Das Verwaltungsgericht Würzburg (Bayern) hat in einem Eilentscheid entschieden, dass Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ohne Diagnose unzulässig sind. Diese haben zur Glaubhaftmachung eine medizinische Diagnose auszuweisen. Das verstößt jedoch gegen die ärztliche Schweigepflicht, nach § 203 StGB. Das Gericht hat sich somit auf die zweifelhafte Gesetzeslage eingelassen und stärkt das Recht der Exekutiven gegen Menschen mit Behinderungen vorzugehen. Daraus folgt, dass als nächstes auch die möglichen Diagnosen, nicht mehr vollumfänglich anerkannt werden und dass somit der Gesetzgeber über Diagnosen und die ärztliche Behandlung bestimmt.

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  1. Verwaltungsgerichte der 1. Instanz sind dazu da, damit die der 2. und aller weiteren Intanzen nicht durch sinnvolle Urteile arbeitslos werden. War aber schon immer so.

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