BAMF-Chef Weise: Löhne für Flüchlinge müssen subventioniert werden

Berlin: Der Leiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Weise, hat gefordert, den Einstieg von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu subventionieren.

frank jürgen weise photo
Photo by Grüne Bundestagsfraktion

Flüchtlinge würden am Anfang nicht die Leistung bringen, die einen vollen Lohn rechtfertigen, sagte Weise am Donnerstag im rbb-Inforadio. Deshalb müsse der Lohn subventioniert werden. Zugleich warnte Weise davor, den Mindestlohn für Flüchtlinge in Frage zu stellen: „Den Mindestlohn in Frage zu stellen, das würde ich nicht empfehlen, denn der hat nun mal einen großen Konsens in der Gesellschaft. Würden wir das in Frage stellen, wie zum Beispiel auch die Standards für die Berufsausbildung, dann würde man sagen, weil es geflüchtete Menschen sind, geben wir unsere Werte auf. Das würde ich nicht empfehlen. Aber ganz klar: Geflüchtete Menschen bringen am Anfang nicht die Leistung, dass man einen vollen Lohn zahlen kann. Also muss man den subventionieren.“

Weise betonte außerdem, er rechne nicht mit einer schnellen Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt: „10 bis 15 Prozent der Betroffenen sind relativ schnell integrierbar.“ Hier rechne er mit einem Zeitraum von einem Jahr.

Bei den meisten anderen werde es aber deutlich länger dauern. Weise: „Wir haben nie gesagt, dass das eine Antwort für den Fachkräftebedarf ist. Im Gegenteil, wir haben gesagt, das dauert lange und kostet viel.“ Weise betonte, er sei sich sicher, dass die Gesellschaft langfristig von den Flüchtlinge profitieren werde: „Die Rendite für die Gesellschaft, die kommt. Aber das dauert vielleicht eine Generation.“

Das Interview mit Frank-Jürgen Weise sendet Inforadio am Samstag (17.9.) in der Sendung „Zwölfzweiundzwanzig“ um 12.22 Uhr.

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3 Kommentare

  1. Warum sollte man die subventionieren?

    Man müsste feststellen, wer sich durch Arbeitsleistungsverweigerung dem üblichen Arbeitspensum entzieht und denen Stufenweiser Sanktion die Sozialleistungen streichen.

    Denn wer nicht deutsch arbeitet, soll auch nicht auf Kosten der Deutschen essen.

    Die Polen hatten auch keine Probleme trotz fehlender Berufsabschlüsse auf dem deutschen Arbeitsmarkt und das ohne spezielle Subventionen.

    Und als Hilfe könnte man Rückreisetickets oder Jobs bei der Syrisch-Arabischen-Armee vermitteln.

  2. Wie diese Gesellschaft lügt, ohne rot zu werden! Wie war Merkels Aussage zu Beginn der Flüchtlingswelle: Da kommen alles gesunde Männer zwischen 17 und 34, die „wir“ als Fachkräfte dringend brauchen! inzwischen ist der Fachkräftebedarf, besonders im medizinischen Bereich, auch noch gestiegen, um diese „gesunden jungen Flüchtlings-Fachkräfte“ ausreichend medizinisch versorgen zu können.
    Nie ist in Politik und Wirtschaft so viel gelogen und verdreht worden, wie seit der Flüchtlingskrise; nur um dem eigenen Volk die Wahrheit vorzuenthalten und diejenigen linken und grünen Gruppen heranzuziehen, die dann lautstark auf die aufgeklärten Bevölkerungsschichten loszugehen und sie des Rechtspopulismus zu bezichtigen. So schafft sich eine abgewragte Regierung ihre Lobby. Billig; äußerst billig!

  3. An solchen hirnverbrannten Eliten, ist eindeutig erkennbar, in welchen Händen sich das deutsche Volk begeben hat.
    Es ist wie bei einer Nutte, die gehen zwar nicht durch`s Bett, aber Sie gehen durch die Schule der schleimigen SPD- Volksverräter.
    Stell Dir vor, alle hohen Positionen in Deutschland wären von Schweinen besetzt.
    Leider keine Vorstellung mehr, sondern traurige Wahrheit !

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