Redaktion

[caption id="attachment_548648" align="alignnone" width="848"] Symbolbild: eakmoto / 123RF Standard-Bild[/caption] Der Jesuitenpater Klaus Mertes, der 2010 den Missbrauchsskandal in der deutschen katholischen Kirche öffentlich gemacht hatte, hält die geplante Opferentschädigung in sechsstelliger Höhe für problematisch. Mertes hält eine Finanzierung aus Kirchensteuermitteln für ausgeschlossen und warnt vor einem "Freikauf" der Kirche. "Ich gehe davon aus, dass die Bischöfe eine solche Regelung nicht in der Annahme beschließen, dass nun das Kirchenvolk finanziell in Mithaftung genommen wird", sagte Mertes dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). "Die Gläubigen, die keine Schuld an Missbrauch und Leitungsversagen haben, würden so zu sekundär Betroffenen des Missbrauchs", sagte Mertes. "Zudem könnte der fatale Eindruck entstehen, die Kirchenleitung kaufe sich auf Kosten des Kirchenvolkes frei: 'Wir zahlen, dann haben wir unsere Ruhe' - das darf auf keinen Fall passieren." In der vorigen Woche hatten die deutschen Bischöfe auf ihrer Vollversammlung in Fulda Pläne für eine Opfer-Entschädigung in Höhe von jeweils bis zu 400.000 Euro diskutiert. Mertes sagte, ihn störe das "Selbstlob, wenn Bischöfe sinngemäß sagen, die Kirche habe nun die großzügigste Regelung weit und breit zustande gebracht. Was werden die Heimkinder dazu sagen? Oder der Weiße Ring, der die Opfer von Gewaltverbrechen vertritt? Wie steht es mit der ökumenischen Solidarität? Was bedeutet es für das Staat-Kirche-Verhältnis, wenn die Kirche das etablierte Rechtssystem verlässt und sich dafür auch noch lobt?" Vielen Betroffenen, so Mertes weiter, sei es noch wichtiger, dass die Kirche sich ändert, als dass sie zahlt - das gelte auch für Betroffene, die Zahlungen fordern. "Und eines sage ich ganz klar: Es soll kein Bischof glauben, all die Themen, die gerade auch das Verhältnis von Betroffenen und Kirche betreffen, wären erledigt, wenn das Geld geflossen ist!" Der 65 Jahre alte Geistliche ist Rektor des von Jesuiten geleiteten Kollegs St. Blasien. Am Canisiuskolleg in Berlin legte er 2010 einen jahrzehntelangen Missbrauch von Schülern durch Angehörige seiner Ordensgemeinschaft offen und setzte damit die Aufdeckung des Missbrauchsskandals in der deutschen katholischen Kirche in Gang. Mertes war auch einer der ersten, die von strukturellen Ursachen für Missbrauch im System der katholischen Kirche sprach und deren Beseitigung forderte.
[caption id="attachment_474158" align="alignnone" width="1880"] Kremlin.ru [CC BY 4.0 ], via Wikimedia Commons[/caption]Es war klar, dass die ÖVP als Favorit ins Rennen ging und der alte und neue Kanzler Sebastian Kurz heißen wird. Das Ergebnis ist überdeutlich ausgefallen. Ab 21:00 Uhr liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor. Die Auszählung der Briefwahlstimmen wird bis morgen andauern. Wie aber wird die neue Regierung aussehen? Kommt die FPÖ zurück? Es bleibt also spannend! https://twitter.com/krone_at/status/1178329323096424450
Sonntag, 29 September 2019 15:29

LIVE: Ausschreitungen bei Protesten in Hongkong

Demonstranten versammeln sich im Einkaufs- und Touristenviertel "Causeway Bay" in Hongkong, um ihren Protestmarsch zu beginnen. Es wird erwartet, dass sich die Menschenmenge in Richtung der Regierungszentrale bewegt. Hongkong wird seit März von Demonstrationen heimgesucht, die durch ein geplantes, aber jetzt zurückgezogenes Auslieferungsgesetz ausgelöst wurden. Die Kundgebungen haben sind zu einer Protestwelle mit einer Reihe von Beschwerden gegen die Regierung von Hongkong ausgewachsen.
Kassel-Nord: Wie die ersten Ermittlungen der Kasseler Kripo und die Spurensicherung am Tatort nach der Explosion am späten Donnerstagabend in der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße in Kassel ergaben, hatten Unbekannte offenbar im Bereich eines dort abgestellten Pkw außerhalb des Fahrzeugs einen Gegenstand zur Detonation gebracht. Aufgrund des äußerst lauten Knalls, der sich gegen 22:20 Uhr ereignete, meldeten sich viele Anwohner über den Notruf 110 bei der Polizei. Der Schaden, der durch diese Explosion an der geparkten Mercedes AMG C-Klasse entstanden war, hielt sich zumindest dem äußeren Anschein nach jedoch in Grenzen, ist derzeit aber noch nicht abschließend beziffert. An dem Gebäude der angrenzenden Paul-Julius-von-Reuter-Schule war zudem eine Glasscheibe beschädigt worden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Dunkler Kleinbus möglicherweise im Tatzusammenhang

Wie sich bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, war unmittelbar vor dem Knall ein in Richtung Wolfhager Straße fahrender, verdächtiger dunkler Kleinbus aufgefallen, aus dem auch ein Gegenstand in Richtung des geparkten und später beschädigten Pkw geworfen worden sein soll. Zudem hielt sich nach derzeitigen Erkenntnissen ein schwarz gekleideter Mann auf einem weißen Mountainbike in der Nähe des Tatorts auf, der als möglicher Zeuge in Betracht kommt. Welche Art von Gegenstand dort zur Detonation gebracht und ob der dort abgestellte Pkw das Ziel war, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen durch die Kasseler Kriminalpolizei. Der Mercedes wurde noch in der Nacht zur Spurensicherung sichergestellt. Die Sperrungen im Bereich der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße konnten gegen 3:50 Uhr wieder aufgehoben werden. Ein Sprengstoffsachverständiger des Hessischen Landeskriminalamtes hatte den Tatort zuvor überprüft, um mögliche weitere Gefahren auszuschließen.

Kripo bittet um Hinweise

Nun suchen die mit den Ermittlungen in diesem Fall betrauten Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo nach Zeugen, die weitere Hinweise zu dem verdächtigen dunklen Kleinbus oder dem Mountainbikefahrer geben können. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0561 - 9100 entgegen.
Sonntag, 29 September 2019 11:00

Fridays For Future vs. GEZ-Fakten

Nachdem wir letzte Woche beim “globalen Klimastreik” mit zwischen 70.000 bis 100.000 Menschen dabei waren, haben wir uns nun wieder für euch bei Fridays For Future ins Getümmel gestürzt. Diesmal haben wir den Aktivisten einen kritischen Beitrag von 3sat gezeigt. Seht hier, was sich dabei für spannende Gespräche entwickelt haben… Die Personen, die unkenntlich gemacht worden sind, haben der Veröffentlichung nicht zugestimmt. Rein rechtlich dürften wir die Aufnahmen zeigen, da sie aber alle nett und freundlich waren, wurden sie gerne unkenntlich gemacht. Auch hier nochmal danke an die F4F-Leute, die auch nach Ende der Demo respektvoll mit uns diskutiert haben!
Sonntag, 29 September 2019 10:00

Ex-Greenpeace-Chef packt aus

Michael Mross im Gespräch mit Patrick Moore, Gründungsmitglied von Greenpeace und Ex-Direktor: Mit Desinformation, Angst und Schuldgefühlen treibt der 0,5 Mrd. Dollar Konzern das Geld der Menschen ein und verfolgt dabei eine linke politische Agenda. Wissenschaft spielt keine Rolle. "Greenpeace lost the peace and kept the green." The 0,5 Billion Dollar Company left science behind many years ago and is ruled by the political left. Greenpeace today operates with disinformation, fear and guilt.
Außerhalb des Belmarsh-Hochsicherheitsgefängnisses in London findet am Samstag, den 28. September eine Protestaktion zur Unterstützung des inhaftierten Whistleblowers und Publizisten Julian Assange statt. Aktivisten werden Assange kurz vor der Demonstration mit einer Preisverleihung ehren. Der Gründer von WikiLeaks erhält in Abwesenheit den "Gavin MacFadyen"-Preis für "Außergewöhnlichen Mut und Selbstaufopferung im Dienste der Wahrheit".
Alarmierende Entwicklung! Den Banken geht das Geld aus. Die amerikanische Notenbank FED muss seit einigen Tagen dem Bankensystem und den Banken unter die Arme greifen und mit Geld versorgen. Jeden Abend mit 75 Milliarden Dollar so wie mit weiteren 3 × 30 Milliarden Dollar. Dies soll nun bis zum 10. Oktober ausgeweitet werden. Zuletzt war das während der Finanzkrise 2008 der Fall. Dies ist ein weiteres Indiz dass das Finanz-, Banken- und Geldsystem sich im Endspiel befindet. Wieso das so ist und was das bedeutet erfahren Sie hier im Video. Verlinkte Videos: https://youtu.be/3un-OzfIkDE https://youtu.be/jCFvliO66tE https://youtu.be/mrbIajCTkUc
Quelle:
Samstag, 28 September 2019 16:30

Weltsystemcrash: Max Otte im Interview

Im Gespräch mit Markus Gärtner, dem Chefredakteur von Privatinvestor Politik Spezial, erläutert Prof. Dr. Max Otte die Beweggründe, die ihn dazu veranlasst haben, nach 13 Jahren eine zweite, ausführliche Warnung vor dem Crash zu publizieren. Nein! Wir haben die Finanzkrise von 2008 noch lange nicht überwunden...
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