Beatrix von Storch fordert Mahnmal für Christen und Armenier in Istanbul

Berlin – Zur aktuell diskutierten Distanzierung Merkels von der Armenien-Resolution des Bundestages erklärt die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch:

Photo by Metropolico.org
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„Merkel und Erdogan machen Politik auf dem Rücken der verfolgten und getöteten Christen und Armenier. Die beiden Regierungschefs entwürdigen das Andenken an den Genozid, den sie als Spielball ihrer Politik missbrauchen. Die Türkei sollte umgehend ein Mahnmal in Erinnerung an den Genozid in Istanbul errichten.

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Es ist an der Zeit, dass die Türkei als Staat Verantwortung für ihre Geschichte übernimmt und sich vor den Opfern der Vertreibungen und Massaker an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten des Osmanischen Reiches verneigt. Auch die Türkei und Erdogan müssen endlich ihren Beitrag leisten, dass zwischen Türken und Armeniern durch die Aufarbeitung von Vergangenheit Annäherung, Versöhnung und Verzeihen historischer Schuld erreicht werden. Dazu gehört auch, die Taten der damaligen jungtürkischen Regierung, die zur fast vollständigen Vernichtung der Armenier und anderer Minderheiten im Osmanischen Reich geführt haben, zu beklagen und die Opfer zu ehren. Die Bundesregierung und Frau Merkel sollten der Türkei dabei eingedenk der unrühmlichen Rolle des Deutschen Reiches hilfreich zur Seite stehen.“

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1 Kommentar

  1. V. Storch liegt vollkommen richtig. Wenn die Regierungskasper wieder vor Erdogan kriechen und sich tatsächlich von der Armenien-Resolution distanzieren muß die Frage erlaubt sein, warum das Verleugnen des Holocaust weiterhin als Straftatbestand geahndet werden sollte. Man könnte sich dann, der widerlich praktizierten Realpolitik gehorsam folgend, ebenfalls öffentlich davon distanzieren.

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