Bundesregierung fördert “Printmedien” mit 40 Millionen und einer “Extra-Summe” für …

FakeNews - Foto: O24
FakeNews – Foto: O24

Die Bundesregierung entwickelt derzeit ein Förderkonzept für “Vertriebsstrukturen für den Printbereich der Presseverlage.” Und wie üblich ist zuallererst eine Studie in Auftrag gegeben worden, die auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht wurde, so die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/16690) auf eine Kleine Anfrage (19/16227) der Fraktion Die Linke.

Und weiter heißt es in der Antwort:

Grundlage für die Überlegungen der Bundesregierung ist die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die laufende Legislaturperiode festgehaltene Vereinbarung, die bundesweite Versorgung mit Presseerzeugnissen flächendeckend sicherzustellen. Da Zeitschriften überwiegend per Post zugestellt werden, wird sich hierbei zunächst auf Abonnementzeitungen und Anzeigenblätter konzentriert.

Eine Million Extra

Für das Haushaltsjahr 2020 sieht der BKM-Haushalt zudem zusätzliche Mittel
in Höhe von einer Million Euro für „Schutz und strukturelle Förderung der
journalistischen Arbeit“ vor.

Werbeanzeigen

4 KOMMENTARE

  1. Na ja, immerhin erdreistet man sich noch nicht vom Erhalt der Demokratie zu faseln,
    die ohne diese peinliche Regierungspresse gefährdet wäre.
    Aber wie auch immer. Nur der Boykott auch in den Köpfen schafft diesen Schmierenjournaillismis und dessen Dreckspresse ab.

  2. Da die SPD an vielen Zeitungen beteiligt ist, kommt ihr eine ganze Menge der ,,Fördergelder” zugute. Aber wer wird denn da von Bereicherung sprechen, kein Mensche.

  3. Was da stattfindet sieht für mich aus wie sozialistische Wettbewerbsverzerrung, Propagandaförderung und indirekte Finanzierung Parteiinterner Wirtschaftsunternehmen.
    Traurig zu welch einer Bananenrepublik wir uns zu entwickeln scheinen.

  4. Das nennt man wohl klassische sozialistische Planwirtschaft. Wenn die Qualität nicht mehr stimmt, wird die Propaganda zwangsfinanziert ins Haus geliefert. Mit einer normalen Marktwirtschaft regelt halt die Nachfrage über den Erhalt. Andererseits, wenn man nur mal in ein paar Geschäften schaut, wie vollgestopft es ist mit Informationsmüll, dann muss man wirklich überlegen, ob man das wirklich braucht, oder ob dieser Papiermüll auch weg kann.

Comments are closed.