Bayer: Scheitert die Übernahme an Trump?

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Liebe Leser,

die Bayer AG hat letzte Woche für Neuigkeiten gesorgt! Denn im letzten Monat haben sich gleich 11 Analysten den Chemieriesen vorgeknöpft und geschaut was die Zukunft bereithalten könnte. Während die Ergebnisse soweit stimmen, bleibt bezüglich der Übernahme von Monsanto ein geringes Restrisiko hinsichtlich der Zustimmung des amerikanischen Präsidenten. Ist dies gerechtfertigt?

  • Im Aufwärtstrend! Schon seit Anfang Dezember ist die Aktie von Bayer in einem kräftigen Aufwärtstrend, der sogar dazu geführt, dass zu Jahresbeginn wieder ein dreistelliger Kurs erreicht worden war. Dies hatte die Aktie seit Mai 2016 nicht mehr geschafft. Wohl auch deshalb haben sich 11 Aktienanalysten die Aktie näher angeschaut.
  • Zufriedene Analysten! Sämtliche Einschätzungen sind positiv und die Kursziele liegen meist über dem aktuellen Niveau. Berenberg-Analyst Campbell fokussiert die Übernahme von Monsanto. Dafür muss Bayer aber unter Umständen schmerzhafte Kompromisse eingehen, um die Bedingungen der Wettbewerbshüter zu erfüllen. Auch sei es für die Anleger interessant zu wissen, was mit der Beteiligung an der Kunststoff-Tochter Covestro geschieht, die derzeit bei 64 Prozent liegt. Jeremey Redenius von Bernstein Research betont, dass der Bereich Soja-Saatgut nach der Fusion von Bayer und Monsanto sehr hohe Gewinne abwerfen soll, doch David Evans von Kepler Cheuvreux zeigt Bedenken, dass die Übernahme möglicherweise am neuen US-Präsidenten Trump scheitern könnte. Zwar sei ein Treffen der Konzernspitzen von Bayer und Monsanto mit dem Trump-Lager positiv verlaufen, doch Garantien sind dies nicht.
  • Hier die von Ethan Kauder zusammengefassten Analystenempfehlungen im Überblick:(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)Jefferies: „Buy“ – 125,00 Euro (+20 %)
    Bernstein Research: „Outperform“ – 120,00 Euro (+15 %)
    Goldman Sachs: „Buy“ – 120,00 Euro (+15 %)
    Deutsche Bank: „Buy“ – 120,00 Euro (+15 %)
    Citigroup: „Buy“ – 120,00 Euro (+15 %)
    Berenberg: „Buy“ – 118,00 Euro (+13 %)
    Commerzbank: „Buy“ – 118,00 Euro (+13 %)
    JPMorgan : „Overweight“ – 110,00 Euro (+8 %)
    DZ Bank: „Halten“ – 107,00 Euro (+5 %)
    Independent Research: „Halten“ – 107,00 Euro (+5 %)
    Kepler Cheuvreux: „Halten“ – 100,00 Euro (-4 %)

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