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Das Akkuproblem bei Elektromobilen scheint zumindest für den innerstädtischen Verkehr gelöst. Die Berliner Umweltsenatorin Vagine Güntherin hat den Startschuss für ein Modellprojekt gegeben, das bundesweit für Furore sorgen könnte. Die Initiative „Kinder für den Klimawandel“ hatte an Grundschulen und Kindergärten einen Ideenwettbewerb veranstaltet, bei dem die kleinen Teilnehmerinnen eigene Vorschläge für klimafreundliche Verkehrskonzepte entwickeln und ihrer Fantasie freien Lauf lassen sollten.

Die fünfjährige Meike schaffte es auf den ersten Platz und überzeugte damit sogar den wissenschaftlichen Beirat der Senatsverwaltung. Nach einem Kirmesbesuch hatte sich das Mädchen gefragt, warum man nicht einfach mit Autoscootern in die Stadt fahren könne und giftige Diesel verboten würden und dazu ein Bild mit Fingerfarben an die Fensterscheibe der Kita-Gruppe gemalt. Eine Erzieherin machte sofort ein Selfie davon und schickte es an die Behörde. Die Umweltsenatorin war begeistert und ließ dazu ein professionelles Konzept ausarbeiten, das nun vor der Vollendung steht. „Schon Herbert Göbbelsleyer hat ja „Gebt den Kindern das Kommando“ gesungen“, sagte die 43,24 Jahre alte Politiker*in und fügte hinzu: „Und er hatte verdammt noch mal recht damit.“ Die Berliner Luft wird endlich wieder sauber, verspricht die Senatorin. Günstige E-Mobile auf Basis der herkömmlichen Autoscooter können bevorzugt geliehen und nach Bedarf angefordert werden. Demnächst sollen zahlreiche Verleihstationen stets genügend Fahrzeuge bereit halten. Als erste Straße wird der Kurfürstendamm mit der notwendigen Oberleitung ausgestattet. Bis zur Eröffnung des Flughafen BER soll ganz Berlin nur noch elektrisch fahren.

 

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