Als Deutschland vor einer Welle von Abschiebungen gewaltbereiter Islamisten stand

Es war einmal vor gar nicht langer Zeit eine Zeitung, die erzählte besorgten Bürgern folgende Gute-Nacht-Geschichte: Nach dem schlimmen Terroranschlag in Berlin hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Behörden „ermutigt, eine bisher ungenutzte Regelung zur Abschiebung gewaltbereiter ausländischer Islamisten“ anzuwenden.

Eigentlich hätte man das schon ab 2004 so machen können, aber keiner hat sich getraut, gleich so böse zu den Terroristen zu sein. Lange glaubte man ja, es sei besser ihnen mit Liebe zu begegnen und etwas auf der Blockflöte vorzuspielen.

Jetzt aber sollte alles anders werden, damit sich so etwas, was dieser Anis Amri gemacht hat, nie wieder wiederholt.

Die Geschichte trug dann auch den Titel „Gerichtsurteil: Welle von Abschiebungen gewaltbereiter Islamisten steht bevor.“

Endlich konnten viele Menschen wieder ruhig schlafen, doch das neue Sommermärchen dauerte nicht sehr lange. Anders als die literarisch wertvollen Stoffe der Gebrüder Grimm enthielt die Groschenstory der Süddeutschen Zeitung keinen wahren Kern. Nur das Ende lautet ähnlich: Und wenn sie nicht abgeschoben sind, dann morden sie auch heute noch …

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