Big brother is watching you

Heimlich, still und leise ist es passiert: Während sich der Großteil unseres Volkes in den sicheren Wiegen eines demokratischen Rechtsstaates sicher aufgehoben glaubt, spielt sich hinter den Kulissen der Merkelregierung Schlimmes ab.

Während sich unsere Gesellschaft mit Recht und Pflicht von Rechtsextremismus und Rechtsfanatismus erfolgreich distanziert, wird regierungsseitig auf Mittel des unseligen Nazi-Reiches zurückgegriffen und eine Institution geschaffen, die der der Gestapo gleicht: Kontrolle einer nicht mehr freien Meinungsäußerung unter erheblicher Strafandrohung und demnächst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umfangreichen Verhaftungsaktionen. Dann stehen plötzlich morgens um fünf zwei Männer in schwarzen Ledermänteln und einem schwarzen Hut auf dem Kopf vor einer Wohnungstür und klingeln. Mit etwas Glück wird man, zumindest anfangs, noch seine Rechte vorgelesen bekommen, dann erfolgt Verhaftung und das Anlegen von Handschellen. Schließlich: Ab in den „Bau“. Manch einer würde sich dort den Kopf zermartern, warum er denn hinter diese Mauern geraten ist. Es mag ein Internetartikel sein, den er, in Diskordanz mit den Machtinteressen gewisser Regierungspersönlichkeiten, irgendwann geschrieben hat. Vielleicht hat er auch nur einen Link gepostet, der auf eine Seite im Netz verweist, die der Zensur unterliegt. Dummerweise wurde allerdings bis dato nie eine solche Zensurliste veröffentlicht. Was hat dieser Mensch nur verbrochen? „Da sitzt er nun, der arme Tor und ist so klug, als wie zuvor…“ (frei nach Goethes Faust).

Bilder aus „Des Teufels General“ huschen an unseren Augen vorbei, Angst und Sorge breiten sich aus, ebenso die Erkenntnis: Wir leben längst nicht mehr in einem freien demokratischen Staat, in dem es offensichtlich nur noch um den Machterhalt einer einzigen Person und deren Gefolge geht; ein Gefolge jedoch, das immer mehr ausdünnt. Und wenn man sich die Gefolgsleute, die den Verbleib in dieser eingeschworenen Truppe, die an eine dunkle Freimaurerloge erinnern mag, nicht mehr vor sich selbst und vor den Wählern verantworten kann, so stößt man auf tatsächlich sehr intelligente Menschen mit Niveau und Charakter; Menschen, die man gerne in der Führungsriege der Regierung gesehen hätte. Einer von ihnen ist Wolfgang Bosbach, der der geeignetste Kandidat für eine Kanzlerschaft gewesen wäre

Es mag dahingestellt sein, ob man die Machenschaften der Regierung um die verschärfte Einschränkung der Meinungsfreiheit in unserem Land mit denen einer Stasi oder denen der Gestapo des Dritten Reiches vergleicht: Das Ergebnis bleibt immer das gleiche. Schließlich war die Stasi – eine Institution der ehemaligen DDR, die Frau Merkel aus dem Effeff kennt – im Grunde genommen nichts anderes, als eine Weiterentwicklung der „Geheimen Staatspolizei“ unter Hitler, perfektionierter in den Methoden und den technischen Möglichkeiten, die bis zum heutigen Tag inzwischen noch viel ausgereifter sind.

Niemand unter uns weiß heute einzuschätzen, ob sein Telefon abgehört und sein Mailverkehr gelesen wird und seine Seitenaufrufe im Internet der Kontrolle unterliegen und ob seine Kommentare im Netz in den Maschen des Herrn Maas hängen bleiben. Und so ist die Bundesrepublik zum Überwachungsstaat geworden, zu einem Land, in dem der Bürger an die Kette gelegt und mit Betonmauern umschlossen wird.

Fakt ist: Jeder Hinweis unserer Regierung auf die türkische Erdogan-Führung als Beispiel für Diktatur und Einschränkung der freien Meinungsäußerung ist eine Farce und soll als Ablenkung von genau diesem türkischen System in unserem eigenen Staat dienen nach dem altbekannten Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Man sollte sich jedoch dafür hüten, mit dem Finger auf Unsauberkeit eines Anderen zu deuten, während sich der Müll vor der eigenen Haustür auftürmt.

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Dr. Lothar Löser
Über Dr. Lothar Löser 10 Artikel

Selbstständiger Notfallmediziner – Initiator von Bündnis 13 – Die Weißen

6 Kommentare

  1. Goethe meinte nicht etwa den Gott „Thor“ sondern einen einfältigen Menschen. Und der schreibt sich wie beim Fußball: Tor.
    Aus dem „FF“ kennen, gibt es ebenfalls nicht sondern aus dem Effeff.
    Ich bin kein Oberlehrer, aber wir kämpfen hier für Deutschland und da sollten wir unsere Sprache sauber beherrschen wollen, ganz besonders wenn Akademiker mit Promotion veröffentlichen.
    Wir schulden es der Sache sorgfältiger zu sein.
    Und liebe Redaktion, könntet Ihr nicht vor Veröffentlichung gegenlesen, damit so etwas eher nicht vorkommt?
    Dr Kottsieper (mein alter Mathelehrer) schrieb mir einmal in die Arbeit „Ihre vielen Kommafehler beeinflussen die Note negativ!“ – ich regte mich auf, weil ich doch nur an Mathe gedacht hatte, nicht an Kommasetzung. Aber er hatte recht und ich lernte daraus.

      • Lass Dich nicht gänzlich ins gänzlich ins Bockshorn jagen. Thor war ein Druckfehler bei mir, und FF oder ff ist umgangsschriftlich durchaus legitim (EffEff ist etwas für die unintelligenteren Zeitgenossen, die mit nur zwei Buchstaben nichts anzufangen wissen). Wir kennen das „ff“ aus der Literatur als Hinweis auf „folgende Seiten“, „f“ nur für eine Seite. Und genau daher kommt das FF oder ff…..
        Gruß! Lothar

  2. Mit Verlaub,
    ich halte Herr Bosbach für einen völligen Ausfall was Demokratie und Charakter angeht.
    Wenn er seinen vielfach kritischen Worten auch Taten hätte folgen lassen, also als Vorbild tätig geworden wäre, könnte man ihn aus dem Brei der Bundestagsklatscher und Kanlzerabnicker herausheben.
    Hat er aber nicht, Da lobe ich mir Frau Steinbach. Die Dame hatte den Mut, Frau Merkel zu sagen: “ Es reicht. Da mache ich nicht weiter mit und sehe schweigend zu, wie mein Land zerstört wird.“
    Das hat Herr Bosbach nicht fertiggebracht.
    Ich brachte diese Woche mal das Beispiel good cop bad cop. Der typische Vertreter dieses Spiels in der cdU war er zusammen mit csU-Seehofer. Sie polterten verbal herum und machten den Wähler glauben, sie seien wirklich an Änderungen interssiert. Pustekuchen. Für Konsequenezen waren sie zu feige. Beide. Leicht zu durchschauen wenn man will, Herr Dr. Löser.

    • Ich habe kürzlich ein Interview mit Bosbach gehört, in dem er – wenngleich durch eine höfliche „Blume“ – Frau Merkel das gleiche zu verstehen gab, wie es Frau Steinbach tat. Auch steckte da ein wesentlich größerer Itellekt dahinter, den man bei Politikern heutzutage klar vermisst.

  3. Es gibt Kommentare, die sind so unglaublich klug, dass man sie besser weg lässt. Alternativ-Kommentar von mir: Schreiben Sie doch mal einen entsprechenden Artikel und legen ihn dann in Fragen Form, Stil, Rechtschreibung und Interpunktion einer Gymnasiallehrkraft im Fach „Deutsch“ vor. Sollten Sie zu all dem mit 15 Punkten abschließen, bin ich gerne bereit, mich mit Ihrer Kritik zumindest mal zu beschäftigen.Bis dahin halte ich Sie lediglich für einen Nörgler, der davon lebt, andere Menschen grundsätzlich und mit Hingabe zu kritisieren und der unfähig ist, tatsächliche Positiv-Leistungen anzuerkennen. Dafür verdienen Sie mein ausgesprochenes Beileid – allerdings ohne besonderes Mitgefühl. Ihnen geht es doch gar nicht um Deutschland als Ganzes, sondern nur um Deutschland, in dem Sie mit Ihrer Meinung im Mittelpunkt stehen dürfen. Und dieses Deutschland (Wortwiederholung, ich weiß….) existiert dummerweise nicht….

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