Über Telegram hatte Hildmann angekündigt, am Samstag in Berlin laufen zu gehen und die Etappenziele aktuell durchgegeben. Um 17:00 wollte er das Kanzleramt erreichen, dort hatte er ordnungsgemäß eine Versammlung angemeldet. Seine Fans hatte er noch gebeten, nicht zu zahlreich zu erscheinen, damit die Aktionen im Vorfeld nicht ebenso als Versammlung gewertet würden. Die Polizei sah das offenbar anders. Im Video ab 5:25 ist seine Festnahme zu sehen.

Auch Michael Mross war wieder vor Ort.

6 KOMMENTARE

  1. Ich mache mich ungerne unbeliebt, aber ich versuch’s trotzdem.

    Nichts gegen Hildmann als Coronavordenker (Scherz), aber wer als (fast schon militanter Veganer) Werbung für Porsche macht muss sich gelegentlich auch mal fragen lassen, ob der umweltverschmutzende Sportflitzer Ledervollausstattung hatte.

    Ich mein ja nur, mit den falschen Leuten ist ein Krieg nun mal nicht zu gewinnen.

    Das mit Porsche hat sich zwischenzeitlich auch erledigt, willkommen im richtigen Leben.

    • Ja, es ist nicht so leicht sich unbeliebt zu machen.
      Aber wenn man es genau betrachtet ist man immer nur bei einigen beliebt und es gibt immer andere bei denen man unbeliebt ist. Es sei denn man wird überhaupt nicht bemerkt.

      Und beliebt sein ist nicht alles. Man kann zum Beispiel auch geachtet und respektiert werden.
      Sogar von Leuten, bei denen man nicht beliebt ist.

      Sie haben schon Recht. Aus Ihrem Blickwinkel betrachtet passt das nicht so ganz zusammen. Aber wir Menschen leben alle in unseren Komfortzonen, in die wir hinein geboren werden. Das ist ja keine freiwillige Sache. Es kommt darauf an, was man daraus macht und der vegane Porschefahrer macht etwas und er wird bemerkt. Besonders wird er bemerkt weil er schon bekannt ist, wodurch er eine breite Öffentlichkeit erreicht. Das sehe ich als Vorteil, wenn es darum geht einen Krieg zu gewinnen.

      Falls Sie wissen, wer im Gegensatz zu Attila Hildmann die richtigen oder richtigeren oder richtigsten Leute wären, mit denen man diesen Krieg gewinnen könnte, machen sie was daraus und benennen Sie sie. Dann können wir bei denen anfragen, ob sie für uns in den Krieg ziehen möchten und ob sie uns garantieren können, daß sie ihn für uns gewinnen werden.

  2. @Flackerbirne

    Das hysterische Gehampel von Hildmann ist nicht hilfreich, sondern wird uns bald gewaltig um die Ohren fliegen. Er ist charakterlich einfach nicht geeignet und taugt nur dazu, alle anderen in die Flacherdlerecke zu drücken.
    Früher feierte man Petry, Weidel, Meuthen, oder Höcke. Welchen Schaden falsche Fuffziger und Charakternieten anrichten, dürfen Sie heute bestaunen (auch ohne was gelernt zu haben). Kommt dabei raus, wenn man nicht 3 Tage im Voraus denken kann und blinden Aktionismus mit cleverer Strategie verwechselt.

    PS
    Mir ist es übrigens völlige Rhetorik-Wumpe, ob man mich im Internet lieb hat. 😉

    • Sie widersprechen sich selbst.
      Ich nehme es mir mal heraus, Sie zu zitieren:

      ……..hiob 23. Mai 2020 At 17:31
      Ich mache mich ungerne unbeliebt, aber ich versuch’s trotzdem……..

      …….hiob 24. Mai 2020 At 13:54
      PS
      Mir ist es übrigens völlige Rhetorik-Wumpe, ob man mich im Internet lieb hat. 😉……..

      Sie dürfen mich gerne weiter Flackerbirne nennen oder noch kreativer werden. Das sagt mehr über Sie aus, als über mich und ich weiß ja, wie es gemeint ist.

    • Vielleicht wird Attila ja heimlich bestrahlt und damit gepuscht und ist deswegen so aus dem Häuschen und auf Gratwanderung.
      So irgendwie macht man das doch wenn man die Gesellschaft mit Spielen bei der Stange halten will.

  3. Die guten alten Zeiten, als Satire noch verstanden wurde und Floskeln selbsterklärend waren, sind wohl endgültig vorbei. Eine weitere Errungenschaft der Gynokratie.

    @Einstein
    Wenn Ihr Chef Sie mit den Worten feuert: „Ich schätzen Sie sehr und trenne mich ungerne von Ihnen, aber heute versuche ich’s trotzdem mal“, dann heißt es nicht zwingend, dass ihn künftig Gewissensbisse plagen. Wenn Ihnen Ihre Kollegen zum Abschied sagen, dass Sie eine wunderschöne frau waren, heißt das nicht, dass man Sie ganz dolle vermissen wird. Und wenn Sie keinen neuen Job finden, obwohl in Ihrem Arbeitszeugnis !!!wörtlich!!! steht, dass sie ehrlich, pünktlich und zuverlässig sind und bei der männlichen Belegschaft extrem beliebt waren, dann versteht sicher nur der neue Arbeitgeber nicht, welch große Bereicherung sie wären.

    Hopfen und Malz, leb wohl.

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