Im Berlinale Talk schildert die Regisseurin Sandra Wollner, die Nacktszenen in dem preisgekrönten Film „The Trouble With being Born“ seien mit Tricktechnik umgesetzt worden. Der zehnjährigen Darstellerin der Androidin Elli habe man das natürlich nicht aufbürden wollen.

Elli ist in dem Film eine Maschine im Körper eines Mädchens, ein Sexroboter. Sie lebt bei Georg, den sie Papa nennt. Sie ist dazu da, ihn glücklich zu machen, denn sie wurde nach seinen Vorstellungen gebaut. Sie lassen sich durch den Sommer treiben, schwimmen tagsüber im Pool und abends nimmt er sie mit ins Bett.

In Deutschland löste der Film bisher noch keine Empörungswelle aus. Amerikanische Youtuber sehen das anders.

Etwas übers Ziel hinaus geschossen macht David Knight Hollywood für die Pädophilenpropaganda verantwortlich, dabei handelt es sich um eine europäische Produktion, von der man sich nach der Preisverleihung erhofft, dass sie in die Kinos kommt.

Wie auch immer die Bilder zustande gekommen sein mögen, im fertigen Endprodukt sieht man einen Sexroboter in Gestalt eines zehnjährigen Mädchens. Solche Bilder wirken, egal wie sie gemeint sind und ob das Thema des Films ein ganz anderes sein soll. Es sind nicht wenige „Therapeuten“, die genau das fordern: Sexroboter oder Puppen für Pädophile, die für ihre „sexuelle Präferenz“ schließlich nichts könnten und diese nicht mehr als Störung im ICD10 (Krankheitenverzeichnis) aufgeführt sehen wollen.