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<a title="Image inserted by the ImageInject WordPress plugin" href="http://wpinject.com/" rel="nofollow">Photo</a> via Flickr by <a href="http://www.flickr.com/photos/88883738@N02/18165098306" target="_blank" rel="noopener">News Oresund</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC.20 </a>
Photo via Flickr by News Oresund CC.20 

Dänemarks Regierungschef Rasmussen hat den Parallelgesellschaften den Kampf angesagt. Mehr als 28.000 Familien in bestimmten, überwiegend von Migranten bewohnten Gebieten mehrerer Großstädte, werden dazu gezählt. Nach ersten Ankündigungen wurden mittlerweile mehrere Maßnahmenpakete beschlossen, die nicht nur von der Mitte-Rechts-Minderheitsregierung, sondern auch von den Sozialdemokraten getragen werden. Darunter fällt zum Beispiel ein Zuzugsverbot für Sozialhilfeempfänger in die offiziell als Ghettos ausgewiesenen Bezirke. So soll eine Ausbreitung der Parallelgesellschaften verhindert werden.

Nun sorgt ein neuer Vorstoß für Unmut. Eltern in diesen Bezirken droht die Kürzung des Kindergelds, wenn sie ihre Kinder nicht mindestens 25 Stunden die Woche in eine „Zwangskrippe“ schicken. Die Politiker der drei größten Städte seien sich nicht einig darüber, was von dem jüngsten integrationspolitischen Vorstoß aus dem Ministerium der Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg (Venstre) zu halten sei, schreibt der Nordschleswiger. So herrsche in Aarhus und Odense Skepsis. „Jetzt müssen die Pädagogen die Stoppuhr rausholen und herausfinden, ob man weniger als 25 Stunden die Woche da ist und ob einem das Kindergeld gestrichen werden soll“, wird Thomas Medom von der Sozialistischen Volkspartei zitiert.

Aarhus war immer wieder durch die Grimhøjvej Moschee ins Gerede gekommen. Der dortige Imam hatte unter anderem gefordert, dass untreue Ehefrauen gesteinigt werden sollten und soll Verbindungen zu ausländischen Terrorgruppen gehabt haben.

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