AUP – die Alternative zur AfD?

Es tut sich was im Land des Vier-Parteien-Systems. 

Mit der Alternative für Deutschland und einer möglichen Rückkehr der FDP in den Bundestag, was freilich in den Sternen steht, würden sich die Verhältnisse in den Parlamenten entscheidend ändern. Nach derzeitigem Stand ist der Einzug der AfD in weitere Landtage und demnächst in den Bundestag nicht mehr zu stoppen.

Aber reicht das für einen Politikwechsel aus? Immerhin wären nach wie vor die Altparteien mit ihrem jahrzehntelang gewachsenen Filz die stärkste Kraft im Parlament.

Der Unternehmer Heinrich Adams aus Saarlouis meint, es müsse noch mehr frischer Wind her, um die politische Kaste im Land gründlich aufzumischen.

Daher setzt er alles daran, das Programm der AUP bekannt zu machen. Die Partei befindet sich noch in der Gründungsphase, will aber aber bei Landtagswahlen und rechtzeitig zu den Bundestagswahlen 2017 an den Start gehen.

Übereinstimmungen zu vielen Positionen der AfD sind unverkennbar, denn Adams gehört mit zu den Gründungsmitgliedern der AfD, hat die Partei aber verlassen. Als Gründe dafür nennt er nicht einfach nur die Grabenkämpfe um Posten und die Spaltung der Partei, sondern formulierte stattdessen mit seinen Mitstreitern ein neues Programm.

Als Unternehmer schaue man nicht zurück im Zorn, sondern um aus Fehlern zu lernen, aber dann gelte es, den Blick auf die Zukunft zu richten. 

Die wichtigsten Positionen sind der Austritt aus dem EURO sowie der Austritt aus der EU, letzteres besonders vor dem Hintergrund eines möglichen Beitritts der Türkei. 

Für Politiker sollten strengere Regeln bei der Ausübung von Nebentätigkeiten (nur ehrenamtliche) und dem Wechsel in Unternehmen nach Ende der politischen Laufbahn gelten. Hier wird eine Sperrfrist von drei Jahren vorgeschlagen.

Daneben soll deutlich mehr in die Zukunft des Landes investiert werden, sprich Bildung und Förderung von Familien u.a. durch höheres Kindergeld. Besonders der Mittelstand müsse wieder auf dem Pfad alter Tugenden wandeln können. Wirtschaftlich würde vielen Unternehmern die Existenz durch die Politik schwer gemacht, dabei profitierten doch vor allem auch die Arbeitnehmer von einer gesunden Wirtschaft, die vor allem auch die Regionen stärke. 

Von dumpfer Kritik gegen Ausländer hält der Unternehmer dagegen gar nichts, er sei selbst mit einer Buddhistin verheiratet, sieht aber die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung kritisch. So könne es auf keinen Fall weitergehen. Ein Land müsse seine Grenzen auch schützen und vor allem auch die wirtschaftlichen Folgen bedenken, die eine Masseneinwanderung mit sich bringt.

Nach Vorbild der Schweiz müsse es zudem endlich möglich sein, mehr Demokratie durch Volksabstimmungen in Deutschland zu verwirklichen. Hier sollte auf die Hilfe von Experten aus der Schweiz gesetzt werden, die bei der Umsetzung zur Seite stehen könnten, um blinden Aktionismus zu vermeiden.


A- U – Partei

AUP alternative für AfD

 

 

 

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