Heute Morgen kam es im Büro eines Gerichtsvollziehers in Ansbach zu einem Messerangriff. Der Tatverdächtige ist auf der Flucht. Die Polizei hat eine großangelegte Fahndung eingeleitet. Bei dem Angreifer soll es sich um einen 33-jährigen Mann handeln.

Der verletzte Gerichtsvollzieher musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dort wird er auch zur Stunde behandelt. Bislang ist der 53-jährige nicht vernehmungsfähig.

Die Kriminalpolizei Ansbach steht in engem Kontakt zur Staatsanwaltschaft Ansbach und hat zwischenzeitlich Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen die Ermittler der Mordkommission davon aus, dass eine für den morgigen Tag (04.03.2020) anberaumte Zwangsräumung beim Tatverdächtigen das Motiv für den Angriff darstellen dürfte.

Die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen der Ansbacher Polizei führten bislang nicht zur Festnahme des Tatverdächtigen.

Zeugen sind weiterhin aufgerufen, sich an die Polizei zu wenden, falls sie Angaben zum Aufenthaltsort des flüchtigen Tatverdächtigen machen können.

Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist rund um die Uhr ein Hinweistelefon geschaltet. Hinweise nehmen jedoch auch alle anderen Polizeidienststellen oder der Polizeinotruf 110 entgegen.

VORSICHT, DER TÄTER KÖNNTE WEITERHIN BEWAFFNET SEIN!

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