Am 26. Mai 2020 strahlte die ARD-Sendung Report Mainz eine Sendung zum Thema Verschwörungstheorien aus. Während man für diese Sendung drei Sätze zusammenhanglos wiedergab, zeigen wir hier das gesamte Interview mit dem ARD-Journalisten Philipp Reichert. Bildet Euch Eure eigene Meinung.

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15 KOMMENTARE

  1. Interessant, daß die Verantwortung für andere darin bestehen kann, daß wenn man eine andere Meinung hat, der sich andere, indem man sie verbreitet, anschließen können und dann durch den öffentlichen, von geistigen und physischen Gewalttätern aufgebauten Meinungsdruck ins Abseits gedrängt werden, dann der Verbreiter der anderen Meinung die Schnauze zu halten hat, damit andere sich nicht seiner Meinung anschließen können und weiter dumpf vor sich hintrotten.

    Der Philipp Reichert ist ganz klar ein NAZI, den er vertritt damit die im Dritten Reich angewandte und praktizierte Methode der Umerziehung. Wer eine falsche Meinung zu Volk, Führer und Vaterland hatte, mußte für mindestens 3 Monate ins KZ zur Umerziehung. Man höre sich das Lied von Ferdl Weis an „Gleichgeschaltet“!

    So führt man die Kälber zur Schlachtbank (wie schon zum 2. Wk und wieder das Deutsche Volk).

  2. Super! Steckt alles drin. Kein Wort zuviel. Und endlich einer, der nachhakt und immer wieder verlangt, es möge konkretisiert werden, was vorgeworfen wird, um darauf eingehen zu können. Dieses Verlangen habe ich in allen bisherigen Interviews mit anderen Gesprächspartnern immer vermißt, Dieser Mann hier ist großartig. Andreas Popp – klare Fakten, an denen keiner vorbeikommt. Dem Journalisten verschlug es ja schließlich am Ende des Interviews die Sprache. Klasse auch der Satz, Popp würde nie Lügenpresse sagen, weil es viel schlimmer sei, denn sie ist an der Wahrheit gar nicht interessiert. BRAVO

  3. „Es gibt hier nicht einen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu liegen und sein Land und seine Bevölkerung zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter den Kulissen. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

    John Swinton, Chefredakteur der New York Times

    • Dieses oft angeführte Zitat verfehlt doch irgendwie das Thema, denn es suggeriert einen gewissen zeitübergreifenden Presseusus. Es geht aber um unsere Zeit und ihren Journalismus, und nicht den vor Hundert fünfzig Jahren.

  4. Dieses Interview ist symptomatisch für das Verständnis, das in den öffentlich rechtlichen Medien und in der Politik gepflegt wird. Es werden einige Plattitüden in den Raum gestellt, die keiner Nachfrage standhalten.
    Muss aber auch nicht sein, denn die Einen sind „die Guten“, und die Anderen sind geistig unterbelichtete und verführte Verschwörungsanhänger.
    Und dann werden einige zusammenhanglose Sätze im Fernsehen übertragen, die die wirklich Blöden nur noch blöder machen.
    Sollte das der Auftrag der zwangsfinanzierten Sender sein?

  5. Sehr gut, Herr Popp. Der „arme Wichtel“ vom ÖR hat alles versucht, Sie aufs Glatteis zu führen – ist aber erbärmlich gescheitert. Der Gesichtsausdruck der ÖR Marionette sagt absolut alles!

  6. Das SWR Bürschlein ist zu bedauern. Sein Arbeitgeber SWR hat ihm einen Spickzettel mit vorbereiteten Fragen mitgegeben. Er kann nur immer wieder dieselben Fragen, die Herrn Popp als Rechtsausleger diffamieren sollen, wiederholen. Durchsichtig und ärmlich vom Intellekt her.
    Er hat nicht einmal das Hintergrundwissen eines halbwegs informierten Journalisten sondern in jedem Satz kommt 3. Reich als Totschlagargument zur Sprache. Hätte er auch nur eines von Popps Büchern wenigstens quer gelesen, könnte er präzise Fragen stellen. So aber bleibt es das typisch tendenziöse Geschwätz eines Möchtegern Journos. Der SWR läuft so ins eigene, für Herrn Pop ausgeklappte Messer.

  7. Herr Reichert tut mir aufrichtig leid. Er hat die ihm vom SWR und der Report Redaktion gestellte Aufgabe, A. Popp vorzuführen, gründlich versemmelt. Eindeutiger Punktsieg für Herrn Popp.
    Richterurteil 5 : 0
    Das wird wohl für absehbare Zeit wohl das letztes Interwiew für Herrn Reichert gewesen ein.
    Thema verfehlt und versenkt. Sowas kann sich der Staatsfunk nur einmal in einer Decade leisten. Übel dass das nichtmal die unaussprechlich Adipöse rückgängig machen kann.
    Ein gesprochenes Wort holt keiner zurück.

  8. Super Herr Popp, kein wunder das nicht das ganze Interview gesendet wurde.

    Gestern beim schmökern in, „Das werden der amerikanischen Republik“ stieß ich auf einen Absatz, “ Die Mobilmachung der öffentlichen Meinung“.

    Der Kongress errichtete durch ein Gesetz vom 14.April 1917 den sogenannten Ausschuss für die Volksaufklärung, zu dessen Vorsitzenden der Präsident Georg Creel ernannte. Dieser vereinigte, wie Mark Sullivan bemerkt hat, „eine unglaublich blühende Phantasie und eine fruchtbare Erfindungsgabe mit wunderbarer Energie“. Er machte sich sofort daran, die Gemüter der Amerikaner zu mobilisieren. Künstler, Reklamefachleute, Dichter, Historiker, Photographen, Erzieher und Schauspieler wurden für diese Propaganda eingesetzt, und das Land wurde mit einer wahren Flut von Propagandaschriften, Plakaten, Zeitschriften und Zeitungen überschwemmt. Insgesamt verteilte der unermüdliche Creel über hundert Millionen Exemplare seiner „Literatur“, während annähernd 75000 „Vierminutenmänner“ in Kinos und öffentlichen Versammlungen ein wahres Trommelfeuer auf das amerikanische Publikum richteten, durch welches die Intelligenz des Landes vollkommen niedergewalzt wurde.

    Etwas weiter dann der Satz, “ und eines der schrecklichsten Ergebnisse des ganzen Krieges war die Entdeckung, wie leicht eine Regierung durch Massensuggestion und moderne Technik selbst ein einigermaßen intelligentes Volk mit einer individualistischen und demokratischen Entwicklungsgeschichte dahin bringen kann, alles zu glauben, was ihm diese Regierung vorsetzt.

    • Heute nennt sich das Propaganda Konstrukt Stars and Stripes.
      Nach 1945 Radio Free Europe und danach RIAS Berlin. Abgelöst von DW.

  9. Wer hätte schon damit rechnen können, dass ARD und CO Sätze zusammenhanglos wiedergeben.

    Eigentlich ganz einfach. Entweder man handelt vorher rechtssicher „Schnittkontrolle“ aus, oder man bleibt im Bett. Wer sich heute noch (naiv?) dem ÖR als Backpfeifenaugust anbietet, hat kein Mitleid verdient.

    Auf Deutsch. PR in eigener Sache ist für die gemeinsame Sache hochgradig kontraproduktiv. Da hilft auch keine nachträgliche Aufklärung, diese nimmt die Masse nicht zur Kenntnis.

  10. Ach ja, für alle Beifallklatscher. Das haben sie aus Popps Geltungssucht gemacht. Millionen sahen es, wieviele nehmen den Nachtrag zur Kenntnis?
    Manchmal ist es tatsächlich besser, einfach mal die Klappe zu halten, oder zumindest darauf zu achten, mit wem man sich ins Bett legt. We das ausgeht hätte man vorher wissen können(müssen!).

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