Blinder Aktionismus? Macht sich die Polizei mit Karnevalsverboten und Verhaltenstipps lächerlich?

In der Karnevalshochburg Mainz klärt die Polizei nicht nur die Besucher des Rosenmontagszug über mögliche Gefahren auf, sondern informiert auch “Zuwanderer” über das närrische Brauchtum.

Seit Montag wurden an alle relevanten Kommunalen Folgeunterkünfte und Asylbewerberunterkünften mehrsprachige Flyer mit Informationen zur Fastnacht verteilt. Im Stadtgebiet seien zusätzlich bis zu 2000 Flyer und Plakate herausgegeben worden.

728 x 90 (Super Banner) Goldbarren & -münzen günst

Mit dieser Aktion sollen die Zuwanderer über das Brauchtum der Fastnacht und das Feiern in den kommenden Tagen informiert werden. Enthalten sind auch Verhaltensweisen gegenüber Personen und der Polizei. Die Rückmeldungen seien bisher durchweg positiv, teilen die Behörden mit.

Koblenzer Polizei meiden sie Menschenmassen im Karneval

 

Aber es kommt noch besser.

Die Koblenzer Polizei gibt folgende “Tipps” zu “Angrapschen in der Karnevalszeit” heraus:

Sprechen Sie konsequent ein NEIN aus, bzw. akzeptieren Sie ein NEIN,

Stellen Sie so deutlich wie möglich Distanz her!

Freundinnen und Freunde sollten gegenseitig auf sich achten. Die Gruppe sollte möglichst zusammen bleiben.

Menschenmassen meiden, bzw. umgehen;

Im Notfall: Öffentlichkeit herstellen und laut auf die eigene Notsituation aufmerksam machen;

Umstehende Personen gezielt ansprechen und um Hilfe bitten,

Das eigene Limit beim Alkoholkonsum einhalten.

Wenn Sie dennoch Opfer eines Übergriffs geworden sein sollten: verständigen Sie die Polizei: Notruf 110

Ähnlich wie in Köln, hat die Aachener Polizei sogenannte “Gefährdungsansprachen” gehalten und für 19 Personen ein “Karnevalsverbot” ausgesprochen.

Gegen 19 meist junge Erwachsene hat die Aachener Polizei ein Karnevalsverbot verhängt. Soll heißen: Sie bekamen dieser Tage Besuch von der Polizei. Die Beamten überreichten ihnen dabei ein sogenanntes Bereichsbetretungsverbot für den Kern der Aachener Innenstadt.

Diese polizeiliche Anordnung, den Innenstadtbereich nicht zu betreten, gilt bis Aschermittwoch. Wird dem nicht Folge geleistet, droht das wenig komfortable Gewahrsam im Polizeipräsidium. Adressat dieser polizeilichen Anordnung sind vor allem Intensivtäter, die in der Vergangenheit in Verbindung mit verschiedenen Straftaten bereits einschlägig in Erscheinung getreten sind und bei ihnen die Gefahr besteht, dass sie das Karnevalstreiben ausnutzen und Straftaten begehen.

Hierbei denkt die Behörde besonders an Raubdelikte, Diebstahl, Trickdiebstahl und Körperverletzung.

Rocker Tim K. Keller vom MC GREMIUM in Köln hält nichts von seinem “Karnevalsverbot”

Es geht in diesem Fall nicht um Rocker sein oder dieses nach außen zu tragen.

Es geht einzig und allein darum, sich zu engagieren.

Das ist ein freies Land und es ist kein Verbrechen, für die Freiheit unserer Gesellschaft einzustehen und nicht wegzugucken, wenn Menschen überfallen oder belästigt werden.

So sehen das die Männer, zu denen ich gehöre und ich bin froh darüber, einer von ihnen zu sein.

Die Koblenzer Polizei hat eindeutig den Vogel abgeschossen: “Menschenmassen meiden” – warum nicht einfach: “Bleiben Sie besser zuhause!” ????

Konsequent ein NEIN aussprechen!

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 6175 Artikel
Frisch aus der Redaktion

1 Kommentar

  1. Auf meinen Tisch landete heute ein Brief der Bezirksregierung Arnsberg “hinweis für Karneval” in Englisch, Arabisch und Deutsch – danach ist ein wichtiger Grundsatz an Karneval Toleranz und Respekt- ich dachte immer der Tabubruch und der respktlose Umgang mit der Obrigkeit und das Bützen geht danach von den Frauen aus und immer nur auf die Wange – da hab ich doch anderes in Erinnerung, zwischen Nippes und Südstadt, da würde richtig geknutscht, da blieb es nicht beim Bützen – und im Weiteren heißt es, dass Alkohol wie ein Gift wirkt, bisher habe ich gelernt das Alkohol ein Gift ist und das zum guten Ton im Karneval gehört über die Strenge zu schlagen – also jetzt halten die Flüchtlinge dafür her unsern Karneval zu disziplinieren – Die Kollegen haben sich einstimmig dazu bereit erklärt diesen Mist nicht zu verteilen

Kommentare sind deaktiviert.