Bekennerschreiben zu Anschlag auf AfD-Politiker auf Antifa-Portal aufgetaucht

Wer Hass sät, wird Gewalt ernten – so rechtfertigen die Verfasser eines Bekennerschreibens den Anschlag auf den AfD-Politiker Frank Magnitz. Als Absender wird die Gruppe „Antifaschistischer Frühling Bremen“ angegeben.

Hier ist das Schreiben archiviert – es stammt ursprünglich von der linksextremen Plattform Indymedia.

Der Antifaschistische Frühling Bremen gibt bekannt, dass wir den AfD-Politiker F. Magnitz am Montag gegen 18.00 Uhr Ortszeit von seinem faschistischen Gedankengut befreien wollten. Magnitz, der gute Kontakte in die rechtsextreme und faschistische Szene hält und des öfteren mit rassischtischen Äußerungen in Erscheinung tritt, darf in Bremen und anderswo keinen Fuß mehr fassen und gehört wie jeder andere Nazi mundtot gemacht. Wir dulden keinen Nazi-Abschaum in unserer Gegend! Der Antifaschistische Frühling wird kommen! Macht euch bereit!

Gestern hatten Medien noch Zweifel gestreut, ob es sich nicht auch um einen „ganz normalen“ Raubüberfall gehandelt haben könnte, da Magnitz im Interview dieses nicht gänzlich ausgeschlossen hatte. Die Polizei will zudem keine Schlagwaffe in gesichtetem Videomaterial erkannt haben – wir berichteten.

Die Soko „Goetheplatz“ prüft in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt die Echtheit des Schreibens. Aktivisten mit dem Namen „Antifaschistischer Frühling“ sind in Bremen bisher nicht aufgetreten. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an, teilte die Polizei mit-

Ob das Bekennerschreiben tatsächlich authentisch ist, wäre die eine dringend zu klärende Sache – die Verfassungsfeindlichkeit der Plattform Indymedia ist dagegen hinlänglich bewiesen. Nach dem Verbot der Subdomain „Linksunten“ müssten die Behörden jetzt gegen die Betreiber vorgehen und Indymedia sperren lassen. Was auf der rechten Seite mit Altermedia möglich war, sollte doch auch links zu bewerkstelligen sein, oder?

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