Ahaus: Junge Frau erstochen – Polizei fahndet nach flüchtigem Nigerianer als Tatverdächtigen

Münster / Ahaus: Kurz nach Mitternacht hörten am Samstag Anwohner am Hessenweg die Hilferufe einer Frau. Ein Zeuge erkannte einen Unbekannten, der sich über eine am Boden liegende Frau beugte.

„Der Zeuge verständigte die Polizei und den Rettungsdienst“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute in Münster. „In dieser Zeit entfernte sich der unbekannte Mann. Zurück blieb am Boden liegend die schwer verletzte und blutende Frau.“ Trotz sofortiger notfallmedizinischer Behandlung vor Ort verstarb die 22 jährige Frau aus Ahaus im Krankenhaus.

Die Ermittler haben Hinweise gefunden, die einen ersten Tatverdacht auslösen. „Ein 27 jähriger Asylbewerber aus Nigeria hat in den letzten Wochen den Kontakt zur 22 jährigen Frau gesucht“; sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute in Münster. „Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist der Mann dringend tatverdächtig, die Frau getötet zu haben. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Münster beim Amtsgericht Münster einen Haftbefehl wegen Totschlags beantragt.“ Der Nigerianer ist seit der Tat flüchtig, nach ihm wird gefahndet.

Die Verstorbene ist gestern im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster obduziert worden. „Im Oberkörper und Hals wurden eine Vielzahl von Stichverletzungen festgestellt“, erläuterte der Oberstaatsanwalt. „Der erhebliche Blutverlust führte unweigerlich zum Tod der jungen Frau.“

Besonders tragisch: Die Familie des Opfers, der 22-jährigen Soopika P. kam selbst aus Sri Lanka. Die junge Frau soll sich nach unbestätigten Gerüchten in den sozialen Netzwerken auch für Flüchtlinge engagiert haben. Wie die BILD berichtet, hatte sie schon mehrere Jobs in der Jugendhilfe und wollte in Zukunft gerne mit Kindern arbeiten.

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3 Kommentare

  1. Am Krönungstage des Kaisers ganz ohne Kleider wieder ein Asylschmarotzermord.
    Der Grinsesack wird das so wenig thematisieren wie die Deutschen die Kriminelle auf dem Kanzlerstuhl.

  2. >>Die junge Frau soll sich nach unbestätigten Gerüchten in den sozialen Netzwerken auch für Flüchtlinge engagiert haben.<<

    Wer sich für Wilde engagiert, darf sich nicht wundern, wenn die Wilden mit einem wild umgehen!

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