Berlin: „Mann“ niedergestochen – Krankenhaus muss Haupteingang wegen Familien-Clan sperren

    Berline: Mitarbeiter eines Krankenhauses alarmierten gestern Abend die Polizei, nachdem ein mit einer lebensgefährlichen Stichverletzung verletzter Mann eingeliefert und notoperiert werden musste.

    Derzeitigen Ermittlungen zufolge brachte ein 27-jähriger Bekannter gegen 20.50 Uhr den schwerverletzten 42-Jährigen in die Notaufnahme eines Krankenhauses in Spandau.

    Aufgrund der Tatsache, dass viele Bekannte und Verwandte des 42-Jährigen zum Krankenhaus eilten, musste der Haupteingangsbereich des Krankenhauses und die Rettungsstelle für mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Nachforschungen im Umfeld des Schwerverletzten und eine Spurensicherung ergaben, dass es im Bereich der Daumstraße Ecke Goldbeckweg einen Übergriff gegeben haben muss.

    Zudem stellte sich heraus, dass kurz vor 21 Uhr ein weiterer Schwerverletzter im Alter von 31 Jahren mit Stichverletzungen in einem Krankenhaus in Westend aufgenommen wurde. Ermittlungen in dem Fall ergaben, dass der 31-Jährige von vier Männern attackiert und niedergestochen wurde.

    Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen zu den Hintergründen der beiden Taten und prüft einen möglichen Tatzusammenhang.