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Die Steuerzahler müssen nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) den notwendigen Umbau der Industrie zu einer klimaneutralen Produktion künftig stärker mitfinanzieren. „Flugzeuge können klimaneutral fliegen, Autos können klimaneutral fahren, und wir können grünen Stahl und grüne Chemieprodukte herstellen. Aber wenn wir die Industrie mit diesen Anstrengungen alleine lassen, wird es auf Dauer immer weniger Industrie in Deutschland geben“, sagte Altmaier der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag).

„Deshalb müssen wir die Wirtschaft konkret beim Umstieg auf neue Produktionsprozesse mit öffentlichen Mitteln unterstützen“, sagte der Minister. Die Stahlindustrie alleine benötige für den Umstieg auf grünen Wasserstoff bis 2050 rund 30 Milliarden Euro, bis 2030 rund zehn Milliarden Euro. „Diese Kosten sind gesamtgesellschaftliche Kosten, deshalb müssen wir uns als Gesellschaft daran beteiligen“, betonte Altmaier. „Die grundlegende Frage ist doch, wollen wir die Erderwärmung auf das Unvermeidliche begrenzen, um die Zukunft des Planeten zu bewahren? Dann müssen wir auch bereit sein, die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen“, sagte der CDU-Politiker. Er wolle zur Herstellung der Klimaneutralität der gesamten Wirtschaft bis 2050 einen parteiübergreifenden Konsens herstellen. „Ich bin überzeugt: Wenn wir den haben, können wir auch die nachhaltige Finanzierung sicherstellen“, sagte Altmaier.

Altmaier hat sich auch „beeindruckt“ von der Fridays-for-Future-Bewegung gezeigt und sie als eine Motivation für seinen Klima-Plan benannt. „Mich beeindruckt, dass so viele junge Menschen das Thema Klimaschutz auf ihre Fahnen schreiben, übrigens auch solche, die eher den Konservativen zuneigen. Sie befürchten, dass die Generation ihrer Eltern und Großeltern vitale Zukunftsinteressen der jungen Menschen vernachlässigt. Den Klimaschutz größer zu schreiben, ist auch eine Frage des Vertrauens zwischen den Generationen“, betonte der Wirtschaftsminister. Es gebe auf der einen Seite eine große Enttäuschung bei vielen jungen Menschen, weil sie überzeugt seien, „dass wir zu langsam und zu spät klimapolitische Entscheidungen fällen“.

17 KOMMENTARE

  1. Ob da etwas dran ist ?
    Auch das menschliche Hirn kann verfetten. Dann sind ie Bindungen der Synapsen untereinander nicht mehr zur Reizweiterleitung sondern zur Speicherung von Fett da.
    Sonst wäre die logische Folge das Platzen des Fattys.
    Fettwanst Porkpeo ist neben dem Saarfatty das beste Beispiel.
    Nach Auskunft einschlägig ausgebildeter Spezialisten tragen insbesondere Würstchenkiller ein vielfach erhöhtes Risiko zu platzen.

  2. Der brutalst mögliche Würstchenkiller gehört zu Beutefrankreich. Landläufig seit 1956 auch mit Saarland bezeichnet.

  3. Steuerzahler müssen anwaltliche Vertretung von Jens Spahn gegen Youtuber finanzieren, weil das Gesundheitsminister*in nicht möchte, daß Steuerzahler wissen was sein bescheidenes Eigenheim gekostet hat.





      • Man weiß es nicht.
        Man weiß aber auch nicht wie lange der öffentlich-unrechtliche sich der Zwangsgebühren noch sicher sein kann.

  4. Liebe Lisa Fitz,

    Der Ansatz was Politiker „verdienen“ ist grundfalsch.
    Das wäre sehr einfach zu beantworten. Richtig wäre:“was bekommen Politiker ohne es sich verdient zu haben ?“
    Antwort: „in den meisten Fällen viel zu viel.“

  5. Es gibt auch für die Bundesgesundheitstunte den berühmten „Streisand-Effekt“
    Der hat hier perfekt gewirkt. Ich habe gestern mit einem Freund gesprochen, der mir ( ich wollte es nicht glauben ) erzählte, dass Familie Spahn eine ca 300 m² Berliner Jugendstilvilla gekauft hat und dafür Millionen auf den Tisch geblättert haben soll.
    Freut mich, dass es der Familie Spahn gut geht und sie sich das leisten kann. Lebe zwar nicht eben ärmlich aber die 300 qm Wohnfläche sind schon ein Kracher. Ich muss mit 220 m² auskommen.
    Die allerdings sind schuldenfrei also bezahlt.
    Habe die Ehre

  6. bis 2050 einen parteiübergreifenden Konsens herstellen. ??? Masslose Selbstüberschätzung, bis dahin hat Der doch längst sein Handy/Smartphone abgegeben ;o))

    • Der meint das ein bischen anders. Er will jetzt schnell das Geld ausgeben, das bis 2050 erwirtschaftet sein SOLLTE von der Bevölkerung. Er will uns verschulden bis 2050.

  7. @Kahanes
    „Lisa Fitz rechnet nach: Politiker-Gehälter“ (Nichts gegen Frau Fitz)

    Darum ja auch frauenquote für Politik und Führungsetagen. Um die Welt ein Stück gerechter zu machen.
    Verdienen männliche Politiker und Dax-Vorstände zuviel ist das ein Skandal, aber nur, weil zu wenig frauen die fette Kohle abgreifen, ansonsten wär’s feministischer Erfolg.

    lel

  8. Die Wirtschaft finanziert den Staat und nicht andersherum. Wenn der Staat die Wirtschaft zerstört sind auch die Sozialsysteme zerstört du Einzeller ! Dann zahlt niemand mehr was !

  9. Altmaier hat versprochen seine monatlichen Diäten für das Klimkonstrukt zu spenden. Er will künftig vom ersparten leben. Vorbildlich! Das erzählt man über gute Politiker. Super. Hoffentlich folgen viele von diesen abgedrehten …

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