Blockchain, Bitcoin, „Menschenrecht“ auf Internet – die NWO beginnt in Estland

Totale Überwachung und Bargeldabschaffung sind nur möglich durch flächendeckende Digitalisierung. Damit die Menschen den Wandel freiwillig mittragen, bedarf es einiger Täuschungsmanöver, die gleichermaßen billig wie effektiv sind. Während in Indien die Bargeldabschaffung krachend gescheitert ist, kann Estland mit einem Modellversuch zur Neuen Weltordnung überzeugen. Was man früher noch Bedürfnisweckung nannte wird heute zum Menschenrecht erklärt – perfekte PR zum Nulltarif.

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Foto by btckeychain

Im Dezember findet in der Hauptstadt Estlands die größte nordeuropäische Konferenz für Kryptowährung und Blockchain, die „Moontec 17“ statt. Mehr als 50 Branchenexperten aus aller Welt werden sich über ihre Erfahrungen bei der Entwicklung und Förderung Blockchain-basierter Produkte austauschen und den Einfluss solcher Technologien auf Geschäftsprozesse in allen möglichen Branchen diskutieren.

Die Jubelmeldung von Moontec, Estland will zur weltweiten Drehscheibe für Blockchain werden“, liest sich wie eine Kurzfassung der gängigen Verschwörungstheorien:

Dieses baltische Land, in dem nahezu jeder Prozess digitalisiert ist und die Startup-Szene floriert, geht jetzt noch einen Schritt weiter. Im Jahr 2000 erklärte Estland den Internetzugang zu einem Menschenrecht — auf gleicher Stufe wie Nahrung und Unterkunft. Estland war 2005 das erste Land der Welt, das elektronische Abstimmung einführte. Mit dem weltweiten Vormarsch der Blockchain-Technologie ist Estland ausgezeichnet aufgestellt, um Startup-Unternehmer nach Estland einzuladen, sich dort geschäftlich niederzulassen — selbst ohne Überschreiten der Grenze.

Und darum geht es wirklich: In manchen afrikanischen Ländern gibt es bereits flächendeckendes LTE im Gegensatz zum Internet-Entwicklungsland Deutschland, dafür aber kommt das Wasser aus Plastikflaschen einer bestimmten Firma mit Sitz in der Schweiz.

Im Oktober 2014 führte die estnische Regierung ihr e-Residency-Programm ein. Damit kann jeder Bürger der Welt eine von der Regierung ausgestellte digitale Identität beantragen, die Online-Gründung und -Betrieb einer Unternehmung unter estnischen Bestimmungen ermöglicht. „Digitale Identifikatoren gibt es bei uns schon seit 17 Jahren“, sagte der estnische Präsident Kersti Kaljulaid. „Die Menschen haben gelernt, dem System zu vertrauen.“ Auf Grundlage dieses Vertrauens sehen Estländer ein großes Zukunftspotenzial für Blockchain — eine Technologie, die die Offenheit des Internets mit der Sicherheit der Kryptografie kombiniert, damit wichtige Informationen schneller und sicherer verifiziert und Vertrauen aufgebaut werden können.

Die Sklaven haben also gelernt, ihren Herren zu vertrauen, weil sie digitale Ketten nicht spüren können und sich digitale Weltbürger nennen dürfen

In Estland sind die bekanntesten Blockchain-Unternehmen der Welt angesiedelt. Beispiele sind Guardtime, heute das weltweit größte Blockchain-Plattformunternehmen nach Umsatz, Belegschaft und Kundenimplementierungen, oder auch Funderbeam, die erste auf Blockchain aufgesetzte, globale Startup-Handelsplattform. Im letzte Jahr hat Nasdaq angekündigt, dass die e-Residency-Plattform als Grundlage für einen Blockchain-basierten elektronischen Abstimmservice dienen wird, damit Aktionäre von Unternehmen, die an Nasdaqs Tallinner Börse gehandelt werden, bei Aktionärsversammlungen abstimmen können.

Und hier werden die üblichen Verdächtigen beim Namen genannt, Microsoft darf natürlich nicht dabei fehlen …

Bei der Konferenz werden Themen von E-Commerce bis KI behandelt. Redeauftritte haben Vertreter von Microsoft, Hashgraph, IBM, ConsenSys, Hyperledger, Reply, Change Bank, Nuggets, Funderbeam, Lykke, Paxful, Monetha und vielen anderen.

Es geht um Künstliche Intelligenz und während das alles im fernen Estland geschieht, bemüht sich in Deutschland ein Unternehmen namens „AvaTrade“, führender Forex- und CFD-Broker, den Markt des Kryptowährungshandels zu dominieren und seinen Kunden, nun auch am Wochenende zu ermöglichen, Kryptowährungen zu traden, während die anderen Märkte geschlossen sind. Die Blockchain-Gemeinde hält ihre Kryptoreligion immer noch für eine Befreiung, dabei steckt schon im Namen, um was es sich bei dieser neuen Errungenschaft handelt: Es sind Ketten, 24 Stunden am Tag.

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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 289 Artikel

Freier Journalist – Autor – Musiker

1 Kommentar

  1. Offshore ist Freiheit – Freiheit ist nicht illegal
    Die Freiheit liegt überall in Ketten und somit wird „Offshore“ zur Selbstverteidigung. Die Einschränkungen welche in Brüssel erdacht werden, manifestieren sich in Einschränkungen der Privatsphäre, Vermögensabschöpfungen ohne Urteil bzw. Schuldspruch durch Gerichte, Abschaffung des Bankgeheimnisses und vieles mehr ! Unsere 7seitige Broschüre soll Sie vor Vermögensschäden bewahren sowie ein Leben mit möglichst wenig staatlichen Zwängen ermöglichen.

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