Gestern sind 14.000 Menschen zu Black Lives Matter in der Hamburger Innenstadt zusammengekommen, um unter dem Motto „Nein zu Rassismus“ zu demonstrieren. Obwohl die Demo kurz nach Beginn wegen einer zu hohen Teilnehmerzahl für beendet erklärt wurde, löste die Polizei die Versammlung nicht auf. Lt. dem NDR war die „Begründung, dass ein Eingriff in die Menschenmenge und eine Auflösung der Demos das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus vermutlich noch erhöht hätte.“ Bis auf mehrere hundert Personen, die aggressiv die Polizei bedrängt, mit Flaschen und Steinen beworfen und Banner mit der Aufschrift „Bullen sind Schweine“ und „ACAB“ (all cops are bastards) entrollt haben, blieb die Veranstaltung friedlich. Wir haben uns wieder für euch in das Getümmel gestürzt und den Demonstranten Fragen gestellt.

5 KOMMENTARE

  1. Dass rechtsstaatlich verabschiedete Bundes-Gesetze in rot-rot-grün regierten Bundesländern (wie Bremen, Hamburg, Berlin und Niedersachsen) per Rechtsbeugung zur Makulatur werden, ist nichts Neues.
    Neu ist allenfalls die, zunehmend von einer „sozial-demokratisierten Bundeskanzler*in“ geduldet bzw. unterstützte Dreistigkeit, es nicht mehr wie früher vor der medialen Öffentlichkeit zu verbergen!

    • Toller Kommentar mit viel Resignation! Wer noch die Hoffnung hat, die entpolitisierte breite Masse würde endlich erwachen, unterliegt einem Irrglauben…

  2. Man hätte die hellhäutigen Demonstrat/inn/en ja mal Fragen können, ob sie wegen der von ihnen bedemonstrieten Benachteiligung Dunkelhäutiger/Hochpigmentierter dafür sind, daß die weisse Bevölkerung abgeschafft werden sollte!? Dann wäre doch das Problem für alle Zeiten vom Tisch! Oder?

    Die pipsig dahergestammelten Argumente zeigen nur eines: sie sind gegen Benachteiligung und da meinen sie sich selbst und der Schwarze ist nur der vorgeschobene Anlass.

    Alle Menschen sind gleich und Ameisen sind auch Lebewesen, oder?

  3. Ich kann’s kaum erwarten, zu sehen wie die systematisch privilegierten schwachpigmentierten, schon länger hier lebenden Einheimischen vor den Mittel- und Starkpigmentierten, die jetzt auch hier leben, niederknien und ihnen um Vergebung winselnd die Stiefel küssen.
    Die geneigten Damen dürfen sich dann auch gerne noch vielfältig kulturell bereichern lassen. Vor dem Stiefelküssen, nach dem Stiefelküssen und gerne auch währenddessen.

  4. Black Lives Matter Hamburg? Was war da?

    Ich kenn nur Black Lives Matter Ruanda. Dort wurden 1994 mindestens 500.000 – 1.000.000 Schwarze mit Macheten zerhackstückelt.

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