Bombenstimmung zwischen Deutschland und Türkei – alles nur Fake?

Es ist auffällig, wie die staatsnahen Medien plötzlich mitmischen und Stimmung gegen die Türkei machen, als wäre es plötzlich etwas vollkommen Neues, dass Erdogan nach der absoluten Macht greift.

Endlich scheint sich die Politik allmählich einig zu werden und zeigt ein Einsehen, dass es so nicht weitergehen kann, wenn türkische Politiker in Deutschland Wahlkampf betreiben und ihre Anhänger mobilisieren. Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Schaut man sich die Akteure an, die an dieser anti-türkischen Front mitmischen, gerät man aber ins Grübeln.

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Angefangen hat die Eskalation mit der absurden “Böhmermann-Affäre” – der “Satiriker” ist ein ausgewiesener Antideutscher. Irgendwann kamen die Spitzelvorwürfe gegen die DITIB Imame “ans Tageslicht”. Welch brisante Überraschung, dass der türkische Geheimdienst nicht gerne wissen will, was Oppositionelle, Kurden und Gülenanhänger in Deutschland so treiben. Sind unsere Schlapphüte wirklich solche Schnarchnasen, dass sie das nicht schon lange hätten wissen können?

Und weiter zugespitzt hat sich die Situation durch die Verhaftung des “Journalisten” Yücel – der trotz oder wegen seiner antideutschen Hetze bei der TAZ zur WELT befördert wurde. Wenn man im Auge behält, dass sich TAZ und Springer schon lange nicht mehr so spinnefeind sind, wie es ganz früher zurzeit der “Pimmel-über Berlin”-Affäre zelebriert wurde, macht die Personalie Yücel als Istanbul Korrespondent bei der WELT durchaus Sinn – Antideutsche passen eben perfekt zu einem Medienkonzern, der die Interessen des transatlantischen Bündnisses bedient.

In einer dieser scheußlichen Talkshows saß gestern die unvermeidliche Islamisierungsbeauftragte Özoguz, die man ebenfalls als absolute Antideutsche bezeichnen kann. Sie positioniert sich ganz bestimmt nicht gegen Erdogan, weil sie das Volk, dessen Wahlrecht sie an Ausländer verschenken will, so liebt.

Und da sind noch mehr Antideutsche, wie Volker Beck oder die Linke Abgeordnete Dagdelen, die Schlange stehen, um Erdogans Vasallen auch mal ein bißchen abzuwatschen. Einreiseverbote, Verhöre und gar Verhaftungen wurden gefordert – das sind ja ganz neue Töne.

Auch der Bilderberger Cem Özdemir beklagte sich vor einiger Zeit vielleicht nicht rein zufällig in den Leid(t)medien über türkische Taxifahrer in Berlin, die sich angeblich weigerten, ihn zu transportieren und ihn beschimpfen und bedrohen würden. Kann sich Bonusmeilen-Cem etwa keinen “eigenen” Dienstwagen und Chauffeur leisten? Sämtliche Kritik an der Türkei von der falschen Seite wurde und wird weiterhin mit der Populismuskeule abgewehrt. Will man den Rechtspopulisten einfach nur das Thema für den Wahlkampf wegnehmen oder geht es um mehr?

All die so plötzlich zur Vernunft gekommenen Leicht- und Schwergewichte des Polit- und Medienkonglomerats stehen nicht plötzlich für deutsche Interessen, sondern werden weiterhin vor geschickt, um Werbung für die globalistische Agenda zu machen, nach der es keine Nationalstaaten mehr geben soll und deren “Ideal” die multikulturelle Gesellschaft ist.

Diesem Ziel ist man Deutschland ein Stück näher gekommen. Der Kessel kocht und das soll auch so bleiben, damit sich weitere Verschärfungen der Überwachungsmaßnahmen durchsetzen lassen. Wer ist heute noch gegen Überwachungskameras in U-Bahnhöfen oder auf öffentlichen Plätzen? Alles schreit nach noch mehr Polizei, statt nach weniger Gewalt, wobei die Ursachen doch hinlänglich bekannt sind und sich einige davon sofort abschalten ließen.

Geostrategische Interessen spielen natürlich auch eine Rolle bei dem Schauspiel was uns derzeit geboten wird. Wurde früher noch kritisch über die Gülen-Bewegung berichtet, hört man heute nichts mehr über dieses islamistische Netzwerk, dessen Kopf in den Obama-USA sein Exil fand – während man Edward Snowden und Julian Assange am liebsten “drohnen” möchte, wie Hitlary Clinton sich ausdrückte.

Linke Abgeordnete in Deutschland unterstützen seit Jahren offen die terroristische PKK, ohne dass das nennenswerte Konsequenzen hat, auch auf Demonstrationen wird das Zeigen der verbotenen Symbole selten so hart verfolgt, wie ein etwas zu hoch erhobener rechter Arm. Die Fronten haben sich verändert, der Feldzug aber gilt denselben Zielen – es geht weiterhin gegen die Interessen des deutschen Volkes, das weder einen Bürgerkrieg oder militärische Auseinandersetzungen mit Russland gebrauchen kann. Die neudeutschen Anti-Erdogan-Aktivisten hetzen morgen auch wieder gegen Trump, Putin, Orban und den Brexit und jeden, den sie zum besorgten Bürger erklären. Sie sind Volksfeinde – Feinde aller Völker.

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Wolfgang van de Rydt
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1 Kommentar

  1. Der hier scharf anklingende Ton eines Antiwest-Hassers stört mich als freiheitlich-demokratischen Links-Patriot, der -nach Bindungen zur 68er-Rebellion, 1971-74 Maoismus und 1978-80 den GRÜNEN- bei aller nötigen Kritik seit den 80ern ein entschiedener Anhänger (auch militärisch; denn was wird denn sein, wenn die westliche Welt-Dominanz erlöscht??!) des Westens ist, denn wo lebt es sich im Geschichts- und Weltvergleich besser, wo auf der Welt gibt es mehr persönliche und politische Freiheit, was viele Völker (siehe kürzlich Hongkong) so gerne hätten, wo ist der Lebensstandard höher??!

    Man muß nicht hinter allem, was abläuft, wieder die einem verhaßten ominösen Mächte wähnen bzw. anmerken, es ist auch nicht Erdogan (ebensowenig Putin) der Vertreter des lauteren Nationalstaats-Gedankens, sondern er ist (siehe seinen Krieg gegen die Kurden) ein übler Chauvinist und Demokratiefeind, der sich mit seinen immer nur um 50% liegenden Wahlresultaten, oft auch darunter, ein Volk und Land so brutal und totalitär untertan machen will für sein verqueres ultra-reaktionäres, freiheitsfeindliches Weltbild wie einst Hitler 1933.

    Daß große Teile des Volkes dabei mitmachen, ist -siehe Deutschland 1933f.- nichts neues, es sind eben auch Völker nicht immer die reinen Engel, siehe den Merkel, SPD und Co. zu 80% wählenden BRD-Wahlpöbel!!

    PS.
    Es gibt in der Politik gewisse verbohrte Ideologen, einseitig auf ein verkürztes Programm fixierten Personen und Gruppen, etwa die braunen Antijuden und die dunkelroten Hart-Kommunisten und heute gewisse West-Beschimpfer, die primär deduktiv darauf sehen, ob eine bestimmte Person und Politik in ihr Raster paßt, dann oft sogar Schweine und Schweinereien bemänteln, statt, wie es sich für ehrliche und ehrbare Personen, Gruppen gehörte, zunächst mal die Konkreta zu betrachten und danach zu beurteilen, ob das seriös, anständig, vernünftig sei. So hätte man beispielsweise damals den relativ fortschrittlichen Süd-Jemen unterstützen sollen, obwohl er Partner der damals üblen imperialistischen SU war!!

    Aber wie konnte man denn z.B. als deutscher “Patriot”1991f. und besonders 1999 Serbien und seine ethno-extremistische Regierung unterstützen, nur weil es Opfer der USA wurde, aber damit den berechtigten ehrbaren Freiheitskampf der Balkan-Völker aus dem Jugo-Joch mißachten bis torpedieren??!

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