Dänemark: Konservative fürchten Germanisierung der Westküste

Was geht ab in Dänemark? Auf einmal ist die Angst vor der Islamisierung wie weggeblasenen, wenn es um die geliebten Sommerhäuser der Dänen geht.

Eben noch wollte man Terror-Imame aus dem Land jagen, jetzt sollen sogar die Deutschen draußen bleiben..

Dänemark Germanisierung Sommerhaus

Man fürchtet sich tatsächlich vor einer Germansierung. Der sogenannte Sommerhaus-Vorbehalt – ein Gesetz von 1959 –  verhinderte bisher, dass (EU)-Ausländer an der dänischen Westküste Feriendomizile erwerben können.

Wenn es aber darum geht, mehr Geld in die Kasse zu bekommen, stehen auch in Dänemark schnell althergebrachte Traditionen zur Disposition.

Verhältnisse wie auf Mallorca sind bei den Alkoholpreisen nicht zu befürchten, zudem sind die Nordmänner nicht minder trinkfest als die Germanen, wohl aber eine verschärfte Konkurrenz und ein dramatischer Anstieg der Immobilienpreise wäre die Folge. Gegen „reiche“ Deutsche könne man nicht konkurrieren, so werden die Ängste im Parlament verbalisiert.

Der konservative Politiker Rasmus Jarlov drückte sich deutlicher aus und ist vehement gegen eine Änderung des Gesetzes.

 „Die dänische Sommerhaus-Regelung ist ein Schutz vor einer Entvölkerung und vor einer Germanisierung der jütischen Westküste.“ 

Ist das wirklich wahr? Ja, schreibt die Nordschleswiger Tageszeitung. 

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2 Kommentare

  1. Die Befürchtungen sind nicht von der Hand zuweisen. Die dänische Nordseeküste ist die schönste Küste Europas. Wenn hier ein klein wenig mehr Sonne kommen wird, brauchte keiner mehr in den Süden. Das beste Beispiel ist ein Hotel auf der beliebten Nordseeinsel Römö, das ich in den siebziger Jahren regelmäßig gerne besucht hatte. Nachdem es von Deutschen übernommen wurde, sind die Preise sofort um 200 % angehoben worden. Scheinbar haben sich die Deutschen aber verschätzt, nur steht das Hotel jahrelang bankrott und leer.

  2. Als Nationalist habe ich vollstes Verständnis, wenn die Dänen nicht alles an Ausländer verkaufen wollen.

    Schön wäre es, wenn alle Völker in Europa ihre kulturellen Eigenständigkeiten bewahren könnten und die EU keine braune Suppe einrühren würde.

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