Afrikanische Schweinepest: Protest gegen Aufhebung der Schonzeit für Wildschweine!

In Hessen wurde die Zeit, in der Wildschweine nicht geschossen werden dürfen, die sogenannte Schonzeit, aufgehoben. Die Maßnahme soll dazu dienen, die Verbreitung einer in der Zukunft eintreffenden Tierseuche zu unterbinden. Die ASP = Afrikanische Schweinepest kommt in der BRD nicht vor. Damit gibt es auch keinen vernünftigen Grund, die Schweine in der Natur zu der Zeit ihrer Jungenaufzucht zu schießen. Die Maßnahme ist damit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Viele Angaben zu den Vorgängen sind darauf ausgerichtet, zu verunsichern. Ein Beispiel: es wird behauptet, die Seuche hätte einen Sprung von 400 km nach Westen getan. Es sind aber nur ca. 150 km, weil der neue Nachweisort mehr südlich als westlich liegt.
Eigentlich sind sich alle darin einig, dass Menschen die Seuche durch mitgebrachte Fleischwaren einführen werden.
Trotzdem wird in blindem Aktionismus gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Waidgerechtigkeit gehandelt.
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Wir protestieren gegen diese Anordnung.

Anordnung zur Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild im Jahr 2018, Staatsanzeiger 7/2018 – Seite 275

Quelle: Tierärzte für Tiere

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5 Kommentare

  1. „Eigentlich sind sich alle darin einig, dass Menschen die Seuche durch mitgebrachte Fleischwaren einführen werden“

    Als ich nach Australien einreiste, ist ein Hund an uns und unseren Gepäckstücken vorbei (und hat nicht angeschlagen). Hier wird nur gefragt: Haben Sie was zu verzollen?

  2. Ich würde nicht dagegen protestieren, denn Wildschweine sind in Teilen Hessens schon sehr lange eine Gärten, Weiden und Zäune verwüstende Plage. Was mitunter auch in der Schweinepest endete.
    All die Jahre jedoch blieb man untätig, ja, hat in hämischer Schadenfreude die Bürger/Privatbesitzer ausgeliefert und auf den Schäden sitzen lassen. Deswegen verwundert der plötzliche Gesinnungswandel doch sehr.
    Auch für mich wäre daher mal interessant, was genau dahinter steckt: Fühlt sich nun die WIRTSCHAFT bedroht, oder will die Wirtschaft die Gefahr des aus dem Osten eingeführten Fleisches verschleiern? Was gäbe es sonst noch für Möglichkeiten?

  3. Jedem Schwein was ihm gebührt, wobei die Vierbeinigen noch das geringste Problem darstellen. Alle anderen sind entartet und verdienen ihren Niedergang, denn wer so in die Natur eingreift und alles dabei verzerrt hat einfach zu wenig Verstand um zu begreifen was er anrichtet und deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen, auch wenn es an die eigenen Substanz geht.

  4. Ich denke mal das ist wieder so eine Nebelkerze für die Schlafschafe. In Wirklichkeit geht es darum, daß
    die Wildschweinpopulation über die Maßen gewachsen ist. Das liegt daran, daß für die sogenannten „Biomassekraftwerke“ große Mengen an Mais angebaut werden. Für die Wildschweine ist das wie im Schlaraffenland: Einmal ins Maisfeld und wieder fettgefressen rausrollen. Dieses „Linsengericht“ haben sich die dummen Bauern selbst erworben.

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