Burka Verbot schon vor dem Scheitern? Wer hat denn nun die Hosen an?

Basta!

Der Focus, Gerüchten zufolge soll es sich dabei um ein Nachrichtenmagazin handeln, berichtet über Bestrebungen Münchner Unternehmer, das geplante Burka Verbot zu verhindern. 

Photo by amaianos
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Namen werden dabei freilich verschwiegen – als könnte man nicht von selbst darauf kommen, dass es sich ganz sicher nicht um Hersteller von Trachtenjacken und Dirndl handelt.

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Wie lange soll das so weitergehen mit den endlosen Debatten über die Religion, die sich tolerant und friedliebend nennt? Wenn das so wäre, würden auch die gemäßigten Anhänger dieser Glaubensgemeinschaft unsere Werte und Kultur achten und respektieren und auf so einen abergläubischen Quatsch wie die Burka oder Beschneidung verzichten.

Auch das islamische Kopftuch hat im öffentlichen Raum, schon gar nichts in Schulen und Universitäten zu suchen. So wenig wie Konkordatslehrstühle und Pfaffen als Professoren in staatlich finanzierte Hörsääle passen, sollten auch islamische Gebetsräume dort keinen Platz haben. Wissenschaft und Religion passten noch nie wirklich gut zusammen – schon gar nicht auf Kosten einer immer größer werdenden Zahl von Konfessionslosen.

Der Gipfel der Dreistigkeit war die Sendung Illner am vergangenem Donnerstag. Eine Lehrerin aus einer Stadt mit L. konnte dort unverblümt für den Islam werben und schwafelte davon, dass es gut sei, wenn “Muslime” selbst wählen könnten, ob sie nach den Regeln der Scharia leben möchten oder nicht.

Haben wir etwa kein Rechtssystem, dem die Lehrerin per Beamtenrecht verpflichtet ist? Kommt der jungen Frau nicht im Leisesten der Gedanke, dass sie in einem islamischen Land wohl eher nicht unverschleiert im Fernsehen auftreten dürfte? Wahrscheinlich hätte sie nicht mal einen Führerschein und schon gar keinen Beruf.

Für wie dämlich will das ZDF seine Zuschauer verkaufen?

Eine Islamisierung findet angeblich nicht statt, so das ständig wiederholte Mantra der Obrigkeit. Und doch saßen in der selben Sendung auch von der Robert Bosch Stiftung (Yallah) geförderte “junge Muslime”, die auf Youtube einen Kanal betreiben und als Vorzeigemigranten platziert wurden.

Wozu all der Raum, was reden wir ständig über die Religion der Intoleranten?

Warum müssen Migrationsbeauftragte stets weiblich sein und selbst einen Migrationshintergrund besitzen?

Sie wissen doch am allerwenigsten, worauf es bei einer Integration in die deutsche Gesellschaft ankommt. Ein alter Bauer aus der Pfalz oder ein ostfriesischer Krabbenfischer kann mehr über die deutsche Seele und Befindlichkeiten vermitteln als irgendjemand mit einem dieser so unaussprechlichen Namen.

Hier sind wir bei einem ganz entscheidenden Integrationshemmnis – die Eindeutschung, welch böses Wort.

Russlanddeutsche kennen das mit der kyrillischen Schrift. Bei der Übertragung in unser Alphabet wird phonetisch eingedeutscht, was nicht immer gelingt. Aus einem Michail macht aber so mancher gerne auch direkt einen Michael, weil es deutscher klingt und weniger Probleme mit sich bringt.

Nicht so bei den arabischen und türkischen Namen – wie soll man die für uns unverständlichen Buchstabenketten mit den ganzen Häkchen, die es bei uns nicht gibt, nur aussprechen? Kemal und Ali ist einfach, aber bei einem sehr bekannten Schriftsteller fangen die Probleme an –  wie kriegt man Pirincci mit deutschem Tastaturlayout nur hin?

Und warum sollte man das überhaupt?

Verlangen wir von Engländern, dass sie statt Munich München sagen und schreiben müssen? Dürfen Franzosen nicht mehr Aix-la-Provence statt Aachen sagen? Ist es nicht nett, dass unsere Domstadt im Ausland Cologne oder Colonia genannt wird?

In Russland, wie auch in Serbien gibt es für Nachnamen eine weibliche und eine männliche Variante – stirbt eine Frau Gorbatschowa daran, dass man nach der Einwanderung in Deutschland auf das angehängte A verzichtet?

Wenn es um islamische Gepflogenheiten geht, zu denen angeblich auch das im Koran nicht erwähnte Tragen der Burka gehören soll, hat man den Eindruck, die Trägerinnen unter dem Gewand könnten nach dem Kontakt mit Sonnenlicht glatt zu Staub zerfallen.

Wollten wir nicht im 21. Jahrhundert das Weltall erobern? Stattdessen sind wir tagein tagaus damit beschäftigt, das Mittelalter wieder und wieder aufzuarbeiten. Es muss Schluss sein mit solch albernen Debatten.

Burka und ähnliche Gewänder kann man in dafür bestimmten Einrichtungen tragen, dazu gehören Darkrooms und Dominastudios genauso wie sakrale Einrichtungen.

Gab es jemals eine Debatte darüber, ob Anhänger des BDSM Kults am Arbeitsplatz mit einem Ball im Mund erscheinen können? Welch strenge Regeln gibt es im Gesundheits- und Erziehungswesen alleine schon aus hygienischen Gründen für Piercings, Ringe und Kopfschmuck? Ließe sich das nicht auch irgendwie mit religiösen Bedürfnissen umgehen?

Was ist mit Vegetariern und Veganern? Als Religionsgemeinschaft hätten sie gute Chancen, von anderen Menschen in der Öffentlichkeit den Verzicht auf Fleisch zu verlangen mit Rücksicht auf ihre religiösen Gefühle.

Von Buddhisten, die in der Regel strenge Vegetarier sind, hat man noch nie von solchen Bestrebungen gehört. Das liegt vielleicht daran, dass dort Respekt und Toleranz nicht vom anderen gefordert werden, sondern selbst aufzubringen sind. Amen!

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3 Kommentare

  1. Münchner Unternehmer? Wohl alle die ihren Laden in Bahnhofnähe haben. Ist jemandem eigentlich schon mal aufgefallen dass man in diesen Läden selten eine Registrierkasse vorfindet? Und versucht mal dort eine Quittung zu bekommen, dann steigt plötzlich der Preis.

  2. نرحب العبيد لها willkommen ihr Sklaven auf Arabisch

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    willkommen ihr Sklaven ihr seit die Sklaven der Demokraten Konzerne der Banken der Versicherungen ihr wedet nie Reich se…

    willkommen ihr Sklaven ihr seit die Sklaven der Demokraten Konzerne der Banken der Versicherungen ihr wedet nie Reich sein لها الرقيق لها منذ العبيد من الديمقراطيين شركات التأمين البنوك لك أبدا wedet مملكته مع الجزية من 36135 ٪ في العام

  3. Wer hilft mir, dass ich die folgenden Namen fehlerfrei ausspreche?
    Ich will ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken – kann ich aber nicht, weil ich nicht weiß, wie ich sie aussprechen soll ….. Şimşek, Özüdoğru, Taşköprü, Kılıç, Turgut, Yaşar, Boulgarides, Kubaşık und Yozgat.
    Ich will selbst tolerant sein und scheitere an der Sprachbarriere ….

    Und da wundert sich dann unsere Integrationsbeauftragten, dass wir uns nicht assimilieren…..

    Wie Bitte sollen wir die Toten ehren, wenn wir nicht einmal ihre Namen kennen? So kann ich gerade mal die Namen des ersten und letzten Opfers aussprechen, Herr Simsek und Frau Kiesewetter.

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