Angst vor Wahlfälschung? Dann schaut den Helfern auf die Finger!

Wahlbeobachter sein ist ganz einfach: Da bleiben bis zum Ende

wahlen photo
Photo by Awaya Legends

Wer noch nicht ganz demokratiemüde ist und bei den anstehenden Landtagswahlen befürchtet, dass erneut den Helfern wieder zahlreiche „Pannen“ bei der Auszählung unterlaufen, kann ganz einfach Wahlbeobachter werden.

Jeder wahlberechtigte Bürger hat nämlich das Recht, am Wahltag der Auszählung der Stimmen bis zum Ende bei zu wohnen – ohne Wenn und Aber.

Grundsätzlich gilt dies auch für die Auszählung der Stimmen, die per Briefwahl abgegeben werden, aber aus organisatorischen Gründen dürfte es schwierig sein, diesen Prozess von Anfang bis Ende zu überwachen. Gerade dort ist es bereits häufig zu „Pannen“ gekommen, weshalb man eigentlich dringend nachbessern müsste, woran aber wohl niemand so wirklich Interesse zu haben scheint.

Geben Sie also nicht Ihre Stimme per Briefwahl ab, wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass sie auch gezählt wird.

Im Wahllokal selbst und um den Eingangsbereich darf übrigens keinerlei Wahlwerbung gemacht werden. Sollte dies der Fall sein, kann man sich bei den Wahlleitern beschweren.

Die Wahlhelfer vor Ort setzen sich aus freiwilligen Helfern und aus von den Kommunen benannten Helfern zusammen. Bedienstete der Städte und Kommunen, sowie Beamte haben meist am Wahltag Bereitschaft und freuen sich bestimmt ganz besonders, wenn der freie Sonntag ins Wasser fällt.

Alle Wahlhelfer werden natürlich auch geschult, aber einen Schutz vor übereifrigen Parteisoldaten, genervten „Zwangswahlhelfern“ und tatsächlich gezielt vorgehenden Wahlfälschern gibt es nicht. Außer man schaut ihnen bei der Arbeit ganz genau auf die Finger.

Nach Abgabeende werden laut Prozedere zunächst alle abgegebenen Stimmen gezählt. Dazu leeren die Wahlhelfer alle Urnen nacheinander auf einen Tisch aus.

Jetzt kommt es darauf an: 

  • Die Zahl der abgegebenen Stimmen notieren

Darauf achten, ob Wahlhelfer Stimmzettel verschwinden lassen oder:

  • Wahlzettel beschädigen und sie somit als ungültig verkaufen wollen
  • Wahlzettel beschmutzen, wodurch sie ebenfalls als ungültig ausgegeben werden könnten
  • gültige Wahlzettel sonstwie verändern oder als ungültig werten

Nur vom Wähler verschmutzte oder beschädigte Zettel dürfen als ungültig bewertet werden, wenn das Ergebnis nicht mehr erkennbar ist – unklare Fälle müssen von den Wahlhelfern diskutiert werden!

Der Wahlleiter muss Zwischenstände immer wieder notieren und bekanntgeben. Notieren Sie diese Zahlen.

Nach der Gesamtauszählung kommt der nächste für Fehler oder Manipulationen anfällige Schritt:

Der Wahlleiter muss das Ergebnis dem Landeswahlleiter, bei Bundestagswahlen dem Bundeswahlleiter, telefonisch durchgeben.

Sie können nur überwachen, ob der Wahlleiter die richtigen Zahlen durchgibt, nicht aber, was die Person am anderen Ende der Leitung notiert. Dieser Schritt ist nicht zeitgemäß bei den heutigen technischen Möglichkeiten.

Erst nach Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses haben Sie die Möglichkeit, zu vergleichen, ob die Zahlen aus Ihrem Wahlbüro mit denen des amtlichen Endergebnisses übereinstimmen.

Was glauben Sie? Geht wirklich alles mit rechten Dingen zu? Wir können Ihnen jetzt schon sagen, Sie werden wahrscheinlich die Hände über den Kopf zusammenschlagen, erst recht, wenn Sie erleben, dass Abweichungen erst in größeren Ausmaßen eine Wiederholung der Wahlen zwingend erforderlich machen.

Die „verpatzte“ OB Wahl in Köln hat hier demokratische Maßstäbe gesetzt, über die man sich selbst in einer waschechten Bananenrepublik in Grund und Boden schämen würde – Köln war eben schon immer für eine Schande gut.

In Ihrem Wahlbezirk können Sie das verhindern, wir berichten gerne über Ihre Erfahrungen vom Wahltag!

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5952 Artikel

Frisch aus der Redaktion

5 Kommentare

  1. Achtet vor allem darauf, ob zählende Wahlhelfer einen Bleistift in der Hand haben. Damit könnten sie nämlich einem Stimmzettel wo für die AfD gewählt wurde, ein weiteres Kreuzchen bei einer anderen Partei hinzufügen und die Stimme damit ungültig machen. Überhaupt gilt es, die „ungültigen Stimmen“ genau im Auge zu haben. Der linken Mafia kann man NICHT trauen!

  2. Nach den aufgeflogenen und nicht geahndeten Fälschungen muss man damit rechnen, dass das nur die Spitze des Eisbergs war und in Deutschland systematisch gefälscht wird.

    Überall wo junge linke Wahlhelfer oder immer die gleichen Wahlhelfer sind, unbedingt genau hinschauen.

    Es gibt neben den Briefwahlfäschungen und dem Ungültigmachen auch die Möglichkeit für Nichtwähler vorher oder zwischendurch Stimmen in die Urnen zu legen. Und am Ende dann am Ende des Wahltags noch die Zahl der Stimmen bei nicht Dagewesenen abzuzeichnen.

    Oder Sie könnten auch gleich in den Wählerverzeichnissen Leute hinzufügen, die es gar nicht gibt.

    Bei mir wurde jedenfalls kein Ausweis überprüft als ich das letzte Mal wählen war. Und wenn das überall so läuft, dann kann man die Leute auch mit Bussen rumfahren.

  3. „Sie können nur überwachen, ob der Wahlleiter die richtigen Zahlen durchgibt, nicht aber, was die Person am anderen Ende der Leitung notiert.“

    Und da liegt der Hund begraben. Wenn von oberer Stelle angeordnet wird, dass die AfD weniger und die SPD mehr Stimmen im Endergebnis erhalten sollen dann kann man wählen was man will. Man kann das Ergebnis glauben oder auch nicht.

    • Könnte nicht das andere Ende der Telefonleitung auch irgendwie überwacht werden? Ich traue den linksgrünen Arbeitsscheuen alles zu, um an den mühelosen Fleischtrögen zu bleiben.

Kommentare sind deaktiviert.