Besorgte Bürger können aufatmen: Hessen stellt vier freiwillige Polizeihelfer ein

"Sicherheitsgefühl der Bürger wird erhöht" - Freiwilliger Polizeidienst in Hessen - 400 aktive Helfer in 94 Kommunen

Wir schaffen das – alles wird gut: Seit gestern dürfen auch in der hessischen Gemeinde Eichenzell vier freiwillige „Polizeihelfer“ für mehr Sicherheit sorgen.

Staatssekretär Werner Koch hat den Vertrag im Rathaus unterzeichnet: „Freiwillige Polizeihelfer leisten mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit. Es freut mich sehr, dass sich eine weitere Gemeinde entschieden hat, den Freiwilligen Polizeidienst einzuführen. Durch die Präsenz dieser engagierten Helfer erhöht sich nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger, auch die Polizei wird unterstützt.“

Freiwilliger Polizeidienst photo
Freiwilliger Polizeihelfer in Gießen (2005) – Foto by Moe_

Seit Oktober 2000 werden „Freiwillige Polizeihelfer“ in Hessen ehrenamtlich bei der Polizei eingestellt. Derzeit beteiligen sich daran rund 400 aktive Polizeihelfer in 94 Kommunen.

Für das Ehrenamt gibt es natürlich keine Bezahlung, sondern lediglich eine Aufwandsentschädigung.

Aus den Infobroschüren der Polizei Hessen: 

Der Freiwillige Polizeidienst dient dem Ziel, insbesondere durch das

  • Zeigen von Präsenz,
  • Beobachten und Melden von Wahrnehmungen betreffend die öffentliche Sicherheit und Ordnung und
  • vorbeugende Gespräch mit dem Bürger,

die objektive und subjektive Sicherheitslage im Bereich der Städte und Gemeinden weiter zu verbessern.

  • Zu Fuß sind die „Ehrenamtlichen“ hauptsächlich in öffentlichen Anlagen, in Wohngebieten und in der Fußgängerzone zu sehen.
  • Um die freiwilligen Helfer handlungsfähig zu machen, wurden ihnen die hierfür erforderlichen Befugnisse übertragen. Sie umfassen neben den Selbsthilferechten Befugnisse aus dem Bereich der Gefahrenabwehr, verdächtige oder auffällige Personen zu befragen, Personalien festzustellen oder beispielsweise einen vorübergehenden Platzverweis zu erteilen.
  • Jedoch wird es ihnen nicht gestattet, in die persönliche Freiheit einzugreifen oder Personen/Sachen zu durchsuchen.

Die Freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfer sind nicht bewaffnet, sondern zu ihrem eigenen Schutz mit Pfefferspray ausgerüstet. Darüber hinaus verfügen sie über Mobiltelefone.

Die Ausbildungsdauer dauert 50 Stunden, in denen sie von fachkundigen Beamtinnen/Beamten der Polizei unterrichtet werden.

Zu erkennen sind die Freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfer an ihrer Uniform, dem Wappen des Landes Hessen und dem Aufdruck „Freiwilliger Polizeidienst“.

Aufnahmebedingungen:

Wir können Sie, unabhängig von Ihrer Staatsangehörigkeit, in den Freiwilligen Polizeidienst aufnehmen, wenn Sie mindestens 18 Jahre, höchstens 65 Jahre alt sind, gesundheitlich in der Lage sind,

  • die Ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen,
  • einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen können,
  • die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen und
  • nach Ihrer Gesamtpersönlichkeit geeignet erscheinen, die Aufgaben des Freiwilligen Polizeidienstes zu erfüllen.
  • Wir können Sie nur in den Freiwilligen Polizeidienst aufnehmen, wenn Sie jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten
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  • Sie nicht zu einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt worden sind.

Und wenn sie nicht gemessert wurden, dann patroullieren sie auch heute noch …

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4 Kommentare

  1. Vermutlich handelt es sich bei diesen so genannten Helfern um Anhänger einer bestimmten Religion.

    Man denke da an psychisch kranke Christen, die hierzulande regelmässig wild um sich schiessen.

    Wieder vier religiöse Fanatiker mehr mit einer Schusswaffe.

    Da können wir endlich wieder sicher sein – todsicher.

    Schön auch, dass die deutsche Rüstungsindustrie eine Vielzahl hochmoderner Waffensysteme exportiert hat an den Geisteskranken vom Bosporus, der eifrig an einem Anschluss Deutschlands arbeitet – an sein grossosmanisches Imperium.

  2. Die nächste Anlaogie zur DDR.
    Die gab es auch in der DDR1.0 : „Freiwilliger Helfer der Volkspolizei.“
    Habe noch so eine Urkunde und bierdeckelgroße Verdienstmedaille für 25 jähriges Jubiläum freiwilliger Spitzeltätigkeit.
    Der größte Lump im ganzen Land das ist und bleibt der Denunziant.

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