Mindestens einmal im Monat tut sich ein neuer Skandal um Deutschlands größte Baustelle auf. So regelmäßig, dass kaum noch jemand daran glaubt, dass der geplante Flughafen überhaupt irgendwann fertig wird. Vielleicht soll er das auch gar nicht. Alles nur Tarnung? Steckt etwas ganz anderes dahinter – oder darunter?

Mafia?

Wenn die Bauarbeiten von Großprojekten immer wieder verzögert und die Kosten in die Höhe getrieben werden gibt es meist eine einfache Erklärung dafür: Inkompetenz, Korruption oder beides zusammen. In Stuttgart gibt es Hinweise auf Beteiligung mafiöser Strukturen, die den unterirdischen Bahnhof Stuttgart 21 als Goldgrube entdeckt haben. Der Streit mit den Bahnhofsgegnern kommt den korrupten Politikern dabei entgegen, doch seit der „Volksabstimmung“, die zugunsten des Projekts ausging, kann man ihnen die Verzögerungen nicht mehr in die Schuhe schieben. Dennoch kommt die Sache nicht voran. 2010 berichtete die FAZ unter Berufung auf das BKA und Recherchen der Journalistin Petra Reski über Stuttgart als Hochburg der Mafia. Zu Ermittlungen, wie es in Italien mit Sicherheit der Fall gewesen wäre, haben die Erkenntnisse aber angeblich nicht gereicht.

Zum Desaster-Flughafen BER fällt erst gar nicht mehr das M-Wort, stattdessen schreibt die Springerpresse von „Baufirmen – die abkassieren“ würden, schweigt sich aber über die Hintergründe aus.

Vielleicht ist aber das organisierte Verbrechen nur eines der Puzzleteile und es geht um ganz etwas anderes.

Putin?

Laut der linksbunten Huffington Post sind Gerüchte über eine Sperrklausel im 2 + 4 Vertrag eine Verschwörungstheorie. Angeblich hätten die Russen ein Veto-Recht und müssten der Inbetriebnahme zustimmen, weil der Flughafen auf dem Gebiet der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone liegt. Das ist wahrscheinlich der einzige Artikel in der „HuffPo“, in dem Putin einmal nicht der Böse ist. Wer hätte das gedacht?

Unterirdischer Militärkomplex?

Der bekannte Informatiker und Blogger Danisch – kein Freund von Verschwörungstheorien – hat andere Hinweise erhalten, hält diese aber nicht für glaubwürdig. Dennoch hat er sie veröffentlicht:

ein Leser habe ihm geschrieben, dass BER „…. nur die berühmte „Spitze des Eisbergs“ sei, weil sich nämlich ein ganz wesentlicher Teil des Flughafens unterirdisch befinde. Und zwar ein geheim-militärischer Trakt. So, wie das auch bei anderen Flughäfen der Fall sei, die hätten fast alle so ihre Kellergeschosse, die teils bis -100 runtergingen. Ein Aufzugstechniker habe etwa am Flughafen Stuttgart seltsame Beobachtungen an einem verblüffend tief gehenden Aufzug gemacht, und sei am unteren Ende, das es gar nicht geben dürfte, auf US-Uniformierte gestoßen, die ihn umgehend wieder ans Tageslicht zurückverwiesen.“

Dazu bemerkt Danisch jedoch:

„Sagen wir es so: Von der Hand zu weisen wäre das nicht, ich habe mal von einem unterirdischen geheimen Militärkrankenhaus erfahren, was unter einem Kaufhaus viele Stockwerke tief nach unten ging, und für das das Kaufhaus mit als Tarnung herhalten musste, damit dicke Versorgungsleitungen und LKW-Anlieferungen nicht so auffallen.“

Die bekannteste unterirdische Militärbasis auf deutschem Boden dürfte der Dagger Complex nahe bei Darmstadt sein. Dort sitzt die NSA, ebenso wird tief im Untergrund das Steuerungszentrum für US-Drohnen vermutet. Genaues weiß man nicht, weil die US-Amerikaner niemanden hereinlassen, sonst wäre es ja auch kein Geheimprojekt mehr.

Foto: O24

Was verbirgt sich tatsächlich in Deutschlands größtem Steuergrab? Ein Bunker für die Eliten, ein geheimer Ufo-Hangar von George Soros, dessen Stiftung kürzlich erst nach Berlin umgezogen ist oder ein gigantischer Darkroom, wo R2G-Politiker wilde Drogenparties feiern und sich von Straßenstrichern pozzen lassen? Was? Sie wissen nicht was „pozzen“ ist? Dabei handelt es sich um keine Verschwörungstheorie, obwohl sie um einiges fantastischer klingt, als die Sache mit dem BER …

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