Bitcoins ab sofort bei der Post – platzt jetzt die Blase?

Was geht da ab in Österreich? Bitcoins und andere digitale Währungen können ab sofort in allen 1800 Postfilialen erworben werden, vermeldet die Kronen-Zeitung. Die Post kooperiert dabei mit „bitpanda to go“, auch der Strom- und Gasversorger Switch, Tochter der EAA- EnergieAllianz Austria, akzeptiert zudem ab sofort Bitcoins.

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Foto by zcopley

Aber was lesen wir bei den Experten, die es wissen müssen?

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„Die Blase platzt, Kurse sind im freien Fall, Blut beginnt zu fließen. Fast jeder Altcoin hat in den vergangenen 24 Stunden um die 20 Prozent verloren. Wann wird das Blutbad enden?“ – Bitcoinblog.de

Jetzt wo der Bitcoin sich immer weiter als Zahlungsmittel etabliert, worüber mich vor Monaten noch so mancher ausgelacht hat, wenn ich sagte: „Das ist bald mindestens so selbstverständlich wie Paypal“, lockt man den Normalbürger in die Spekulationsfalle. Natürlich müssen die Kurse fallen, damit Einsteiger sich einen „ganzen Bitcoin“ für viel weniger Euro einkaufen können, um dann wieder auf Gewinne zu hoffen. Es ist doch seltsam, dass immer mehr große Unternehmen auf Bitcoin setzen, wenn sie sich nichts davon versprechen. Denen geht es nicht um die Kurse und kurzfristige Gewinne oder abschreibungsfähige Verluste, sondern um die Währung an sich. Das Bargeld muss weg und der Bitcoin ist dazu die beste Einstiegsdroge.

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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 271 Artikel
Freier Journalist - Autor - Musiker

1 Kommentar

  1. Man bedenke, dass die positiven Aspekte von Bitcoins mittels staatlicher Dekrete ganz leicht beseitigt werden können.

    Nur ein Narr glaubt diese Bitcoins würden einen Schutz der Privatsphäre garantieren. Das tun sie jetzt noch marginal, aber das kann von den üblichen Verdächtigen ganz leicht geändert werden.

    Man will auch verhindern, dass die Menschen ins echte Gold gehen, also dreht man ihnen dieses falsche Gold an. Das Bild oben zeigt, dass diese Bitcoins, zumindest die nicht virtuelle Variante, goldfarben sind, und das ist kein Zufall. Man will mit der goldenen Farbe die Illusion von Wert generieren. Nur haben diese Bitcoins exakt so viel Eigenwert wie Papiergeld oder Giralgeld auch, nämlich null.

    Die Eliten wollen unbedingt verhindern, dass der Goldpreis nach oben geht, also lässt man das Geld der Massen ins Narrengold fliessen – die Rotschilds kaufen sich dann das echte Gold, schliesslich sind es keine Idioten.

    Die Elite plant vermutlich Bitcoins zur Weltwährung ihrer geplanten totalitären Weltregierung zu machen.

    Den Rebellencharakter haben die Bitcoins mit dieser Aktion der Post jedenfalls verloren. Wenn so etwas gross aufgezogen wird, dann muss einem klar werden, dass die Eliten dahinter stecken, und dass sie noch viel vorhaben mit der ehemaligen Anarchisten-Währung.

    Immer dann, wenn etwas vom Aussenseitertum zum Mainstream übergeht, dann verliert es seinen positiven Charakter. Wenn die Politik das Internet entdeckt, dann wollen sie ihre perversen Machtgelüste auch dort breit machen, dann machen sie die Freiheit im virtuellen Raum kaputt.

    Alles, was die Politik berührt, das macht sie kaputt, das ist eine goldene Grundregel, die immer zutrifft. Je mehr Macht man ihnen gibt, desto mehr machen sie das Land und die Menschen kaputt.

    Sind denn nicht wir die Narren, die ihnen diese Macht gegeben haben?

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