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Donald Trump ist schon nicht der Jüngste, aber Bernie Sanders wäre 2020 79 Jahre alt, falls der Ultralinke zum Präsidenten gewählt würde. Aber das wird er mit Sicherheit nicht. Donald Trump hat längst nicht alle, aber viele seiner Wahlversprechen wahr gemacht. So haben Afro-Amerikaner, wie auch andere Minderheiten im Land von seinen Jobprogrammen profitiert. Nie waren so viele Schwarze seit Beginn der Aufzeichnungen in Beschäftigung. Und es handelt sich in vielen Fällen um richtige Jobs, keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, wie Clinton und Obama sie erfolglos als Lösung angeboten haben.

Vieles am Stil von Trump ist Geschmacksache, doch er versucht, seinen großspurigen Worten Taten folgen zu lassen. Das unterscheidet ihn von all seinen Vorgängern. Falls er es schafft, den Bau der Mauer an der mexikanischen Grenze durchzusetzen, wird hinterher keiner seiner Anhänger mehr fragen, wie er das geschafft hat, nur das Ergebnis zählt. Seine beste Wahlhelferin war Hillary Clinton, bei den nächsten Wahlen, so Trump es denn überhaupt ein zweites Mal möchte, wird Bernie Sanders diese Rolle perfekt ausfüllen. Aus den Reihen der Demokraten ist zudem deutliche Kritik zu vernehmen, nicht nur dass Sanders ein “alter weißer Mann” und darum fehl am Platze sei, sondern jemand außerhalb des Establishments als Kandidat mehr Erfolg versprechen könnte. Aber wer soll den Job übernehmen? Jemand aus der “Blacklivesmatter Bewegung”?