Dänemark: Polizisten angeschossen – „IS-Bezug des Schützen hat nichts mit der Tat zu tun“

Dänemark: In der Freistadt „Christiania“, ein Stadtteil von Kopenhagen, sind in der Nacht zum Donnerstag zwei Polizisten angeschossen und ein Zivilist verletzt worden.

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Kopenhagen Polizeikontrolle / Foto: deanpictures / 123RF Lizenzfreie Bilder

Die Zivilbeamten wollten gerade einen Mann verhaften, als dieser eine Waffe zückte und auf die Beamten schoss, teilte die Kopenhagener Polizei mit. Einer der Polizisten wurde dabei lebensgefährlich durch einen Kopfschuss verletzt. Der Beamte ringt mit dem Tod.

Der Täter konnte zunächst fliehen und wurde gestern morgen gestellt und bei seiner Festnahme in Tårnby durch eine Polizeikugel schwer verletzt.

Laut Kopenhagener Polizei ist der 25-Jährige, der mit Drogen gehandelt haben soll, ein Sympathisant der Terrororganisation IS. Er hat die dänische Staatsangehörigkeit und ist der Polizei als Krimineller bekannt. Zudem soll er Verbindungen zur islamistischen Gruppe „Millaru Ibrahin“ unterhalten haben, die ihre Wurzeln in Deutschland hat. Nach Angaben der Polizei hat seine Verbindung zu radikalislamischen Gruppen jedoch nichts mit der Tat zu tun, berichtet der Nordschleswiger.

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