Das Christkindallerlei

Nach einer jahrhundertealten Tradition wählen Priester und Astrologen die Kumari aus den Töchtern der buddhistischen Goldschmiedekaste der Newari aus. Sie muss 32 strenge Kriterien erfüllen. Makellos schön muss sie zum Beispiel sein: Haare und Augen pechschwarz, die Zunge feucht und ihr Körper „geschmeidig wie ein Banyanbaum“. (Quelle: „Nepal. Die Kumari in Kathmandu ist eine Göttin auf Zeit.“ Die Welt)

Zum ersten Mal gibt es in der 71-jährigen Tradition des Nürnberger Christkindlmarkts ein Christkind, das weder blond noch blauäugig ist, sondern im Gegenteil sogar eher dem Phänotyp von Jesus Christus entsprechen dürfte: Die 17-jährige Benigna Munsi. Ihr Vater ist Inder, ihre Mutter Deutsche. Die sympathische, herzerfrischende Benigna hat eine christliche Erziehung genossen und engagiert sich seit 12 Jahren als Ministrantin.

Damit sollte doch alles in Butter sein und auch die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar dürften weiterhin still in ihren Gräbern liegen, statt zu rotieren. Warum also die Aufregung, nur weil das Nürnberger Christkind nun so anders aussieht als die letzten Jahrzehnte?

Ein anderes Christkind – keine große Sache?

Wäre Deutschland noch ein weitgehend homogenes Land mit einem verkraftbaren Anteil an assimilierten, europäischen Ausländern wie 1948, als die Christkindtradition begann, dann hätte man die Wahl eines Christkindls mit anderem Phänotyp als ein Zeichen guten Willens und christlicher Nächstenliebe hinnehmen können. Sicherlich hätte es kritische Stimmen gegeben, aber die Wahl wäre als einmaliges Ereignis gesehen worden, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die tief verwurzelte Tradition eines der ältesten und authentischsten Weihnachtsmärkte Deutschlands nicht in Frage gestellt hätte:

„Der Weihnachtsmarkt wirkt mit seiner traditionell spektakulären Aufführung über das „Christkind“ nach wie vor sehr berührend. Nicht zuletzt weil die Rolle des Christkindes immer von einem einheimischen Mädchen gespielt wird. Diese Aufführung eröffnet den Weihnachtsmarkt und erklärt ihn offiziell vom Balkon des Nürnberger Doms aus für geöffnet.

Die uralte Geschichte drückt sich auch in den traditionell eingerichteten Hütten und Buden aus. Über 30 der 180 Stände stammen aus dem 19. Jahrhundert. An vielen dieser authentischen Stände bieten lokale Handwerker ihre selbst hergestellten Produkte an. Eine absolut originale Rarität.“

Nun, im Jahre 2019 blicken die Deutschen auf eine jahrzehntelange Einwanderung orientalischer Migranten zurück, die sich in den letzten 4 Jahren massiv mit afrikanischen Migranten beschleunigt hat.

Inzwischen haben die Deutschen den anklopfenden, obdachsuchenden Familien ganze Stadtteile im Namen der Nächstenliebe übereignet. Kräftige, muskulöse Afrikaner erhalten bevorzugt sozialen Wohnraum, während sich für viele arme Deutsche nun nicht mal mehr ein Stall finden läßt.

Im Namen der Solidarität bringen Deutsche seit Jahrzehnten Opfer durch höhere Steuern zur Finanzierung der Einwanderer und müssen mit ansehen, wie immer mehr Fremde ihre Arbeit zu immer geringeren Löhnen verrichten.

Im Namen der Toleranz haben die Deutschen immer mehr von ihrer Kultur aufgebeben, dem Fremden immer mehr Raum gegeben und müssen sich von Fremden, die hier einen viel höheren Lebensstandard als in ihrer Heimat genießen, wiederholt sagen lassen, dass es außer der deutschen Sprache nichts Spezifisches an der Deutschen Kultur gäbe. Den Deutschen wird also letztlich keine eigene Identität zugestanden.

Rituale sind der Kitt der Gesellschaft

Trotz alledem ist auch den entwurzelten Deutschen der Sinn und die generationsübergreifende Kraft der Rituale bewußt. Rituale gehören zur Tradition eines Landes. Sie machen seine Identität aus und halten die Gesellschaft zusammen.

Das Ritual, bei dem ein einheimisches Mädchen wie Du und ich den Christkindlmarkt seit 70 Jahren eröffnet, ist ein fester Bestandteil der Deutschen, das ihnen Halt gibt und sie in ihre Kultur einbettet. Ein Ritual, das den Zauber der Kindheit wiedererweckt. Ein Ritual, das in einer langen Abfolge von Generationen an die eigenen Kinder und Enkelkinder weitergegeben wird – in Form eines Christkinds als Rauschgoldengel mit blonden Locken und heller Haut.

Wie würde ein Nepalese reagieren?

Ähnliche Rituale – und ein Ritual zeichnet sich eben dadurch aus, dass es nach festen Regeln erfolgt, die sich nicht ändern – gibt es beispielsweise in Nepal, wo nach jahrhundertealten Riten ein Mädchen als Göttin auswählt und verehrt wird, bis es seine erste Blutung hat. Eines der 32 Auswahlkriterien sind pechschwarze Augen und Haare.

Man stelle sich vor, wie enttäuscht und empört viele Eltern wären, wenn statt einer Nepalesin ein skandinavischer Phänotyp mit heller Haut, blauen Augen und blondem Haar erwählt würde, um dem nepalesischen Volk Toleranz, Humanismus und Offenheit zu verordnen. Die Annahme ist berechtigt, dass, allen voran, Deutsche von Rassismus, kultureller Aneignung, Imperialismus und Intoleranz reden und massiven Druck auf die skandinavische Familie des Mädchens ausüben würden, zugunsten einer Nepalesin zurückzutreten – selbst wenn die Skandinavierin dort geboren und aufgewachsen wäre.

Man darf ebenfalls davon ausgehen, dass die Nepalesen ihren Mißmut klar und deutlich äußern würden und es ohnehin nie soweit hätten kommen lassen, ein Mädchen mit einem anderen Phänotyp auszuwählen.

Wenn also Rituale und Traditionen so gleichgültig und austauschbar sind, warum gibt es dann so viele sinnsuchende Deutsche, die in die entlegensten Regionen der Welt reisen und dort mit tränenfeuchten Augen jahrtausendealten Ritualen beiwohnen, um das Loch in ihrem Herzen zu füllen und die Sehnsucht nach Einbettung in eine intakte Kultur zu stillen?

Wie sieht es mit unserer deutschen Kultur aus?

Unsere eigenen Rituale erscheinen uns wertlos und sollen den Ansprüchen und Erwartungen Fremder geopfert werden.

Deutsche Chöre schmettern lieber afrikanische Lieder, deren Bedeutung und Inhalt sie nicht kennen, weil deutsche Volkslieder als latent rassistisch und ausgrenzend gelten.

Genitalverstümmelungen bei eingewanderten Afrikanern werden als Teil afrikanischer Kultur verteidigt.

Kinderehen und Bigamie werden als anzuerkennende Tradition angesehen und von uns finanziert.

Öffentliche Hinrichtungen der Ehefrauen archaisch denkender Migranten werden als Tradition und Brauchtum einer Kultur der Ehrenmorde hingenommen.

Und das ständig wachsende Meer an Kopftuchuniformen wird verbissen als Ausdruck einer zu respektierenden Religion und weiblicher Emanzipation verteidigt.

Und unser Christkind?

Als isoliertes Einzelereignis mag man die Reaktionen auf das neue Christkind übertrieben finden. Blickt man jedoch auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und Jahre zurück, so wird sie von den Deutschen als das erkannt, was sie ist: Ein weiterer Angriff auf die Seele unseres Volkes, auf unsere Kultur und Identität. Eine Zerstörung des Bandes, das über Generationen hinweg geknüpft wurde. Ein Band, das die Herkunft und den Zusammenhalt einer Volksgruppe bestätigt und so Halt und Sicherheit gibt.

Da auch den deutschen und eingewanderten Politikern in Deutschland die Bedeutung von Ritualen bekannt sein muss, darf man vermuten, dass die emotional hochaufgeladene Wahl des Nürnberger Christkinds bewusst benutzt wurde, um den Deutschen wieder einen Teil ihrer generationsübergreifenden Identität zu nehmen und ihre Wurzeln um ein weiteres Stück zu kappen.

Wer Augen hat zu sehen, der sieht – einen Angriff auf die deutsche Kultur

Der Zauber dieses Rituals mit der Eröffnung eines traditionellen, deutschen Weihnachtsmarkts, an der ganze Familien – Großeltern, Eltern und Kinder – teilnehmen, wurde bewußt zerstört, entweiht und auf dem Altar der politischen Korrektheit geopfert.

Benigna Munsi trifft keine Schuld. Wohl aber ihre Eltern, die ihre Tochter in diesen emotional aufgeladenen Zeiten nicht dieser Kritik hätten aussetzen dürfen.

Wie man es auch dreht und wendet – es bleibt ein schaler Beigeschmack zurück. Denn auch hier liegt die Vermutung nahe, dass Benigna gerade wegen der politischen Stimmungslage einen Wettbewerbsvorteil durch politische Korrektheit und positive Diskriminierung hatte. Ob Benigna und ihre Eltern diesen Vorteil bewußt genutzt haben, wissen sie allein.

Was bleibt, ist Trauer und Wut. Und ein jahrzehntealtes Volksritual, dessen Regeln ebenfalls bewußt verletzt wurden. Das Webmuster deutscher Identität wurde wieder ein Stück verzerrt.

Heimatliebende, traditionelle Deutsche spüren diesen Verlust und Angriff auf ihre Seele. Sie haben erkannt, dass dies der eigentliche Zweck der Wahl eines Mädchens mit einem anderen Phänotyp war. Die Empörung darüber sollte daher niemanden verwundern, sondern eher die Tatsache, dass so wenige sich gegen diesen erneuten Angriff auf unsere Identität aussprechen.

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Maria Schneider hat die ganze Welt bereist. Sie hat in Nepal an schamanischen Ritualen teilgenommen, in Bhutan das Bruttosozialglück gesucht, in Japan vor dem Gohonzon gechantet und in Syrien Urchristen und Weihnachtsgottesdienste besucht. Sie hat Reiki praktiziert, Erzengel und sämtliche Götter der Menschheit zur Erschaffung der Merkhaba angerufen. Dabei wurde ihr eines klar: Die Riten der eigenen Kultur berühren die Menschen am tiefsten und sollten daher wie ein kostbarer Schatz gehütet werden

7 KOMMENTARE

  1. Es ist ein sträfliches Versäumnis, dem Christkind nicht rechtzeitig und zeitnah die Prinzipien des UN- MIGRATIONSPAKT ES vermittelt zu haben.

  2. Die chronisch-narzisstischen, von überbordendem Selbsthass beseelten und getriebenen, hyper-moralbesoffenen, krankhaft obrigkeitsgläubigen sowie unterwürfigen, hedonistisch-dekadenten, widerwärtig rückgratlosen und duckmäuserischen sowie grenzenlos feigen „Deutschen“, mit ihrer abgrundtief verachtenswerten Sklavenmentalitäts-DNA, wollen ihren irreversiblen Untergang – und zwar genau SO, wie er sich vor den Augen der ganzen, sich ungläubig und fassungslos die Augen reibenden Welt, in einem kollektiven Zustand willenloser Trance, als absolut einmaliges, zeitgeschichtliches Slow-Motion-Spektakel vollzieht.

    Das extrem deutschfeindliche, geradezu tyrannische, hochgradig selbstschädigende und lemminghafte, niederträchtig arrogante und ignorante, ebenso totalverblödete wie auch sado-masochistische Wahlverhalten der großen Mehrheit zugunsten des schwerkriminellen, geradezu extremistisch-deutschfeindlich agierenden, unverkennbar die ethnische Auslöschung der Autochthonen forcierenden Kartellparteienblocks, kann ohne bewusste und krampfhafte Realitätsleugnung, nicht anders interpretiert werden.

    Die Deutschen würden sich – mut-m-AAS-lich – aller Voraussicht und allem Anschein nach – jederzeit und kollektivistisch auch selber den Strick um den Hals legen, wenn ihnen dies entweder von irgendeinem dahergelaufenen, scheinheilig-bigott und missionarisch „gelebte Christlichkeit“ mit exorzistischem Eifer, und prophetischem Geifer von der Kanzel schwadronierenden pädophilen Paffen-Mimen, oder – alternativ – einem (selbst-)hasszerfressenen und rassistischen, linksgrün-versifften, „gutmenschlich-kulturmarxistischen Toleranz-und-Hypermoral-Guru-Sekten-Subjekt“ als ultimativen Akt – schuld- und sündenbefreiender, sowie „hochgradig humanistischer“ Nächstenliebe mit eingebauter Weltenrettung anempfohlen würde, um Platz zu schaffen, für die „DIE MENSCHEN“ der neuen Herren-Welt.

  3. Wollt ihr die tatsächliche Ursache wissen (und nicht nur dafür)?

    „Matriarchat“

    Verweiblichten Gesellschaften sind für Traditionsbrüche besonders anfällig (siehe auch Schweden).

    „Verteidigung“, „Abwehr“, „Kampf“,.. ist nicht weiblich, „Anpassung“, „Akzeptanz“, „Zank“,… aber schon.

    Klingt doof, ist aber so.

    Ein paar Tausen Jahre sind ein evolutionärer Fliegenschiss. Schon damals machte sich die ganze Dorfgemeinschaft über den Trottel lustig, der täglich mit dem Nudelholz kriegte. Am Ende fand er seinen Frieden wohl im Suff.

    Im übertragenen Sinne (und neuerdings auch im Wortsinn) kriegen deutsche Männer täglich was hinter die Ohren und wälzen sich unterwürfig im Kochduell. Sich tagsüber das Testosteron mit den Nudelholz ausprügeln lassen und nachts das Dorf gegen Angriffe schützen funktioniert nun mal nicht. Wer das nicht einsieht wird bald kein Dorf mehr haben.

    • Stimmt. Weiber raus aus der Politik.
      Weiber gehören in die Küche, ins Bett oder Kinderzimmer.
      Basta. nuff said.
      Warum sind Weiber bei den Musels seit Jahrhunderten unterdrückt ?
      Weil es sich nachweislich bewährt hat.

    • Die Charakterisierung des Weiblichen ist gar nicht schlecht, sie kommt den kreatürlichen Anlagen, die wir alle in uns tragen und die unser Sein bestimmen, sehr nahe.
      Vulgär ausgedrückt bringt diese weibliche Haltung zwei Dinge als Vorteile für die kreatürlichen Anlagen der Arterhaltung und der Nestpflege zum Ausdruck: das Toleranzgedusel macht die Umwelt scheinbar ungefährlicher für den Nachwuchs und durch die Entgrenzung wird die Chance der sexuellen Strichzahl im Intimbereich erhöht, insbesondere auch für solche Kaliber, die als weibliche Selbstausstellungsstücke nicht taugen.
      Kultureller Fortschritt und Weiterentwicklung des Menschen haben aber immer etwas mit Anstrengung zu tun gehabt, man muß Energie hineinstecken, nicht unten, sondern in eine Sache, in eine Idee. Das ist männliches Primat, woraus folgt, daß der Niedergang einer Gemeinschaft mit der Dominanz des Weiblichen eingeläutet wird und einhergeht.
      Da alles zwei Seiten hat bzw. für und gegen wirkt, haben die Männlein jetzt für sich den Schminkkoffer und das Haarstyling entdeckt, um bei den so aufgestellten Weibern die Chance auf Akzeptanz zu erhöhen damit sie ihren Saft abzulassen können und der Druck endlich nachläßt. Allerdings bietet ein solcher Lolli nichts für das Schutzbedürfnis der so aufgestellten holden Weiblichkeit und deren Brut!

  4. PS

    Übrigens, das ist auch die Ursache für den „traditionellen“ deutschen Geburtenrückgang. Bei den Testosteronstrotzenden Afrikanern und Arabern sieht es ganz anders aus, warum wohl?

    Im Prinzip ist es simpelste Chemie. Klo putzen und sitzpinkeln eliminiert Testosteron. Am Ende steht dann die „Ehe für Alle“, ist ja schließlich auch egal.

  5. @dokmed

    So ist es!

    Ausgehen wird die Sache so, dass sich die Weibchen anpassen werden (Überlebenskünstler). Schwierigkeiten könnte es durch Entfall der evolutionär gereiften Doppelstrategie (ein schöner, gesunder, starker Erzeuger für schönen, gesunden, starken Nachwuchs vs ein gutmütiger, reicher Absicherer) geben, insbesondere bei fortgeschrittener (europäischer) Luxusorientierung. Daran, werden sie zu knabbern haben. Ich tippe, dass es der mitteleuropäische Östrogen-Kuschelbär auch mit hellblaudunkelgrünkarierten Kuckuckskindern nicht ganz so verbissen sehen wird.

    🙂

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