@AkifPirincci im Namen des Volkes

Akif Pirinçci – Foto: O24

Im Namen des Volkes las der Richter dem Delinquenten die Leviten. Der kleine Akif zog am Ende mit hängenden Schultern und eingefallenem Gesicht seine Berufung zurück und akzeptierte den Schuldspruch der Volksverhetzung im Namen des Volkes, das man in diesen Tagen besser nicht mehr bei seinem Namen nennt, ohne gleich den nächstbesten Staatsanwalt auf den Plan zu rufen.

Das Revolverblatt Express, nicht gerade ein Hüter der gepflegten Ausdrucksweise, bejubelt Richter Janßen als perfekten Gegenspieler von Pirinçci, als handele es sich bei der Affäre um den Showdown zweier Revolverhelden unter den im Wilden Westen üblichen fairen Bedingungen, wie sie von echten Männern auch heute noch akzeptiert würden. Er habe auf seiner Internetseite eine rechtsradikale Hetzschrift mit dem Titel „Freigabe des Fickviehs“ veröffentlicht und auf Facebook eine Sexualforscherin als „Sexbesessene Zwangsjacken-Kandidatin“ bezeichnet, echauffiert sich die Autorin Iris Klingelhöfer politisch korrekt. Der Völkische Beobachter hätte es nicht besser ausdrücken können.

Aber so schnell gibt sich Pirinçci trotz Boykott seiner Bücher im Handel nicht geschlagen. Ein ganzes Compact-Magazin mit dem Titel „Schnauze, jetzt rede ich“ ist kürzlich erschienen.

Die zahlreichen Kommentare in den sozialen Netzwerken zeigen, dass Pirinçci noch immer zündet und als ein Mann des Volkes wahrgenommen wird. Einer, den sie jetzt stellvertretend für uns alle hinrichten, weil er Eier in der Hose hat. So ähnlich drücken es viele aus, darunter auch Frauen. Aus der der linken Ecke hagelt es dagegen Häme und Schadenfreude, für die sich kein Staatsanwalt interessiert in diesem Deutschland, in dem wir alle gut und gerne leben.

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10 Kommentare

  1. Falls Akif Pirincci schlapp machen sollte, ich hätte da
    jemanden, der in seine Fußstapfen treten könnte ….. :-)

  2. ich hab mir alles durchgelesen…. (incl. den „artikel“ einer „zeitung“, wie oben genannt)…

    so sorry, aber DAS, insbesondere die harsche art eines „richters“ (der mit verlaub keiner ist) dem „beklagtem“ derart“ueber den mund zu fahren“, erinnert mich doch an zeiten, die doch keiner mehr haben wollte…. was war DAS denn fuer eine „verhandlung“?
    man fuehlt sich ja beim lesen in zeiten eines „volks-tribunals“ versetzt…..

    UNGLAUBLICH ist das!!!!

    erst entziehen sie dem man, der von seinem GRUNDRECHT auf meinungsfreiheit gebrauch macht die EXISTENSGRUNDLAGE und dann machen sie diesen man komplett platt?

    nun ja, die „montag-demos“ bei euch in germany nehmen ja zu…..

    und es werden immer mehr…

    so, heiko, MIR kannst DU schon mal GARNICHTS!!!!

    du kleines hosenscheisserchen muesstest mich sonst in texas besuchen!
    dafuer gibt es aber weder kaffee, noch kuchen!
    du kannst gern alles versuchen….
    uebrig bleibt dann bleibt ein…. mitglied der eunuchen!!!!

    was fuer ein EKELHAFTES pack die „geschicke steuert“…. wooow…

    als ich DAS las, wurde ich an zeiten eines „volksgerichts-hofes“ erinnert….
    dessen „richter“ war ebenso unverschaemt….

    wie dieser endete ist allgemein bekannt…….

  3. Deutschland ist zum Weltzentrum der Dummheit mutiert. Aus dem Land der Dichter und Denker wurde das Land der Dumpfbacken und Trinker, (Chulpf + Co )

  4. Es mag ja sein, dass in unserer Gesellschaft jeder seinen Platz einnehmen darf. Allerdings steht mir der Duktus eines Jörg Meuthen näher, auch wenn ich mich nicht mit Parteipolitik identifiziere.

    • Meiner Ansicht nach ist die (eigentliche) intellektuelle Meisterleistung Pirinccis, die Grenzen das Sagbaren zu erhalten und zu erweitern. Insbesondere im Land der Schneeflocken von zunehmender Wichtigkeit. Mit weiterer Anpassung an den politischen Korrektsprech, ist kein Blumentopf zu gewinnen. Ganz im Gegenteil sogar.

      Meuthen = Trauschauwem ;-)

      Gruß

  5. Es gibt noch einen ganz wesentlichen anderen Aspekt: Die zwölf Rechtsvermutungen der BAR

    „12. Die Vermutung der Schuld

    Die Annahme, dass es sich bei der ganzen Angelegenheit um eine private Geschäftsaktivität der BAR-Gilde handelt, führt dazu, dass man schuldig ist, egal ob man auf „schuldig“, gar nicht oder auf „nicht schuldig“ plädiert. Zur Widerlegung dieser Vermutung eignet sich nur ein Affidavit der Wahrheit oder ein Beweissicherungsantrag mit eindringlicher Präjudiz in die öffentliche Aufzeichnung. Auch ein Einwand der mangelnden Schlüssigkeit (call a demurrer) kann vorgebracht werden. Bis dahin steht die Vermutung, dass man schuldig ist und festgehalten werden kann, bis der privaten BAR-Gilde eine Bürgschaft hinterlegt wird, die den Betrag abdeckt, den die Gilde für ihren Profit als ausreichend erachtet.“

    Wer die British Accreditation Registry mit ihren eigenen Waffen schlägt, ohne sie zu benennen, sorgt bei den beteiligten Juristen für Verblüffung und Irritation, denen sie sich nicht entziehen können. Das geht natürlich nur ohne einen Pflichtverteidiger und ohne einen Rechtsanwalt, die sich ebenfalls diesen Fiktionen und Rechtsvermutungen unterwerfen. Deshalb wird vor Gericht so gerne verglichen.

  6. Akif.
    Die sind echt sauer weil du keine Katzenkrimis mehr raushaust. Höre endlich auf mit der Meckerei und ziehe mit uns gegen Russland. Setze dir den Turban auf und kämpfe auch Du gegen die Ungläubigen Schweinehunde.

  7. Das mag ich an dieser Seite. Solidaritätsbekundungen gibt es bei vielen anderen nur, wenn man sich damit nicht zu weit aus dem Fenster lehnt und möglichst noch Kapital daraus schlagen kann.

  8. Pirincci, die Kettensäge im Dunkelwald der politischen Korrekheit. Es wohltuend ein Gegengewicht zum dämlichen Gesäusel der Gutmenschen zu haben.

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