Altkommunist Ziegler lobt Merkel: Sie hat in der Flüchtlingspolitik das Richtige gesagt und getan

Wenn schon Ultralinke und angebliche Globasierungskritiker die “Bundeskanzlerin” loben und sich an der Hetze gegen Trump beteiligen, muss nicht mehr lange nach Beweisen für den Linksruck der Union unter Angela Merkel gesucht werden.

Jean Ziegler photo
Jean Ziegler – Foto by: ds-foto :: bembelkandidat

Der Tagesspiegel hat wieder einmal den Altkommunisten Jean Ziegler ausgegraben, der in seiner Schelte gegenüber Donald Trump kein Blatt vor den Mund nimmt, andererseits aber beste Beziehungen mit Brasiliens korrupten Ex-Präsidenten “Lula” da Silva pflegte oder mit dem Genickschützen Che Guevara befreundet war, der gerne höchstpersönlich “Reaktionäre” und “Kapitalisten” mit seiner Pistole ins Jenseits beförderte. Zieglers Aufruf zur Lynchjustiz – “Spekulanten gehören aufgehängt!” – im österreichischem Fernsehen blieb natürlich auch ohne Folgen.

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Merke: Es kommt eben immer darauf an, wer sich für die Todesstrafe und Mord ausspricht. Erdogan gehört nicht mehr zum erlauchten Kreis und Hinweise auf geltendes Recht zur Grenzsicherung aus der AfD werden mit dem Schießbefehl an der DDR-Grenze gleichgesetzt. Dabei steht Ziegler der Ideologie der Mauerschützenpartei wohl eindeutig näher als Petry oder von Storch.

Ziegler fordert Sanktionen gegen Osteuropäer

Der frühere UN-Beauftragte und bekannte Globalisierungskritiker Jean Ziegler fordert EU-Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten, die Menschenrechte von Flüchtlingen missachten. Ungarn, Polen, Bulgarien und die Slowakei behandelten Flüchtlinge “wie Delinquenten”, sagte Ziegler dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe). Die EU-Kommission solle Zahlungen an diese Staaten unterbrechen. “Wenn die EU die Solidaritätszahlungen an die osteuropäischen Länder für 14 Tage aussetzen würde, wäre der Stacheldraht, wären die Gefängnisse und die fürchterlichen Lager weg.” Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach Ansicht Zieglers in der Flüchtlingspolitik das Richtige gesagt und getan. “Deutschland ist überhaupt exemplarisch in der Flüchtlingsfrage. Die Gastfreundschaft, selbst im stockkonservativen Bayern, die Unterstützung in den Städten und Dörfern, die auch jetzt noch weitergeht. Auch das ist großartig.”

“Trump lässt Billigsklaven für sich arbeiten”

Der frühere UN-Beauftragte und bekannte Globalisierungskritiker Jean Ziegler wirft US-Präsident Donald Trump vor, seine Wähler zu belügen. “Seine Devotionalien, T-Shirts und Kappen zum Beispiel, lässt Trump in Myanmar herstellen, von Billigsklaven”, sagte Ziegler dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe). Trump dürfe nicht für sich nicht in Anspruch nehmen, im Namen des Volkes zu reden. Der US-Präsident habe zwar Freihandelsabkommen gestoppt, die den Abbau von Bankaufsicht, Konsumentenschutz und Mindestlöhnen beinhalteten. Er kämpfe aber nur gegen einige Aspekte der Globalisierung. Dass ein Mann wie Donald Trump an der Spitze der größten wirtschaftlichen und militärischen Macht der Welt sitze, “ist ein permanenter Alptraum”, so Ziegler weiter. Trump habe andererseits die positiven Seiten der amerikanischen Gesellschaft zum Vorschein gebracht. “Die total spontane Mobilisierung des Widerstands, die Frauenbewegung.”

Quelle: tagesspiegel

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4 Kommentare

  1. Ein ewig gestriger, der nicht verwunden hat, dass der Kommunismus das gleiche Ergebnis zeigt wie der Raubtierkapitalismus:
    Einige wenige haben alles, die Masse aber hat nichts. Die Völker, die im Kommunismus lebten, haben den längst über Bord geworfen. Sogar das stalinistische China hat das begriffen. Nur durch brutalen Zwang hat man den Untergang der linken Utopie verhindern können.
    Venezuela ist das beste Beispiel für das völlige Versagen des sozialistischen Schlaraffenlandes. Legen Sie sich wieder hin, Herr Ziegler und schlafen Sie weiter

  2. Solche Altkommunisten sind wie verloren gegangene, rostige Heftzwecken. Scheinbar in der Versenkung verschwunden tritt man hin und wieder in sie hinein und hat sie unter der Schuhsohle haften. Dort können sie auch verbleiben, so wie kaum störender Dreck der sich schnell “festtritt”.

  3. Die Alt-Kommunisten der DKP/KPD und DFU hatten in der West-Brd immer nur so um 1%, dazu noch 2-4 lokale Inseln wie Mörfelden-Walldorf und Langenselbold.

    Sie haben sich dann seit 1970 in den DGB-Bereichen (wo viele Funktionäre und Betriebsräte gar keine echten Arbeiter mehr sind) breitgemacht durch Infiltration und Okkupation, aber nur möglich durch Duldung der DKP-nahen SPD-Linken. Vor Ort und “gegen Rechts” arbeiten die, ergänzt mit der PDS, ja auch ganz eng zusammen!

    Solche Phrasendrescher wie Ziegler, die nur altklug-risikolos kritikastern können, weil es immer noch irgendwelche Rest-Übel auf der Welt gibt, aber nicht zu schlecht im verhaßten Kapitalismus leben, haben diesen großen Öffentlichkeits-Effekt nur, weil sie von einem Milieu profitieren, das die -aber immer vom Volk zu 30-45% gewählten- Sozis (SPD, SPÖ, SP Schweiz usw.) aufbauen konnten mit überproportionaler Posten-Besetzung in den Medien und Institutionen.

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