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Heute wird wieder in zahlreichen Städten protestiert. Worüber kaum berichtet wird, ist der Umstand, dass es so gut wie keine Gegenproteste gibt. In Kandel oder in Dresden zu Hochzeiten von Pegida wurde von den „breiten Bündnissen“ alles aufgeboten, von kostenlosen Busfahrten bis zu Auftritten von „Publikumsmagneten“, wie den Toten Hosen und anderen Systempunks, um die Proteste zu übertönen. Während der „Pandemie“ kann plötzlich nur noch die eine Seite mobilisieren, die bunten Vielfaltspinsel bleiben genauso zuhause wie die Klimahüpfer. Schon alleine dadurch wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Aber was kümmert einen Tsunami, ob sich ihm ein paar Menschen entgegenstellen? Der Finanzcrash lässt sich von Parolen und Spruchbändern nicht beeindrucken. Was zählen das „Grundgesetz“, Sitte und Anstand noch, wenn es nichts mehr zu fressen gibt? Der Klopapierkrieg war nur ein leiser Vorgeschmack darauf, wie irrational Menschen handeln können, wenn sie ihre Existenz bedroht sehen. In welche Art Zombie verwandeln sich bald die bisher friedliebendsten Nachbarn, weil plötzlich der Magen knurrt und Strom und Miete nicht mehr gezahlt werden können? Welche Option wählen sie dann? Bilden sie Banden, wie es eingewanderte Familienclans seit Jahrzehnten erfolgreich praktizieren oder wählen sie wieder nur eine Bande, die sich „Regierung“ nennt?

6 KOMMENTARE

  1. Worüber kaum berichtet wird, ist der Umstand, dass es so gut wie keine Gegenproteste gibt.
    *
    Wie auch, wenn sich doch linke und rechte Extrem-Spinner, Aluhutträger, Endzeitfanatiker, Impfgegner, Esoteriker, Baumumarmer, Kannibalen & Veganer mit ihren Corona-Verschwörungen auf den Demos ausnahmsweise mal gegenseitig befruchten, statt zu bekriegen?

  2. @Assi
    Was genau meinst du mit „Verschwörungen“ (andere denunzieren, schon klar)?

    Dass selbst zusammengelogene 8.000 Coronatote nicht mal an einer moderaten Grippewelle kratzen? 2018 gab es in Deutschland 25.000 Influenzatote (weltweit jedes Jahr bis zu 650.000). Hast du seinerzeit Stofflappen getragen und Kinderspielplätze vernagelt, oder standest du damals noch auf Seiten der 80 Mio lebensmüden Grippe-Spinner?

  3. ……“Worüber kaum berichtet wird, ist der Umstand, dass es so gut wie keine Gegenproteste gibt.“……

    Daran wird man sich wohl gewöhnen müssen, zumindest vorübergehend, bis ein neues Konzept ausgearbeitet ist.
    Die Gegenproteste wurden auf eine andere Ebene transferiert.
    Das übernimmt jetzt der öffentlichrechtliche Unfug (Wir bleiben zu Hause), die Medien, verschiedene Minister wie Herr Reul und Herr Maas indem sie davor warnen daß Verschwörungstheoretiker und Co. praktisch neben einem stehen werden, und die Polizisten in ihren schicken, beeindruckenden Ausrüstung, die mit leichter Unterstützung von Gegenprotestkleingruppen publikumswirksam einzelne Leute verhaften.

    Man will ja auch nicht noch mehr Leute auf den Straßen, sondern weniger. Dann wirkt es sich kontraproduktiv aus, wenn noch zusätzlicher Rummel veranstaltet wird.

  4. In Saarbrücken findet heute eine Gegendemostration statt.
    Aber die eigentliche Kundgebung findet nicht mehr statt. Sie wurde abgesagt.

    Also werden Blockade Saar, Omas gegen Rechts, das FriedensnetzSaar und noch andere Gruppen und Vereine Ihre Gegendemonstration ohne Anwesenheit Ihrer Gegner abhalten.
    Zudem werden sie im Regen stehen. Mitsamt der Presse, wir werden sehen, ob und wie sie berichtet. – Den Regen haben die Verschwörungstheoretiker und -praktiker möglicherweise als Stellvertreter herauf beschworen.
    Die Saarbrücker Zeitung hatte ausführlicher vorab berichtet. Dann auch noch sol.de und sr.de.
    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/gegner-der-corona-massnahmen-in-saarbruecken-sagen-kundgebung-aus-furcht-vor-gewalt-ab_aid-51254703?utm_source=sol&utm_medium=artikel&utm_campaign=plus

  5. @Flackerbirne

    die genuine Dummheit der Gegenprotestler erkennt man schon daran, dass sie sich dagegen versammeln, dass sich andere versammeln weil sie sich nicht versammeln dürfen, sie sich sozusagen aus Protest mit nacktem Hintern auf die heiße Herdplatte setzen um zu verhindern, dass andere sie genau auf diese zu setzen.

    Oder kürzer: Trottel, die Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen.

  6. Die meisten dieser Gegenprotestler sind von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und NGOs zu den Protestorten rangekarrt worden. Kostenlos, und mit den richtigen Bannern und Fähnchen ausgestattet. Berufsprotestler wurden auch dafür bezahlt. Da all diese Lustfahrten jetzt flach fallen, sieht es bei den Gegenprotesten mau aus. Ergo fährt man jetzt die Diffamierungsschiene: Wer dort hingeht, ist entweder ein Extremist oder ein Durchgeknallter. Vielleicht auch beides. Daran sieht man eigentlich nur, wie verzweifelt die Politiker und ihre medialen Erfüllungsgehilfen mittlerweile sind. Man will uns einreden, dass Demokratie vom Konsen leben würde. Tut sie nicht; sie lebt von gegensätzlichen Standpunkten. Aber genau die will man nicht mehr zulassen. Wollen wir uns das wirklich gefallen lassen? Wählt solche Leute/Parteien nicht, kauft nicht deren Zeitungen, schaltet nicht mehr deren Sender ein. Mal schauen, ob sie es dann kapieren.

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