Nur das Geschwätz eines alten Mannes in Bettlaken und Frauenkleidern

Ach, wer hat nicht schon alles mit Kindern auf dem Arm publikumswirksam vor Kameras posiert?

Den Griff in die Mottenkiste der Antifaschisten will ich mir an dieser Stelle verkneifen und lasse das vergilbte Schwarzweißfoto von Adolf Hitler mit einem blonden Knaben vor der Brust dort wo es ist.

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papst photo
Foto: Pixabay – public domain

Auch die beinahe zweitausendjährige Kriminalgeschichte der Katholischen Kirche möchte ich einmal nicht bemühen. Schließlich ist der Konzern schon seit Jahrzehnten nicht mehr am aktiven Kriegsgeschehen beteiligt, nur über stille Teilhaberschaften, aber bitteschön, wer profitiert nicht auf die ein oder andere Weise vom Unglück der anderen?

Nein, die Kirche hat sich zu einem Wohlfahrtsunternehmen gewandelt und verteilt mildtätige Gaben an die Armen statt Kanonen zu segnen und hat den Dienst am Nächsten durch die “Caritas” professionalisiert. Auf Kirchentagen wird mehr Sozialpolitik betrieben, als dem Allmächtigen gehuldigt.

Nicht unerwähnt bleiben sollte jedoch, dass der wahre Erfinder der Armenküchen ein gewisser Al Capone war, der damit gekonnt sein Image aufzubessern verstand. Nach Kriegsende hat sich der Vatikan daran ein leuchtendes Beispiel genommen, hin und wieder mal wurde diese Hochglanz-PR von dem ein oder anderen Missbrauchsskandal getrübt, aber es geht dennoch volle Kraft voraus, der Verweltlichung entgegen und dem Zeitgeist hinterher.

Aber was machen Franziskus jetzt? Seine Schäfchen sind ihm auf einmal nicht mehr fromm genug. “Der Papst hält die meisten kirchlichen Ehen für ungültig” “…die Leute wüssten nicht mehr, was das Sakrament bedeutet [..] und dass es unauflöslich sei und ein ganzes Leben gelte…”

Nicht nur den Schäfchen stellt der oberste Stellvertreter Gottes auf Erden in seiner Unfehlbarkeit ein schlechtes Zeugnis aus, sondern auch allen hauptberuflichen Seelsorgern, die ermächtigt sind, den Segen der Kirche zu erteilen, wenn zwei Herzen zusammen gefunden haben finden wollen.

Eine Fehlerquote von nahezu 50 Prozent würde jeden anderen Konzern ins Trudeln bringen. Der Abgasskandal bei VW oder die Schummeleien bei ADAC und TÜV sind beste Beispiele dafür.

Jeder aufgeflogene Etikettenschwindel ist dennoch nur ein vorübergehendes PR Desaster, das meist schnell wieder vergessen wird, selbst wenn die Beweise erdrückend und Jahre später noch nach zu googeln sind. Was Franziskus beklagt, lässt sich jedoch nur vermuten, doch nicht per Gutachten beweisen. Wer Luft in Tüten verkauft und diese dann prüfen möchte, dem entweicht das flüchtige Gut schneller, als es dauerte, die Hülle dafür herzustellen.

Doch ein jeder weiß, was jede Braut in Weiß im Stillen weiß, nämlich dass das Weiß für die Unschuld steht, von der sie selbst am besten weiß, wie es bei ihr um diese steht.

Unbefleckt in eine unauflösliche Ehe gehen? Das gehört schon lange nicht mehr zum Anspruch der Katholischen Kirche, Ausnahmen unter dem Getuschel der Gemeinde gab es zu allen Zeiten, nicht jeder Geistliche wollte päpstlicher sein, als der Papst. Es heißt doch auch “Was Gott zusammen gefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.”

Wenn es an anderer Stelle heißt, dass “Gott die Liebe ist”, was erlauben sich dann gerade kirchliche Sittenwächter, darüber zu befinden, wer rechtmäßig ein Leben miteinander zu verbringen hat, ob er nun will oder nicht mehr will? War es nicht die Liebe, die die Menschen zusammengeführt hat? Dürfen von Menschenhand gemachte Kirchengesetze diese Liebenden voneinander trennen, weil es nicht “gottgefällig” ist?

Franziskus mag insofern Recht haben, wenn er beklagt, dass viele es mit den Regeln der Kirche nicht mehr so genau halten und die Pfarrer froh sind über jedes Schäfchen, dass sie noch in ihren Reihen halten. Ernst nehmen kann man so die Kirche immer weniger. Das liegt wohl weniger an einem allgemeinen Sittenverfall, sondern eher daran, dass weder Frau noch Mann heute den Zorn der Kirche fürchten müssen. Und das ist auch gut so!

So bleibt das Jammern seiner Heiligen Inkontinenz nur das Geschwätz eines alten Mannes in Bettlaken und Frauenkleidern – Amen!

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Wolfgang van de Rydt
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1 Kommentar

  1. Der oberste Chef aller Glöckner sollte auf Koran umschulen, als Musel-Quantenputzer hat er ja schon als Praktikant gedient. Dann kann er auch 9-jährige Jungfrauen in den Stand der Ehe versetzen und einen Bückbeter mit mehreren Burka-Fregatten verheiraten. Stellt sich nur die Frage, ob bei dem Alten noch was zum Beschneiden da ist. Soll ja schon einmal einen Papst gegeben haben, bei dem Seil und Glocken fehlten.

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