Unter sogenannten „Umweltaktivisten“ hat es sich erst in den letzten Tagen herum gesprochen, dass die Grünen in Hessen dem Ausbau der A49 zugestimmt haben. Und so nahm das Unglück seinen Lauf. Die Polizei Wiesbaden berichtet:

Ca. 7 -8- mit Masken verkleidete Personen begaben sich zur Parteizentrale Bündnis90 / die Grünen und besprühten die Außenwand und den Boden vor dem Gebäude mittels Schablonen mit roter Farbe.

Inhaltlich (u.a. „Wald statt Asphalt) bezieht es sich auf den Ausbau der A49.

Die Täter konnten unerkannt flüchten.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und Hinweisgebe, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

Auf der linksextremen Plattform Indymedia ist gestern ein „Bekennerschreiben“ veröffentlicht worden:

+++Aktion in der Parteizentrale der Grünen in Wiesbaden+++ Aufstand der Tiere+++ Der Wald zieht in die Stadt+++

Wiesbaden, 08.10.2020

Heute hat eine Gruppe von als Tiere verkleidetete Aktivist*innen aus der Klimabewegung eine klare Botschaft in der Parteizentrale der Grünen in Wiesbaden hinterlassen. Die Aktivist*innen sind in die Zentrale eingedrungen und haben Mitbringsel aus dem Dannenröder Wald, wie Laub und Nüsse, verteilt. Die Aktion unterstreicht die Bedeutung des Erhaltes des Dannenröder Waldes und richtet sich gegen das verantwortungslose Verhalten der Grünen in Hessen.

Der Dannenröder Wald ist durch die Planung der A49 bedroht, da die Autobahn durch den Wald und das sich darin befindliche Trinkwasserschutzgebiet verlaufen soll und damit ein gesundes Ökosystem unwiederbringlich zerstören würde. Die Grünen in Hessen sind mitverantvortlich für die katastrophale Pläne, die jeglichen “grünen” Werten widersprechen und die Kliamkrise weiter befeuern. “Wer auf dem Reisbrett solche unsinnige Infrastrukturprojekte plant, muss sich mit der Realität auseinandersetzten. Und die ist, dass dabei Lebewesen zerstört werden” sagt eine der Aktivist*innen. Wenn die Grünen weiterhin als eine ökologisch nachhaltige Partei gelten wollen, ist es der einzig konsequente Schritt die Koalition mit der CDU in Hessen platzen zu lassen.

Die Aktivist*innen solidarisieren sich mit der Dannenröder Waldbesetzung und dem vielschichtigen, durch viele Menschen getragenen Kampf für den Danni. Symbolisch bringen sie den Wald zu jenen, die dessen mögliche Zerstörung zu verantworten haben. “Die Grünen in Hessen fahren mit Vollgas in die Klimakatastrophe und sie können nicht behaupten, sie hätten nicht gewusst was sie tun. Sich hinter dem Koalitionsvertrag zu verstecken ist mehr als Feige. Wir spüren bereits die Auswirkungen der Klimakrise und es liegt an jedem einzelnen Menschen Verantwortung zu übernehmen. Umso mehr, wenn sie sich als “Grüne” bezeichnen,” so René Schimmerer, eine Aktivist*in.

Die Aktion steht im Kontext und ist Teil des Kampfes für den Erhalt des Dannenröder Waldes. Die Aktivist*inenn stehen außerdem für eine gerechte Verkehrswende ein.

Aktuell „demonstriert“ die Terrortruppe „ExtinctionRebellion“ gegen die Väter*innen ihrer Ideologie.

3 KOMMENTARE

  1. Das sind keine „Aktivisten“, sondern Verbrecher vom Scheitel bis zur Sohle. Ab in den Knast mit dem versifften und verlausten Gesindel.

  2. Zitat: „…Das sind keine „Aktivisten“, sondern Verbrecher vom Scheitel bis zur Sohle. Ab in den Knast mit dem versifften und verlausten Gesindel….“

    Wie es aussieht hält der Herr nicht viel von Demokratie und Meinungsfreiheit. Leute die ihrem Protest Ausdruck verleihen gleich als „Verbrecher“ und als „verlaustes Gesindel“ zu bezeichnen, nur weil einem deren Ansichten nicht passen ist nicht gerade demokratisch und tolerant. Wie aus seinem Kommentar klar zu entnehmen ist, ist er auch nicht gegen das Merkel-Regime, weil er selber für Toleranz und Meinungsfreiheit steht, sondern eher, weil ihm einfach die Linksdiktatur des Merkel-Staates gegen den eigenen Strich geht. Wäre es eine Diktatur mehr in seinem Sinne, hätte er bestimmt nichts dagegen, andersdenkendes „verlaustes Gesindel“ einfach einzusperren oder Schlimmeres. Wie ich immer sage, hüte dich vor deinem Nächsten und traue niemandem über den Weg, egal wem.

  3. Frechheit, die Grün*innen mit Blättern und Nüssen „anzugreifen“. Spraydose ist allerdings Blasphemie.

    Mir sind „Aktivist*innen“ lieber (sie bleiben sich zumindest treu) als grüne Schreibtisch-Opportunisten in gut dotierten Entscheidungspositionen. Letztere sind es, die uns das Leben zur Hölle machen. Außen Grün *innen Rot.

    Summa summarum eine hilfreiche Aktion, die die Scheinheiligen ein Stück weit(er) demaskiert.

    Quizfrage:
    Flächenversiegelung und Waldzerstörung für Windmühlen schlecht, für Autobahnen gut?

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