#Barmbeck: Attentäter Ahmad A. soll sich „selbst radikalisiert“ haben

Karlsruhe: Die Bundesanwaltschaft hat heute die Ermittlungen gegen den 26-jährigen Ahmad A. wegen des Messerattentats vom 28. Juli 2017 in einem Hamburger EDEKA-Markt wegen der besonderen Bedeutung des Falles übernommen. Dem Beschuldigten wird Mord sowie versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in fünf Fällen zur Last gelegt.

Am Nachmittag des 28. Juli 2017 gegen 15.00 Uhr begab sich Ahmad A. in die EDEKA-Filiale in der Fuhlsbütteler Str. in Hamburg. Dort entnahm er aus dem Sortiment des Marktes ein Kochmesser mit einer Klingenlänge von etwa 20 cm. Mit diesem Messer stach er auf den unmittelbar in seiner Nähe stehenden Kunden Mathias P. ein. Mathias P. erlitt mehrere Stichwunden, in deren Folge er noch im Supermarkt verstarb. Anschließend stach Ahmad A. auf einen weiteren Kunden ein und fügte ihm akut lebensbedrohende Verletzungen zu. Danach verließ der Beschuldigte die EDEKA-Filiale. Auf der Straße stach er auf drei weitere Menschen ein und versetzte ihnen ebenfalls Stichverletzungen. Ahmad A. wurde schließlich von Passanten gestellt und festgehalten.

Es bestehen bislang keine Anhaltspunkte dafür, dass

  • Ahmad A. das Attentat als Mitglied des sogenannten Islamischen Staates oder einen anderen terroristischen Vereinigung begangen hat,
  • Ahmad A. unmittelbar vor oder während der Tat zu einem Mitglied einer terroristischen Vereinigung in Kontakt oder unter deren Einfluss stand,
  • weitere bislang unbekannte Tatbeteiligte oder Hintermänner in die Tat eingebunden waren.

Die weiteren Ermittlungen haben allerdings nähere Erkenntnisse zur Motivlage des Attentäters erbracht. Danach liegt ein radikal-islamistischer Hintergrund der Tat nahe. Nach den bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass sich der Beschuldigte selbst radikalisiert hat. Seinen Angaben zufolge hat er sich seit geraumer Zeit mit radikal-islamistischen Themen beschäftigt. Zwei Tage vor der Tat habe er sich schließlich für eine entsprechende Lebensweise entschieden. Am Tattag selbst habe er sich infolgedessen entschlossen, ein Attentat zu begehen, verbunden mit der Hoffnung, als Märtyrer zu sterben.

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesanwaltschaft die besondere Bedeutung im Sinne des § 120 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GVG angenommen und die Ermittlungen übernommen. Ab 17:00 Uhr werden auf einer Pressekonferenz weitere Informationen bekannt gegeben.

Hier die erste Pressekonferenz vom blutigen Freitag – man beachte die Überschrift „Messerattacke“ statt Terroranschlag

Die BILD weiß natürlich genau, wie der „Messer-Mann“ überwältigt worden sein soll …

Was bitte ist ein „radikal-islamistischer Hintergrund“? Wird nun schon zwischen Islamisten und radikalen Islamisten unterschieden?

Wir sind gespannt darauf, welchen Unsinn man uns heute präsentiert …


Artikelfoto „Messer“: Urheber: yeko / 123RF Lizenzfreie Bilder

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2 Kommentare

  1. Nun gibt sich bereits die Bundesanwaltschaft die Blöße und konstruiert Begründungen, warum ein muslimisch-terroristischer Anschlag eines durchgeknallten Goldstücks der Frau Murksel kein Anschlag in Verbindung mit dem IS sein soll ?
    Ich glaub ich spinne. Wer hat den radikaisiert wenn nicht die McPomm Trulla ?
    Die hat diese Lumpen und Mörder doch gerufen. Ab in den Knast mit ihr.

  2. Jetzt geht der total verblödeten „Hallali“ so langsam
    ein Licht auf.
    “ Mein Geduldsfaden mit den Migranten wird immer dünner ! “
    Was bildet sich dieser Schimpanse eigentlich ein ?
    Das sich der vertrottelte Bürger auf Ihren zerrissenen
    “ Geduldsfaden “ freut ?
    Wenn Sie gesagt hätte: “ Ich war bis heute ein Ars..loch und
    meine Blödheit kommt von Tag zu Tag immer mehr zum
    Vorschein „, könnte man das noch annehmen.
    Aber dann wäre Sie sprichwörtlich sofort weg vom
    (Propaganda)Fenster und es gäbe keinen Judas-Lohn mehr.
    Diesen hirnverbrannten Leuten gehört allen der Prozess gemacht
    und lebenslanges Berufsverbot auferlegt.

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