Auf die Strasse: Sag Ja zum Nein!

Warum wir wirklich auf die Strasse müssen!

Es ist der blanke Irrsinn, der sich da auf den Straßen abspielt. So bezeichnete Rechte und rechtsanschlussfähiges Bürgertum machen mobil gegen den Islam(ismus), um christlich-abendländische Werte zu verteidigen, die nicht weniger konservativ und rückwärtsgewandt sind, als die von ihnen zu Recht angeprangerten extremen Auswüchse des Islams.

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Ob all die Mobilisierten tatsächlich christliche Werte meinen und sie  nicht mit den Werten der Aufklärung verwechseln, denen wir die freiheitliche, offene Gesellschaft von heute verdanken, mag an mangelndem Geschichtswissen liegen. Die Wenigsten von ihnen dürften fromme Kirchgänger sein, die noch an die unbefleckte Empfängnis glauben und den Geschlechtsverkehr vor der Ehe ablehnen. Was fürchten die Menschen, warum sind es ausgerechnet in Dresden so viele, wo doch dort so wenige Muslime leben?

Die Nachrichten und Bilder vom IS, dem Islamischen Staat, die reaktionäre Entwicklung in der Türkei unter Erdogan und nicht zu vergessen, die seit dem 11. September 2001 von den USA allgegenwärtige Anti-Islam Propaganda haben ein Feindbild entstehen lassen, das für jede Projektion wie geschaffen ist.

Und auch wenn es keiner wahrhaben will:

Multikulti ist in der Tat gescheitert!

Im Osten der wiedervereinigten Republik wie auch im Westen. Da nutzt all die Schönfärberei der Politiker nichts, das Misstrauen ist auf allen Seiten beständig gewachsen.

Es gibt diese Viertel, in die man sich besser nicht mit der falschen Nationalität verirrt. Bei näherem Hinschauen entpuppt sich der vermeintlich Deutsche als Russe, die Türkengang sieht nur so aus wie eine Horde Islamterroristen, aber es sind koptische Christen aus Ägypten, die sich da gerade mit ein paar Afghanen anlegen, dann aber gemeinsam einer deutschen Schlampe hinterher pfeifen, die mit polnischem Akzent: “Fick dich, du Arab!” ruft.  Wer noch Geld hat, sucht das Weite. Und darum gibt es diese Viertel – Armut, Arbeitslosigkeit, Profitgier, planerisches Versagen sind nur einige Gründe.

Die Kriminalitätsrate ist verhehrend, der Anteil krimineller Jugendlicher mit “Migrationshintergrund” ist unbestritten hoch, all die Probleme seit Jahren bekannt, wie auch die Ursachen: Keine Perspektive! Die Jugendgang oder der Islam kann identitätsstiftend für Rückhalt sorgen – ein Stück Geborgenheit und Zusammenhalt, den man mit deutschem Migrationshintergrund in rechten Netzwerken geboten bekommt. So einfach ist das. Wir sind das Volk! Wir sind Muslime! Wir sind Christen! Wir sind Antifaschisten! Wir sind Hooligans! Wir sind wir… Kollektiv gegen Kollektiv! Hauptsache Identität gegen das Untergehen!

Das Zusammenleben hat trotz aller Unterschiede bisher dennoch erstaunlich gut funktioniert, doch die Entwicklung ist gefährlich in Zeiten wirtschaftlicher Rezession, die von den Eliten beharrlich verneint wird.

Religionskritik statt Islamdebatte?

Wie weit kann die Religionsfreiheit in einer Gesellschaft mit unterschiedlichsten Gruppen gehen, ohne dass das friedliche Zusammenleben gefährdet ist? Der oberste Grundsatz kann nur lauten: Gleiches Recht für alle! Keine Sonderrechte für religiöse Gemeinschaften – alle!

Ein Grundsatz, der zum Scheitern verurteilt ist, wenn davon nicht-religiöse Ideologien ausgenommen werden, wie der staatlich verordnete Multikultiwahn. Die Chance ist jedoch längst verpasst, denn es geht um die Wurst.

Im Kirchenland Deutschland, mit den beiden größten Arbeitgebern und Grundbesitzern, den beiden Amtskirchen, ist eine solche Debatte nicht erwünscht. Viel zu groß ist der Einfluss des Irrationalen, auch wenn es so aussieht, als gäbe es ihn nur an Weihnachten und Ostern. Nicht umsonst gibt es die Unionsparteien mit dem großen C im Kürzel, Konkordatslehrstühle an den Universitäten und den Staat als Steuereintreiber für die willfährigen Schäfchen. Und auch die sogenannten “lauen Christen” sind so eine Art Schläfer, wie die vielen “gemäßigten” Muslime, die sich urplötzlich radikalisieren.  In der Not beginnen sie alle wieder zu beten und besinnen sich auf ihre Wurzeln. Und diese Not wächst seit Jahren rasant!

Und so stehen sich, salopp gesagt,  Seit an Seit gegenüber: Religioten und Kollektivisten gegen Kollektivisten und Religioten.

Kampf der Kulturen?

Der ist unvermeidbar! Schaut man sich die jüngst “islamisierten” Länder an, dann könnte man daraus lernen. Die Türkei ist das beste Beispiel. Nach der Zwangssäkularisierung Atatürks, der Verdrängung des Islams aus dem öffentlichen Leben durch die Kemalisten, folgt nun die Rückbesinnung auf den Glauben und die Entwestlichung des Landes unter Erdogan. Die EU hat der Türkei lange die kalte Schulter gezeigt, war jedoch bei anderen Beitrittskandidaten weniger zimperlich, selbst das korrupte Kroatien darf rein.

Diese Arroganz rächt sich. Wenn die Türken keine richtigen Europäer sein dürfen, so wie es Atatürks Plan war, dann werden sie eben wieder zu Osmanen und Muslimen. Das schürt Ängste im “Westen”.

Und auch bei “Exil-Türken”, die im Ausland geboren sind, kann der Effekt sich so auswirken. Wer nicht so gut Fussball spielt wie Özil oder schreibt, wie Akif Pirincci, der kann kein richtiger Deutscher werden, er kommt nicht rein. Da kann ein Kaya Yanar oder Bülent Ceylan noch so viele Multikultiwitze für das rotgrüne Siffpublikum machen, ihre “Landsleute” haben mehrheitlich wohl nicht das Kleingeld für eine Eintrittskarte übrig. Sie dienen nicht der Integration, sie kaspern nur rum für die Kartoffelelite.

Türkischer Name und türkisches Aussehen lassen die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch rapide sinken. Und wenn man nicht mal deutsch aussehen kann, weil die Umwelt eben doch nicht so prägend wie die Genetik ist, muss man sich über mangelnde “Integrationswilligkeit” nicht beschweren.

Der Mensch ist ein Gruppentier und will irgendwo dazugehören. Und er will sich dieser Zugehörigkeit sicher sein können. Und man hat eben sehr oft keine Wahl, wenn man ist, was die andern sagen, das man ist. Wahlfreiheit gibt es nur für die Talentierten, die Privilegierten. Dass jeder seines Glückes Schmied und nach seiner Facon glücklich sein kann, gilt nur solange genug Wohlstand für alle erreichbar ist. Diese Zeiten sind vorrüber!

Es war einmal der Westen

Und er wird bald Geschichte sein, wenn er so weiter macht, dieser halluzinierte Landstrich in der fantasierten Ideologie der Eliten und ihrer Scheinersatzreligion, die immer schon der Kern jedes Herrschaftssystems gewesen ist: Täuschung!

Sie beten den Mammon an, ganz besonders jene, die das am Lautesten verneinen. Die christlich abendländischen Werte lagern in der Vatikanbank und die Eurosekte hat ihren Tempel EZB getauft. Beides sind Konfessionen derselben Religion.

Demgegenüber steht der Islam. Und der ist im Vorteil, denn er hat da überlebt, wo die Menschen besonders arm und benachteiligt waren. Er hat ihnen Sinn gegeben, über Generationen und blieb lebendig. Und er dürstet und hungert nach mehr. Der Westen ist satt und müde – die Menschen haben den Glauben an den Westen verloren. Sie wollen sein, was sie sind, nicht jeden Tag wählen, ob sie Mann, Frau, Kind, schwul, bi, lesbisch, transgender, transsexuell, regenbogenfarben, rosarot oder scheinchenblau sind. Es braucht Gewissheit, aber die ging verloren im Europa der unbegrenzten Möglichkeiten.

Alle Weltreiche entwickelten in ihrer Blütezeit pluralistische Gesellschaftsformen – dann gingen sie unter. Das alte Rom ist ein Beispiel von vielen – heute existiert es noch fort in Gestalt des monotheistischen Vatikans, aber das war’s dann auch.

Alles Lug und Trug, denn Religionen, sowie ihre kollektivistischen Geschwister, die Ideologien dienten stets der Festigung der Herrschaft – und dagegen müssten wir alle auf die Straße gehen:

Gegen Religion

Gegen Ideologie

Gegen Herrschaft

Gegen Unterdrückung

Gegen Ausbeutung

Gegen Krieg

Für den Frieden!

 

Sag ja zum Nein

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2 Kommentare

  1. Eine sehr gute Beschreibung unserer derzeitigen Situation. Und stimme Ihnen da vollkommen zu. Ich habe mir mal zeigen lassen wie unsere Integration genau aussieht und ich bin entsetzt, wie schwer es Migranten hier haben an nötige Informationen zu kommen. Und meistens bei Behörden wie der letzte Dreck behandelt werden. Man brauch sich echt nicht darüber wundern, dass man sich gegenseitig misstraut! Es wird nicht viel dazu beigetragen, was die Stimmung ändert. Traurig eigentlich!

  2. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Anstatt zusammen zu halten um etwas bewegen zu können, damit was positives draus entstehen kann, wo alle etwas von haben. Lassen wir uns lieber von Politikern aufhetzen. Die Leute müssen endlich wieder lernen sich selber ein Bild zu machen, bevor sie urteilen können und sich in die Lage anderer hineinversetzen um ihr handeln verstehen zu können. Eigentlich wollen wir doch alle einfach in Frieden leben. Es könnte so einfach sein, wenn wir alle nur wollten.

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