Bestseller-Autor Heiko Schrang ruft zum Nichtwählen auf

Sein neuesten Videobeitrag leitet Heiko Schrang mit dem berühmten Tucholsky Zitat ein: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten.“

Dann begründet er seinen Aufruf:

„Mittlerweile leben wir in einer Zeit der vollkommenen Medien-Propaganda. Wenn wir uns den jetzigen Wahlkampf anschauen, ist er eine Beleidigung selbst der untersten Intelligenzstufe. Ich meine damit nicht nur die Wahlplakate. Ich meine damit die Auftritte derjenigen Politiker, die verkünden, sie wollten uns aus den Krisen führen, die sie selbst mit verursacht haben. (Eurokrise, Flüchtlingskrise usw.) … “

Quelle: Macht steuert Wissen

Nicht alle sind mit dem Aufruf einverstanden, hier nur ein Beispiel:

„Ob die Regierung nun legitimiert ist oder nicht, die haben die Macht wir nicht. Also pisst denen an den Zaun und wählt AfD. Sollte die AfD es verkacken könnt ihr ja immernoch sagen, dass es nichts bringt aber so haben wir wenigstens eine kleine Chance.“

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4 Kommentare

  1. Die regierungshörigen Schergen der GROKO werden in jedem Falle wählen. Mit dem Rotz-grünen Pack zusamnnen.
    Wenn das Murksel auch nur von einem einzigen Wähler die Stimme erhielte und alle anderen Wahlberechtigten die Wahl boykottieren würden, könnte man Murksels Jubel hören:
    “ Ich bin einstimmig mit 100 % gewählt worden.“

  2. Dümmer geht es nicht, die Merkel wird es freuen!! Wer nicht wählt, wählt den Gegner, duldet real jedes Wahlresultat und die daraus kommende Regierung und ihre Politik!! Warum sollen sich Merkel und Co. ändern, wenn sie ständig 80-90% der Wählerprozente und Sitze bekommen???!!

    Die Völker haben über Jahrhunderte dafür gekämpft -unter vielen Opfern und Toten-, ihre Grund-Freiheiten und Bürger-Rechte auf Kosten der absolutistischen Obrigkeiten und parasitären Pfaffen zu vergrößern und die Lügen der Obersten nicht mehr hinnehmen zu müssen.

    Ohne das könnte ein Schrang auch heute nicht so frei und laut Opposition spielen und Kritik äußern, bei NS und DDR säße er schon längst in Haft, bei Putin -dem Freund mancher alternativer Patrioten und Amigogome-Souveränisten- hätte er mutmaßlich ein Justizverfahren am Hals.

    Und das soll man jetzt wegwerfen, nur weil da ein sich überschätzender Alternativ-Autor, und von dieser Prägung gibt es dort genug, meint, besonders klug zu sein!!

    Man hat kein Recht, keine Garantie auf Erfolg, weder im Leben noch in der oft frustrierenden Politik.

    Aber ohne langes zähes Bemühen, Kämpfen, Ausharren hätten weder Lenin noch Hitler noch die beschimpften 68er und ihre Epigonen bei GRÜN, SPD und PDS so einen großen Erfolg später haben können, die große Macht erlangen können, letztere allerdigs nur ohne Diktatur ganz frei, ohne Zwang durch einen saudummen und verkommenen BRD-Wahlpöbel.

    Und wenn über 50 Jahre asozial-dumm gewählt wurde, ist natürlich eine Wende schwer. Aber noch ist das Ende nicht erreicht, und solange noch ein Quentchen Möglichkeit besteht, dann muß diese Chance, dieser keine Spielraum als Volks-Macht genutzt werden!! Verlieren kann man immer noch total!

    Wer kämpft, kann verlieren, das ist nicht ehrenrührig. Aber wer den politischen Kampf ablehnt, ist ein Nichtsnutz, ist asozial zu seinen Mitmenschen!!

  3. Heiko Schrang ist ein U-Boot der systemkritischen Szene, denn er sorgt mit seinem Aufruf zum Nichtwählen dafür, dass Merkel garantiert wieder Bundeskanzlerin wird.

    Heiko Schrang ist ein Unterstützer des Merkel-Regimes, der angetreten ist, um die Menschen zu täuschen.

    Oder kann Heiko Schrang nicht logisch denken ?
    Für wie dumm hält er seine Fans ? Er verhöhnt jeden, der seinen Verstand gebraucht und AfD wählt.

    Jeder Nichtwähler wählt und stärkt automatisch die Parteien, welche am meisten Stimmen bekommen.

    Laut allen Wahlumfragen, fake oder nicht fake, bekommen die CDU und die SPD die meisten Stimmen.

    Heiko Schrang muss entsorgt werden, denn er schadet der AfD, er schadet den Merkel-Kritikern, er schadet der Wahrheitsbewegung.

  4. Lieber H. Schrang, dies ist ein böses Eigentor und Sie schaden mit dieser Aufforderung Deutschland und den Menschen in diesem Land (auch ihren Kindern). Wenn sie für sich entschieden haben nicht zur Wahl zu gehen ist das ihre Sache, wenn Sie aber als Mensch der Öffentlichkeit (zumindest bei der alternativen Szene, der sog. Truther-Bewegung) eine Handlungsanweisung vorschlagen, welche im mindesten Fall als umstritten zu bezeichnen ist, kann ich ihre Empfehlung im besten Fall nicht verstehen. Da es sich 2017 um eine Schicksalswahl handelt, will ich ihnen einige Argumente gegen ihren Aufruf entgegenstellen:
    Sie beginnen mit dem Zitat von Bertold Brecht: „Wenn Wahlen irgendwas am System verändern würden, dann wären sie längst verboten.“
    Das Lieblingszitat der Wahl-Anarchisten ist zwar zutreffend. Aber warum ist das so? Nicht weil gewählt wird, sondern weil die meisten Menschen aus mehreren Gründen immer die gleichen Parteien wählen. Entweder, weil sie nicht darüber nachdenken, was sie wählen. Oder weil sie sich von der Macht der Gewohnheit beherrschen lassen. Oder weil sie nichts mehr fürchten als Veränderungen – selbst wenn es zum Besseren sein könnte.
    Sobald die Mehrheit aufhört, immer die gleichen Parteien zu wählen, wird sich auch die Politik ändern. Denn nichts fürchten Politiker mehr als Machtverlust. Sobald Politiker nur dann gewählt werden, wenn sie mündigen, informierten, kritischen Bürgern gefallen, die ein neues System wollen, hat ein neues System eine realistische Chance. Auch glauben Anarchisten, es gebe keine Regierung, wenn niemand wählt. Diese „Strategie“ könnte nur aufgehen, wenn tatsächlich überhaupt niemand mehr wählt. Wenn nur 10% der rd. 500.000 Unions-Mitglieder wählen, kommt die Union mit 50.000 Stimmen auf 100% aller Mandate. Selbst wenn die Wahlbeteiligung auf 1% sinken würde, gäbe es allenfalls Diskussionen über die Legitimation von Parlamenten und Regierungen, aber den Anarchismus wird es auch dann nicht geben.Die bisher niedrigste landesweite Wahlbeteiligung gab es übrigens bei der Kommunalwahl 2007 in Sachsen Anhalt mit 36,5%. Die Stadträte und Kreistage wurden trotzdem gewählt. Nichtwähler wurden achselzuckend zur Kenntnis genommen.Alle Parteien und Mandatsträger, die in Parlamente gewählt wurden, freuen sich (inoffiziell) über Nichtwähler und Ungültig-Wähler. So kommen sie einfacher an die Mandate. Wer den großen Parteien maximal schaden will, muss kleine Parteien wählen . Denn jede Stimme für die AFD ist eine Stimme gegen die Kartellparteien.Selbst wenn die Wahlbeteiligung auf 1% sinken würde, gäbe es allenfalls Diskussionen über die Legitimation von Parlamenten und Regierungen, aber den Anarchismus wird es auch dann nicht geben.
    Nichtwähler gerieren sich gerne als die wahren Demokraten, beklagen verkrustete Parteienstrukturen und die Machtlosigkeit des Souveräns.
    Letztendlich sind Nichtwähler also politische Wegelagerer der Demokratie. Sie lehnen sich zurück, bis ihnen die Politik passt, bis ihnen die Parteien die Politik, die ihnen gefällt, mundgerecht servieren, bis sich ein Politiker endlich ganz persönlich um sie kümmert. Sie fluchen, sie schimpfen und sie reklamieren für sich selbstverständlich alle demokratischen Rechte. Aber am Wahlsonntag nehmen sie sich nicht einmal eine halbe Stunde Zeit, um sich aktiv für die Demokratie zu engagieren und verhalten sich so demokratisch verantwortungslos.
    Bertold Brecht: Ändere die Welt; sie braucht es. UND Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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