Anklage Mord: Prozessauftakt gegen Totraser – greift endlich mal ein Richter durch?

Berlin: Heute beginnt der Prozess gegen die beiden Totraser, die bei einem illegalen Straßenrennen am 1. Februar in der Tautentzien – Straße einen 69-jährigen Rentner töteten.

Symbolbild: Poser-Karre Videogame / CCO
Symbolbild: Poser-Karre Videogame / CCO

Der Tatvorwurf gegen den 27-jährigen Hamdi H. und den 24 Jahre alten Marvin N. lautet Mord! Nachdem die Polizei verstärkt gegen die Szene vorgeht,  sind wegen illegaler Autorennen in diesem Jahr bereits 46 Verfahren angängig, wie die Berliner Morgenpost berichtet.

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Zivilisierte Menschen kennen solche Szenarien nur aus Kinofilmen und einschlägigen Videogames, nur die wenigsten aber brauchen den Kick auch in der Realität. Dabei kommen immer wieder vollkommen Unbeteiligte ums Leben, die Täter jedoch mit Bewährungsstrafen davon, wie im April in Köln.

Von daher ist die Anklage auf Mord nun ein deutliches Signal, aber nur wenn die Strafe dann auch wirklich “Lebenslänglich” lautet, mit anschließender Sicherheitsverwahrung im psychiatrischen Maßregelvollzug. Wesentlich harmlosere Täter landen dort auch regelmäßig ohne Aussicht auf Entlassung – in einem solchen Fall jedoch wäre es mehr als gerechtfertigt, diese Individuen nie wieder auf die Straße, nicht mal als Fußgänger, zu lassen.

Das Schandurteil von Köln hat das Gegenteil bewirkt, die im wahrsten Sinne vollkommen asozialen Raser und Poser lachen sich schlapp über eine solche Kuscheljustiz, die mit GEZ Verweigerern keine Gnade kennt.

Aber Berlin ist nicht Köln, da gab es schon einmal eine Richterin, die ihren Job ernst nahm und der angesichts der Jugendgewalt schon lange das Lachen vergangen war. Irgendwann hielt sie es nicht mehr aus und erhängte sich vor lauter Frust – so die offizielle Version. Auch daran wird der Richter sich erinnern, falls er erwägt, sich dem geforderten Strafmaß der Anklage anzuschließen.

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1 Kommentar

  1. Die gehen nach dem Jugendstrafrecht ab, soviel ist sicher. Etwas auf Bewährung, zwei Jahre keinen Führerschein, ein Schmieren-Anwalt wird’s richten.
    Ein längerer Knast-Aufenthalt würde den “geistig Minderjährigen”, die “nachweislich” noch bis zur Pubertät auf einem Hello-Kitty-Töpfchen kacken mußten, schlechte Zukunftsprognosen einfahren. Ein 69jähriger Rentner wäre wahrscheinlich eh bald hinüber, da kann man diesen geistig nicht ausgereiften Lenkrad-Helden die hoffnungsvolle Zukunft nicht verbauen, oder? Und was der Staat nun an Rente für den versehentlich Verschiedenen einspart reicht mit Sicherheit nicht aus, den kostspieligen Knast-Aufenthalt der nun vorläufig aus dem Verkehr gezogenen Hoffnungsträger des Deutschen Motorsports zu kompensieren. Sie verdienen eine zweite Chance, denn Rentner gibt’s wie Gras an der Straßenrandbepflanzung.

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