Armutsbericht geschönt, na und?

Jedes Jahr dasselbe Ritual: Der Armutbericht ist geschönt, die Arbeitslosenstatistik bereinigt und neuerdings(?) auch die Kriminalitätsberichte, wenn es um gewisse Hintergründe geht.

Unbekannter Obdachloser – Foto: O24

Wen interessiert der unbekannte Obdachlose, dessen Name nicht Aylan Kurdi lautet? Zur Zahl der Wohnungslosen gibt es in Deutschland keine verlässlichen Daten – auch nichts Neues.

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2015 noch tönte die Bundesregierung, Obdachlose seien an ihrer Lage zumeist selber schuld. Wo blieb der Aufschrei?

Ein Rentnerpaar in Hamburg wählte im letzten Jahr nach Schikanen durch den Vermieter den Weg in den Freitod. Sie wollten ihre Wohnung wegen Sanierungsarbeiten nicht verlassen und fürchteten auf der Straße zu landen. Medien und Behörden versagten bei dem zuvor sich abzeichnenden Drama. Der Mann hatte die Absicht vor laufenden Kameras von Spiegel TV zum Ausdruck gebracht.

Die Mitteldeutsche Zeitung arbeitet das Thema in fünf Zeilen ab:

“Anliegen betuchter Bevölkerungskreise werden mit größerer Wahrscheinlichkeit von der Politik umgesetzt als Forderungen ärmerer Bevölkerungsschichten. Das ist in der Tat kein Geheimnis. Eine Aussage, die diese Binse unterstreicht, stünde dem Bericht daher durchaus gut an. Zumal der Zusammenhang zwischen Wirtschaftskraft und politischem Einfluss auf ausdrücklichen Wunsch der Bundesregierung erstmals im Bericht thematisiert werden sollte. Dass diese Passagen nun geschönt oder gestrichen werden, ist unaufrichtig und schlicht dämlich.”

Was würde ein ehrlicherer Bericht denn an der Armut ändern? Nichts – dass Politiker, Behörden und viele Presseorgane lügen, wissen wir, auf solche Pflichtübungen kann man verzichten!

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4 Kommentare

  1. Es stimmt noch immer:

    Wir können sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen.
    Wir können sie aber zwingen immer unverschämter zu lügen.

    Dass sie genau das tun beweisen die abartig bis zur völligen Verdrehung manipulierten Umfragen über Politclowns. Merkel wird mir 107,99 % erneut
    BUKA. Wetten ?!

  2. Gerade die Obdachlosen in Deutschland ist als Gruppe diejenige, welche am meisten angesch… ist. Wenige kümmern, engagieren sich hier (den wenigen sei Dank!). Nirgends gelitten, aus Bahnhöfen vertrieben, aus der Innenstadt verbannt, unter Brücken liegend vegetieren sie dahin. Nun hat der Deutsche sein Mitleid entdeckt, nicht für Obdachlose (“Die sind ja selber Schuld an ihrer Misere”), nein, für Flüchtlinge und da ist es auch egal, ob Verbrecher darunter sind. Helfen: Den Fremden Ja, den eigenen Mitbürgern: Nein. Was für eine verquere Welt. Da werden Turnhallen mit Flüchtlingen gefüllt (viele Schulen können immer noch keinen Sport ausüben), Wohnsilos für sie gebaut, Obdachlose hingegen müssen in Parks erfrieren. In den Städten sieht man sie die Mülltonnen durchwühlen nach Pfandflaschen, deutsche wohlgemerkt, keine Flüchtlinge/Ausländer/Migranten! Die brauchen das nicht zu tun, geht es ihnen doch besser als diesen in deren Augen minderwertigen, sie haben ihr Auskommen (welches natürlich gleich in Smartphones umgesetzt wird). Weihnachten steht vor der Tür. Man wird sie wieder überall sehen, die “hilfsbereiten” Willkommensjubler! Mit Aufrufen zur Hilfe, man möge an diesen Tagen christlich Denken und Handeln. Wohlbemerkt nur für diese Migranten, alle anderen sollen zusehen, wie sie zurecht kommen.
    Jahr für Jahr die gleichen Bilder. Wie einfach wäre es doch für die Regierung gewesen, in der Vergangenheit den Betrag für Obdachlose aufzuwenden, der jetzt gerade für die Flüchtlinge aufgewendet wird. Aber Nein: Dies wäre dann ja nur eine Wohltat in Deutschland, nicht so Medienwirksam wie bei den Flüchtlingen, wo Merkel im Ausland sagen kann “Wir Deutschen haben SO VIEL für Flüchtlinge getan”. Das klingt allemal besser als “Wir haben unseren Obdachlosen ein Dach über dem Kopf gegeben und sie sind satt”, das würde in “Europa” niemanden interessieren. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, auch Menschen im eigenen Land zu helfen, ja dies zuerst, DANN kann man auch anderen helfen. Stattdessen blickt man ins Ausland, wartet, bis die Lobeshymnen für die Flüchtlingspolitik erklingen. Die Obdachlosen bleiben dabei auf der Strecke.

  3. Bestimmte Kreise sprechen gerne von christlicher Nächstenliebe, das wir als “reiches” Deutschland verpflichtet sind (wer verpflichtet uns?, Flüchtlinge aufzunehmen (Berliner Bürgermeister Müller will noch mehr aufnehmen, wie es im Tagesspiegel steht). Aber bei deutschen Obdachlosen hört die christliche Nächstenliebe wohl auf. Lieber geben wir jährlich einen zweistelligen Milliardenbetrag für Fremdkulturen aus, die uns feindlich gesinnt sind, als für unsere eigenen Landsleute, die bei Wind und Kälte draußen sein müssen.
    Eine Schande ist das…..

    • BGM Müller Berlin:

      “Als erstes habe ich mir nach der ersten Woche meines Amtsantrittes einen Mercedes für knappe 330.000 Oironen bestellt. 12 Zylinder und schlappe 600 PS. 4 Tonnen da hat man noch was für SEIN Geld . Das des blöden Michels meine ich natürlich. Steht mir doch zu oder etwa nicht ?
      Alle die das Scheiße finden sind nur Neidhammel.”
      Over and out.

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