Wolfgang van de Rydt

[caption id="attachment_491495" align="alignnone" width="848"] Foto: sergiodvphoto / 123RF Standard-Bild[/caption] So schizophren sind die Grünen. Sie forderten per Volksabstimmung, dass künftig für Bauland in der Schweiz eine Obergrenze gelten sollte. Bei jeder Neuausweisung von Bauland hätte anderenorts eine gleiche Fläche Bauland der landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden müssen. 64 Prozent der Wähler stimmten am Sonntag gegen diese sogenannte Zersiedlungsinitiative. https://twitter.com/jGruene_jVertEs/status/1094610495238213634 Wie passt eine Obergrenze für Bauland zu einer Politik der offenen Grenzen und bedingungslosen Einbürgerung, die überall von grünen Parteien lauthals gefordert wird? Natürlich gar nicht. So mag es auf den ersten Blick beruhigend erscheinen, dass eine Mehrheit solche Vorschläge ablehnt. Dennoch aber ist die Zustimmung noch viel zu hoch - können mehr als 30 Prozent der Wahlberechtigten in der Schweiz nicht mehr 1 und 1 zusammenzählen? Und natürlich sind die Grünen auch in den Sonderzug übers Kuckucksnest eingestiegen, mit Greta als Lokomotivführerin. https://twitter.com/jGruene_jVertEs/status/1088793603755913217

Kein Kopftuchverbot in Genf

Ebenso besorgniserregend fiel die Volksabstimmung im Kanton Genf aus. Eine Mehrheit war dafür, dass Politiker und Angestellte des öffentlichen Dienstes künftig keine sichtbaren religiösen Symbole, wie Kopftücher mehr tragen dürfen. Linke, Grüne und Islamverbände zogen auch hier den Kürzeren, aber um einen Sieg der Vernunft handelt es sich nicht. Es werden "alle Religionen" gleich behandelt, so die siegreichen Befürworter und hier genau liegt das Problem. Der Islam hat keine jahrhundertelange Tradition in der Schweiz, noch sonst in einem westeuropäischen Land und durch dieses Verbot wird er anderen Religionen gleichgestellt. Das mag auf den ersten Blick vernünftig und gerecht erscheinen, ist es aber nicht. Ein Blick auf die Realität in den meisten islamisch dominierten Ländern sollte genügen, dass der Islam nicht an den gleichen Maßstäben gemessen werden kann, wie das Christentum von heute.  
Sonntag, 10 Februar 2019 17:00

Wie gefährlich ist Björn Höcke?

[caption id="attachment_532435" align="alignnone" width="1716"]Björn Höcke - foto: O24 Björn Höcke - foto: O24[/caption] Die Welt titelt hinter der Paywall über den Machtkampf in der AfD: „Höcke nimmt die redlichen Parteimitglieder in Geiselhaft“. Aktuell geht es ziemlich rund in der Partei, aber eigentlich ist das nichts Neues. Parteigründer Lucke galt solange als der böse Rechte, bis Petry auf den Plan trat und die Führung der Partei übernahm. Damals dümpelte die AfD noch hinter der FDP unter 5 Prozent und wurde bereits tot geschrieben. Das Gegenteil war der Fall. Die AfD legte zu, nicht nur wegen der "Asylkrise" - das wäre zu kurz gedacht. Nun stand Petry unter Beschuss, Lucke trat in den Medien nur noch als Kronzeuge auf. Heute hat Petry diese Rolle und wird mit der neuen "blauen Partei" dasselbe Schicksal erleiden, wie Lucke und Henkel mit "Alfa" aus der heute die Splittergruppe "LKR" geworden ist. Nach dem Austritt von Poggenburg kriselt es auch im Süden. Einigen prominenten Mitgliedern, denen von gemäßigter Seite mit Parteiausschlussverfahren gedroht wird, haben den sogenannten "Stuttgarter Aufruf "unterzeichnet. So berichtet die lokale Presse:  "Trotz drohender Beobachtung durch den Verfassungsschutz ruft die rechte AfD-Splittergruppe «Stuttgarter Aufruf» nach einem radikaleren Kurs." (stimme.de) Björn Höcke war gar nicht dabei, aber er steht besonders im Kreuzfeuer: „Höcke! Höcke! Höcke!“: Rechte AfD-Rebellen treffen sich in der schwäbischen Provinz (HAZ) Die Schlagzeile - ein billiger Taschenspielertrick. Was sollen "rechte AfD-Rebellen" sein, wenn doch die ganze Partei als rechts gilt? Versucht man etwa einen Spaltkeil in eine vermeintliche Sollbruchstelle zu platzieren? Vor gut einem Jahr befasste sich auch die Wochenzeitung Junge Freiheit mit dem "rechten Rand" in der AfD. In einer eigens in Auftrag gegebenen Umfrage dazu hieß es: Björn Höcke ist der unglaubwürdigste AfD-Politiker Den mit Abstand schlechtesten Rückhalt bei AfD-Wählern hat derzeit Björn Höcke, der heftig umstrittene AfD-Frontmann des rechten "Flügels" und thüringische Landes- und Fraktionschef seiner Partei. Das ergab eine im Auftrag der Zeitung Junge Freiheit Anfang der Woche erstellte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA. Dazu wurden 2.066 Personen zwischen dem 16. und 19. März befragt. (Presseportal Was macht Höcke in den Augen parteiinterner Kritiker sowie aus den Reihen politischer Gegner und selbst bei den AfD zugeneigten Medien so gefährlich, dass man ihn loswerden möchte? Wer die Auftritte des Thüringers mit denen der anderen AfD-Prominenz vergleicht, wird gleich mehrere Unterschiede feststellen. Begeisterte "Gauland" oder "Weidel"- Rufe hat man selten gehört, obschon sie, wie auch der brillante Redner Gottfried Curio, viel Applaus bei den Anhängern ernten. Die Qualität des Zuspruchs unterscheidet sich. Vielleicht liegt es an Höckes ursprünglichem Beruf, dass er in der Lage ist, mit dem Publikum in Dialog zu treten und auf Stimmungen reagieren kann. Diese Fähigkeit braucht das Spitzenpersonal der anderen Parteien nicht, die AfD ist aber auf Leute mit solchen Talenten angewiesen, wenn sie mehr als nur Opposition sein will. Das macht Höcke so gefährlich, dass man ihn sogar dort ins Visier nimmt, wo er gar nicht anwesend ist. Keine Überraschung ist auch, wenn immer wieder durchsickert, dass gewisse Dienste in der Partei einen Ausschluss von Höcke forcieren wollten und sich damit bisher nicht durchsetzen konnten. Zweifellos nimmt Höcke eine Schlüsselposition ein, die kein anderer so mit Bravour gemeistert hätte wie er. Fällt die Partei auf die Finte herein und entledigt sich des Thüringers, wird schnell ein neuer medialer Feind ausgemacht. Das ist die einzige Gefahr, die von Björn Höcke für die Partei ausgeht.
Mittwoch, 06 Februar 2019 10:00

Altmaier tanzt den Mussolini

Niemand kann später behaupten, er hätte nichts davon gewusst. "Wirtschaftsminister" Altmaier hat es unverblümt heraus posaunt. Im Fall der insolventen Fluglinie Germania ist er gegen staatliche Hilfen, vielleicht hat es etwas mit dem Namen des Unternehmens zu tun, ansonsten spricht er sich im Zuge seiner "Nationalen Industriestrategie 2030" sogar für Maßnahmen bis hin zur Verstaatlichung aus. Wenn andere das machen, so der Feinschmecker, warum denn nicht auch wir? Richtig, Herr Altmaier, das haben schon andere mit ähnlichem wirtschaftlichen Sachverstand gemacht , zum Beispiel Benito Mussolini. Von ihm ist folgendes Zitat überliefert: "Faschismus sollte man besser Korporativismus nennen, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht darstellt." Es nahm denn auch kein gutes Ende, wie man sieht. [caption id="attachment_530689" align="alignnone" width="800"] Nicola Bombacci, Benito Mussolini, Claretta Petacci, Alessandro Pavolini, Achille Starace - public domain[/caption] Abgesetzt worden war Mussolini bereits 1943 - denn längst hatten sein militärisches und vor allem auch wirtschaftliches Versagen die Bevölkerung in schlimme Not gestürzt. Nach der Befreiung aus der Haft durch die Nationalsozialisten durfte er in den letzten Kriegsjahren noch einmal den Duce geben - aber nur für die "Sozialrepublik" im von den Deutschen besetzten Norditalien. Altmaiers Visionen mögen Linksutopisten begeistern, die auch an Chinas Staatskapitalismus Gefallen finden, letztlich aber ist noch jedes Regime mit einer zu hohen Staatsquote gescheitert. Peterchens Mondfahrt wird sich zur Bruchlandung entwickeln, wahrscheinlich lange vor 2030. Wie er überhaupt darauf kommt, dass dann noch eine "Nationale Industriestrategie" gefragt sein könnte, erschließt sich vielleicht nach dem Genuss eines saftigen Hot Dogs ...
[caption id="attachment_449614" align="alignnone" width="1800"]Themenbild: Erdogan-Anhänger in Köln - O24 Themenbild: Erdogan-Anhänger in Köln - O24[/caption] Das Land in dem ich geboren und aufgewachsen bin, hat sich bis zur Unkenntlichkeit verändert. Komme ich heute an Orte, an denen ich früher einmal gelebt habe, sieht dort nichts mehr nach Deutschland aus. Aus der Volksbankfiliale in einem ehemals gutbürgerlichen Krefelder Wohnviertel ist eine Spielhalle mit Shisha-Bar geworden und der Tante-Emma-Laden mit dem EDEKA-Logo trägt jetzt den türkischen Halbmond. Die Entwicklung war schon Ende der Achtziger abzusehen, als ich mir keine bessere Wohnung leisten konnte und nach zwei Jahren auf meiner Straßenseite der letzte Deutsche war. Damals konnte man noch freier darüber reden, aber längst nicht überall. Schnell wurde man als Nazi abgestempelt. Als Nazimusik galt auch die Mucke der NDW Band DAF (Der Mussolini), aus deren Feder der Titel Militürk stammte, der durch die Düsseldorfer Fehlfarben so richtig bekannt wurde. https://youtu.be/FRxD2w0-GN0 Das war 1989 schon kalter Kaffee und wurde nur noch in wenigen Clubs gespielt. "Wir sind die Türken von morgen" und "Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei" klang vor der Wende noch ziemlich abstrus, mittlerweile ist die Vision "Im ZK Agent aus Türkei" längst Wirklichkeit geworden, wenn man betrachtet, wie die türkische DITIB in den neuen Bundesländern ihren Einfluß ausgedehnt hat. Der Irrsinn nahm seinen Lauf und kein islamisch motivierter Anschlag, kein Bestseller, wie "Nicht ohne meine Tochter" oder die "Satanischen Verse" weswegen der Schriftsteller Salman Rushdie mit der Todesstrafe bedroht wurde, kein "Ehrenmord" und nicht mal die Attentate auf den niederländischen Politiker Pim Fortuyn und den Filmemacher Theo van Gogh konnten dem Islam-Appeasement Einhalt gebieten. Über meine berufliche Tätigkeit im "sozialen Bereich" kam ich sehr früh mit der "political correctness" in Berührung, erlebte mit, wie jährlich immer mehr Begriffe per Vorschrift durch neue ersetzt wurden, wie aus "Ausländer" oder "Gastarbeiter" zunächst "ausländische Mitbürger" wurden und dann "Menschen mit Migrationshintergrund". Aus "Behinderten" wurden erst "behinderte Menschen", dann "Menschen mit Behinderung", schließlich in besonders elitären Kreisen gar "Andersbegabte." In Dokumentationen durfte man beispielsweise aggressive Verhaltensweisen von Betreuten (Psychiatrie u. Behindertenhilfe) nicht mehr als solche beschreiben, sondern musste dann die Vokabel "Herausforderndes Verhalten" verwenden. Glaubte ich anfangs noch, diese Entwicklung sei nur eine Zeiterscheinung und die durchgedrehte Hippiementalität werde irgendwann ein Ende finden, lehrte mich die Wirklichkeit das genaue Gegenteil. Nahezu alle Bereiche der Gesellschaft sind durchdrungen von der Suizidmentalität der Linken und bis hin zur Atomisierung gespalten. Was bleibt ist ein wehmütiger Blick zurück, nicht ohne dem Wissen, dass es genauso so kommen musste, wie es jetzt gekommen ist. Für die Zukunft hält keines der politischen Lager eine Vision bereit, die eine Mehrheit hinter sich versammeln könnte. Wer mit ungetrübtem Blick nach vorne schaut, dürfte erkennen, dass der bevorstehende Zusammenbruch der europäischen Hochkulturen eine logische Folge dieser Gegenwart und mit keiner Form der Rückbesinnung auf überholte westliche Werte aufzuhalten ist. Was wirklich davon überbleibt und noch zu gebrauchen ist, zeigt sich, wenn alles in Trümmern liegt. Und auf dieses Szenario bewegen wir uns im Augenblick mit immer größerer Geschwindigkeit zu.
Es ist zwar keine Überraschung, aber dennoch unfassbar, wie weit die Zensur auf Facebook zugunsten des Islams fortgeschritten ist. Ich stieß auf einen Hinweis meines Kollegen Roger Letsch, dass das Posten eines Artikels aus der WELT automatisiert gelöscht werde.

So viel Nazi-Ideologie steckt im Islamismus Veröffentlicht am 20.11.2014

Kurz danach war sein Post verschwunden. Ich wiederholte seinen Selbstversuch und siehe da - nur wenige Sekunden später schlug die Zensur zu. Gewaltandrohungen, wüste Beschimpfungen und selbst Holocaustleugnung - solange sie von Islamisten stammt, wie dem ehemaligen TAZ-Journalisten und Konvertiten Martin Lejeune - werden dagegen nicht geahndet. P.S. Der Beitrag von Roger Letsch ist doch noch verfügbar - aber etlichen Nutzern ist es so gegangen wie mir:
[caption id="attachment_491003" align="alignnone" width="1024"] Unbekannter-Obdachloser - foto: O24[/caption] Das neue Mieterschutzgesetz ist in Kraft getreten und das "Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz" tut so, als sei nun der Volksseuche Armut endlich ein Riegel vorgeschoben. Besonders schützen sollen Bußgelder für "Vermieter*innen", die ihre Mieter durch Modernisierungsmaßnahmen vor die Tür setzen wollen. https://twitter.com/BMJV_Bund/status/1080430297928396802 Für private Immobilienbesitzer steigt durch solche Eingriffe das Insolvenzrisiko, da wird so mancher mit einem Verkauf seines Betongolds an große Wohnungsbaugesellschaften liebäugeln. Wie der "Abgasskandal" gezeigt hat, ist die Politik unberechenbar geworden. Mit einer künftigen Regierungsbeteiligung der Grünen ist alles möglich, womit heute noch niemand rechnet. Schnell können Dämmvorschriften oder die Abgaswerte für vor kurzem noch als umweltfreundlich zugelassene Heizungen verschärft werden. Am Dilemma der Mieter ändern solche Gesetze nichts, eher im Gegenteil. Die Mieten sind in den Ballungsräumen wegen der erhöhten Nachfrage drastisch gestiegen, während Eigentum auf dem Land dort besonders günstig ist, wo die meisten Funklöcher ausgemacht werden können. Aber drohende Fahrverbote, lange Wege zur Arbeit und ein mangelhafter Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel halten viele Arbeitnehmer davon ab, ins Grüne zu ziehen. Und das ist in den meisten Fällen auch wiederum nur als Mieter möglich. Von einem normalen Einkommen kann man bei einer teuren Stadtmiete kaum genug Eigenkapital ansparen, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Wer sich dieser Lage bewusst ist und sich ärgert, dem Vermieter seinen Wohlstand zu finanzieren, ist anfällig für die linkspopulistische Propaganda, die angeblich dem bösen Kapitalismus Einhalt gebieten will, in Wahrheit aber die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklaffen lässt. In Berlin hat man sich einen besonders cleveren Schachzug ausgedacht, ohne in Verlegenheit zu geraten, die Vokabel Enteignung anwenden zu müssen. https://twitter.com/Robert_Kiesel/status/1080836849264922624 Die Linke spielt Robin Hood und punktet damit bei ihrer Klientel, aber das war es denn auch. Denn nach dem Geschenk zum Nulltarif an die Mieter gehen die Wohnungen an die staatliche Gewobag, die dann als Vermieter auftritt. Wo auch immer der Staat als Unternehmer auftritt, ganz besonders in Berlin, ist der Misserfolg vorprogrammiert. Die Leidtragenden werden hier wiederum die Mieter sein, denen das Kapital fehlt, sich ohne fremde Hilfe eine anständige Bleibe suchen zu können. Durch die Privatisierungswelle gingen in Berlin nur etwa 5 Prozent der veräußerten Wohneinheiten in die Hände privater Eigentümer und noch mal so viel an Genossenschaften. Die übrigen 90 Prozent teilten sich Spekulanten, Immobilienfonds und "sonstige Verwerter." Man entledigte sich dem Problem der dringend notwendigen Modernisierungen, im Ergebnis schossen die Mieten in die Höhe, während die Einkommen immer stärker belastet wurden. Damals wie heute waren die Mieter die Dummen. Statt Rahmenbedingungen für einen leichteren Erwerb selbst genutzter Immobilien zu schaffen, setzt man erneut auf Enteignung durch die Hintertür - dieses Mal zugunsten der Funktionäre. Die DDR ist wieder da - nicht auferstanden aus Ruinen, sondern gekommen, um zu ruinieren. In einem angeblich reichen Industrieland wie die Bundesrepublik es behauptet zu sein, ist ein Anteil von 50 Prozent Mietern kein Aushängeschild, sondern ein Armutszeugnis. Wer daran etwas ändern will, muss an einer anderen Schraube drehen, aber sicher nicht mit Mietpreisbremsen experimentieren.

Oh wie arm ist Griechenland

Laut Statista lebten im Jahr 2017 etwa 26,7 Prozent der Bevölkerung Griechenlands zur Miete und 73,3 Prozent in selbst genutztem Wohneigentum.
Mittwoch, 02 Januar 2019 11:00

Die Wahrheit über Silvester-Amok

[caption id="attachment_461290" align="alignnone" width="848"] Symbolfoto Polizei by: schmidt13 / 123RF Standard-Bild[/caption] Während über die Hetzjagd zu Amberg zwar in vielen Medien berichtet wurde, blieb die große Empörung seitens der Politik aus - mit Ausnahme der AfD, aber das versteht sich wohl von selbst. Ansonsten ist es offenbar normal, aber dennoch stets ein Einzelfall, wenn sogenannte Flüchtlinge Jagd auf Deutsche machen. https://twitter.com/AfD_HD/status/1080105837429997569 https://twitter.com/AfD_HD/status/1080039440746274816 https://twitter.com/MalteKaufmann/status/1080115771672612864 Über die Amokfahrt eines Deutschen zu Bottrop, der ganz offenbar psychisch krank ist, überschlagen sich heute die Gazetten wieder mit Kommentaren zu angeblich grassierender und gefährlicher Ausländerfeindlichkeit in Deutschland - Innenminister Reul meint gar: "in Nordrhein-Westfalen gebe es keinerlei Toleranz für Gewalttäter, egal, von welcher Ecke sie kommen." Eine glatte Lüge, für die ihm die Opfer der Kölner Silvester-Sex-Pogrome die Eier zu Brei treten sollten, denn die meisten Täter der Vergewaltigungsnacht kamen ungeschoren davon, gerade weil es sich überwiegend um illegale Asylbewerber handelte. Nach all den Morden, Vergewaltigungen und der ganz allgemeinen Verschärfung der Sicherheitslage auf der Straße wäre doch eher ein Lob angebracht, dass es eben nicht zu Massenausschreitungen gekommen ist und die Deutschen sich mehrheitlich gefallen lassen, ihre Feierlichkeiten nur noch unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und hinter Stacheldraht und Betonsperren besuchen zu können. Und hier liegt wirklich Grund zur Besorgnis vor. Am Silvesterabend hatte ich Gelegenheit, durch das Fersehprogramm zu zappen. Da stand so ein "Sänger" auf der Bühne, hinter ihm zwei oder drei halbnackte Ficki-Ficki-Tänzerinnen und davor jede Menge besoffenes Publikum. Das vorgeträllerte "Lied" trug den Titel: "Wie heißt die Mutter von Niki Lauda?" Darauf hatten die Amoksäufer dann folgende Zeilen zu grölen: "Mama Lauda, Mama Lauda." Das sagt alles über den Zustand der Gesellschaft aus. Wenn Merkel endlich weg ist, sind sie immer noch da und ich fürchte, mit diesem Haufen ist kein einziger Blumentopf mehr zu gewinnen. https://dieunbestechlichen.com/2019/01/die-silvester-bilanz-in-diesen-staedten-wurde-geschossen-vergewaltigt-und-gemessert/
[caption id="attachment_620087" align="alignright" width="1280"] skeeze / Pixabay[/caption] Es wird viel gestritten, wütend kommentiert, oberhalb und unterhalb der Gürtellinie, innerhalb und außerhalb der eigenen Hoheitsbereiche werden Grenzüberschreitungen mokiert und "Rote Linien" gefordert. Im Polittheater wie im Showgeschäft gelten andere Regeln im Umgang mit Nähe und Distanz, als in therapeutischen Disziplinen oder pädagogischen Berufsfeldern. Ja - auch dort werden längst die Grenzen verwischt, weil Ideologen am Werk sind, dennoch sind private Beziehungen zwischen Klient und Therapeut, Patient und Arzt tabu und eine Verletzung der Schweigepflicht kann nach wie vor das Ende einer beruflichen Karriere bedeuten. Im Medienbetrieb muss man nah dran sein, um Informationen zu erhalten, weiterempfohlen, geliked und geklickt zu werden. Das gilt im Mainstream wie auch außerhalb. Der verstorbene Udo Ulfkotte hat in seinem Bestseller "Gekaufte Journalisten" eindrucksvoll beschrieben, welche Journalisten seinerzeit mit dem Kanzlerflieger um die halbe Welt reisten und wie schnell dieses Privileg gestrichen werden konnte. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass mit dem Aufstieg der AfD ganze Redaktionen in die neue Partei eintreten wollten, einigen verwehrte man den Zugang, andere fanden einen Job als persönliche Referenten, Pressesprecher oder ergatterten gleich selbst ein Mandat und tanzen seitdem auf mehreren Hochzeiten zugleich. Die Anziehungskraft geht freilich von beiden Seiten aus. Im Mainstream landen AfD-Politiker naturgemäß am Katzentisch und beklagen öffentlich die hohe Präsenz der "bevorzugten Grünen", abseits davon verwischen sich die Grenzen jedoch genauso wie zwischen SPD und Madsack, TAZ und Grün oder CDU und Medien-Union. Wie seriös wirkt der als "Patriotenreise" verkaufte Besuch eines AfD-Politikers bei einem Youtuber, dessen Videos eher auf einen Pornokanal passen, der "Talkshowgäste" nicht mit ihrem Kosenamen anreden möchte, weil es sich einfach "komisch anhören würde, [...] wenn ein Mann das sagt." (Nico, blas mir einen!) Ernsthaft? Diese Herrschaften wollen über Grenzverletzungen debattieren und verlorene Souveränität wieder herstellen?

Die Haut des Drachens

Es heißt, wer Veränderung will, muss den langen Marsch durch die Institutionen antreten, was übrigens keine Erfindung der 68er ist, schon die alten Chinesen wussten, dass man einen Drachen besiegen kann, wenn man in seine Haut schlüpft. Das ist allerdings nur ein Weg von vielen und wer zulange in der Haut des Drachens steckt, wird ein Teil von ihm. Auch das wusste man in Fernost. Wie übertragbar östliche Weisheiten auf den Westen sind, ist allerdings eine andere Frage und ein Hinweis auf den Unterschied zwischen dem japanischen Teeritual und einer gutbürgerlichen Kaffeetafel könnte die Antwort darauf liefern. Veränderung entsteht - so lehren verschiedene psychologische Schulen - nicht alleine durch Intervention von außen, sondern durch die Interaktion zwischen Klient und Berater, der als Beobachter stets Teil des Experiments ist und Bewusstsein darüber entwickeln und vermitteln muss, dass die Landkarte nicht das Gebiet ist, um nur ein paar Punkte zu nennen. Übertragen auf das politische System, das sich jeder Veränderung widersetzt und immer rigidere Züge annimmt, lassen sich die Erfolgschancen der AfD und den mit ihr verbundenen Aktivisten leicht berechnen: Sie tendieren gegen Null! Als Teil des Systems tragen sie zu seinem Zusammenbruch bei und beschleunigen diesen, mehr nicht. Was danach kommt, ist offen (hoffentlich)!

Bleiben Sie wachsam!

Sapere aude, ja bitte! Aber vergessen Sie nicht, dass Sie mehr als nur ihr Verstand sind, Emotionen lügen nicht, niemals.
[caption id="attachment_618535" align="aligncenter" width="1280"] FotoArt-Treu / Pixabay[/caption] Während am Boden heftigst über Grenzen, Migration, Rohstoffe, Klimazonen, Impfzwang, Organraub, gendergerechte Sprache und Klimanotstand "diskutiert" wird, als hätte bei den Vorgaben auch nur irgendwer ein Mitspracherecht, wird die Neue Weltordnung buchstäblich über unsere Köpfe hinweg installiert. Wer genau das Rennen im Weltall macht, ist derzeit offen, die Verlierer stehen bereits fest. Aber beginnen wir ganz von vorne. Das Netz, das uns alle verbindet und aus der Welt angeblich ein Dorf gemacht hat, diese Erde, die unbedingt "globalisiert" werden muss, als wäre sie gar nicht rund, dieses Netz ist viel zu offen und demokratisch, als dass man es wirklich regulieren könnte. Es war von Anfang an als Fanggerät gedacht, was speziell durch den englischen Ausdruck "world wide web" zum Ausdruck kommt. Wenn von einem Netzwerk die Rede ist, dann gebraucht man eigentlich die Vokabel "net." Aber halten wir uns nicht mit Wortspielereien und Zahlencodes auf. Es geht um Technik. Die Blockchain-Revolution steht kurz vor dem Durchbruch. Das Geld von morgen ist digital. Nach dem Kollaps, der kommen wird, wird nichts mehr so sein wie vorher. Das alte Internet wird abgeschaltet und durch ein neues ersetzt. Vermeintlich private Konzerne und Milliardäre, wie Bezos und Musk sind nicht die einzigen, die um die Marktführerschaft konkurrieren. Die Russen arbeiten an einem "eigenen Netz" inklusive einer goldbasierten Kryptowährung und die Chinesen interessieren sich auffällig für die dunkle Seite des Mondes und planen gigantische Großstädte, die komplett überwacht und kontrolliert sein werden. Die EU-Staaten, insbesondere Deutschland, spielen künftig keine Rolle mehr, sie haben schon jetzt den Anschluss verloren und werden den Rückstand höchstwahrscheinlich nicht mehr aufholen können. Um es kurz zu machen: Das Netz von morgen wird aus dem Weltall kontrolliert. Wer die Netzhoheit hat, regiert auch die gesamte Welt, denn es wird künftig keine Transaktion geben, die nicht über dieses zentrale Netz abgewickelt wird. Dafür werden (nationale) und EU-Gesetze sorgen, die in Zeiten wirtschaftlicher Krisen dankbar von den verbliebenen Rest-Regierungen erlassen werden, damit die Unruhen unter den bis dahin völlig zersplitterten Bevölkerungen wieder halbwegs beruhigt werden können. Der Wirtschaftsstandort Europa ist dann bereits abgewickelt, Stromausfälle, wie neulich in Südamerika und sonstige Versorgungsengpässe die Regel. Ob nun ein Quantencomputer mit Standort USA, China oder vielleicht doch Israel oder Indien als neue Zentralbank der Kryptoweltwährung fungiert, kann Europäern und den meisten anderen Völkern der Welt egal sein, sie sind in jedem Fall die großen Verlierer des aktuellen Wettlaufs über unseren Köpfen. Wie bekommt man Zugang zu dem Netz der Zukunft? Per Kredit, wie denn sonst? Und per Zwang - Annahmezwang, wie er schon immer galt - nur die Währung wird eine andere sein, bis auch diese komplett abgeschafft wird: Komplett! In Zukunft genügt der Zwang, um die Massen zu regieren. Der Kapitalismus ist zu Ende, wenn es kein Kapital mehr gibt, nur noch die pure Macht, die es gut mit uns allen meint. Alles, was sich nicht digitalisieren lässt, wird wertlos, denn das neue Netz, die neue Zentralbank, akzeptiert keinen Besitz als Sicherheit, kein Gold, keine Immobilien, keine Bitcoins, keine Aktien. Du bist die Währung, die Währung heißt "Mensch", "Human" oder wie auch immer. Schau dir diesen neuen Browser an - und du verstehst, wovon ich rede. Sei einfach BRAVE und du bist dabei. Du kannst freiwillig mitmachen, bei diesem Testlauf, aber das machst du ja eigentlich sowieso schon, wenn du dich im alten "Netz" bewegst. Jede Transaktion wird vergütet, Anbieter und Nutzer schöpfen mit BRAVE ihre Belohnungspunkte, in diesem Fall BAT genannt. Und das machen sie auch noch freiwillig. BRAVE NEW WORLD! Dieser Browser wird sich wahrscheinlich nicht durchsetzen, dazu ist er auch gar nicht gedacht, er dient nur zum Datensammeln, zum Testen, genauso wie Bitcoin und die anderen Kryptos. Für all das ist kein Platz in der Welt von morgen. Woher ich das alles weiß? Nun, ich habe es mir ausgedacht, schließlich bin ich Verschwörungstheoretiker. Ich habe sogar extra in der Überschrift darauf hingewiesen, dass es sich um eine Verschwörungstheorie handelt, nur damit keine Missverständnisse aufkommen. Es ist ganz allein deine Verantwortung, wenn du diesen Text zu Ende gelesen hast. Und du und ich - und vielleicht noch einige andere - haben bereits jetzt schon das getan, was die Herrscher der Neuen Welt von uns verlangen. Wir produzieren Daten durch unsere virtuelle Interaktion - unsere Daten - und davon
. Nur du bekommst nichts dafür. Das ist es, was sich in der schönen neuen Welt ändern wird, es wird also höchste Zeit. https://opposition24.com/starlink-bald-mehr-satelliten-als-sterne-wem-gehoert-der-himmel/ https://opposition24.com/brave-eine-neue-alternative-zum-sicheren-krypto-browsen/
[caption id="attachment_617730" align="alignright" width="1280"] Antranias / Pixabay[/caption] Zunächst vielen Dank an E.J. Bron für die gelungene Übersetzung meines Artikels "Kirche kann weg" ins Niederländische.  Kommentator Jules van Rooyen meint, der Text sei zum Kotzen und hält mich mindestens für ein unwissendes Werkzeug der Freimaurer, ein anderer schimpft, das spiele den Islamisten in die Hände und so weiter. Lustige Vorstellung. Der nächste regt sich auf, ich hätte lieber "Sozialismus kann weg" schreiben sollen und noch einer meint, man solle mich den Abfluss herunterspülen oder so. Hierzulande war es Wulff, der erstmals tönte, dass der Islam zu Deutschland gehöre und die Geschichte des Abendlandes auf jüdisch-christliche Werte reduzierte. Offenbar gab es in den Niederlanden auch Leute, die diesen Begriff geprägt haben, von denen offenbar die meisten Leser des Blogs überzeugt sind. Und wer waren die Einflüsterer? Freimaurer, lieber Jules? Wat doet uw kerk in Nederland? Grenzen sluiten? Nichtsdestotrotz: