AfD will keine Hooligans

Bei der Alternative für Deutschland geht man auf Abstand. Mitgliedern, die mit den Hooligans sympathisieren, droht Parteichef Lucke gar mit einem Parteiausschlussverfahren. (Quelle)

Sauber bleiben ist die Devise. Nur nicht dem schlechten Beispiel der Grünen folgen, deren Aussenminister und Vizekanzler einst als Steinewerfer von sich Reden gemacht haben soll. Natürlich war Joschka Fischers Weste im Nachhinein blitzegrün.

Das will man nicht seitenverkehrt wiederholen.

Die elitäre Führungsspitze um Lucke und Henkel gräbt sich so möglicherweise selbst das Wasser ab. Sogar in der SPD hat man es nicht fertiggebracht, den des Rechtspopulismus verdächtigen Bestsellerautoren Tilo Sarrazin auszuschließen, obwohl man ihn dort gerne loswerden möchte – noch weniger aber möchte man wohl auf die Sarrazin Symphatisanten in der schrumpfenden „Volkspartei“ verzichten oder gar Leser und Rezensenten seiner Schriften vor die Türe setzen. Die Genossen müssten doch ernsthaft fürchten, demnächst an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern.

Bei der AfD wird das alles vorweg genommen und übrig bleibt ein Mischmasch aus FDP und Unionsabklatsch. Überflüssiger geht es nicht. Der Pöbel muss Pöbel bleiben und darf weiterhin nur die Schmuddelparteien wählen – die RECHTE, die REPs oder gar die NPD. Oder besser gleich dahin zurück gehen, wo er hergekommen ist: Fussballclubs haben auch oft so ähnliche Dreibuchstabenkürzel…

Pöbel und Politik – für Feingeister wie den ätherischen Lucke passt das nicht zusammen…

Man stelle sich vor, der neue AfD Aussenminister einer Koalition mit (…ja mit wem denn?) würde plötzlich aufgrund seiner Hooliganvergangenheit ins Gerede kommen – nein, das geht nun gar nicht….

Aber was ist so undenkbar? Hooligans in der AfD oder AfD in Regierungsverantwortung?

Bono von U2 hätte eine passende Antwort auf die Frage: I can’t live WITH OR WITHOUT U!


Bildquelle: Photo by blu-news.org

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8 Kommentare

  1. Soll wohl heissen, dass die AfD ohne rechtslastige Basis nicht mehr genügend Stimmen bekommt. Das sehe ich auch so – übrig bleibt die Henkel Connection – erinnert doch sehr an die Mövenpick Partei.

  2. Meine Güte. Jetzt gibt es hier auch schon die Nazikeule. Ist denn die AfD wirklich so rechts oder einfach nur vernünftig? Warum nimmt man denen nicht ab, dass sie mit Rechtsradikalen nichts am Hut haben?

  3. Die Professorenpartei war noch nie mein Ding, Hooligans schon gar nicht. Von mir aus kann das ganze Volk mitsamt Salafisten irgendwohin verschwinden und sich dort gegenseitig die Rübe einkloppen. Deutschland hat fertig.

  4. Wir bräuchten dringend eine politische Kraft die weder völkisch noch sonst wie extremistisch vehement die Interessen unseres Lands vertritt. Die AfD ist das ganz bestimmt nicht und die LINKE erst recht nicht. Unser Problem sind auch nicht die Hooligans oder zuviele Einwanderer, sondern Brüssel und die USA.
    Wir brauchen ein souveränes und neutrales, demokratisches Deutschland für den Frieden in Europa. Aber da haben wohl einige was dagegen!

  5. luke ist ein weichéi-luke muss weg-die afd und unser land braucht hardliner wie franz j.stauss-menschen
    mit wissen und charisma

  6. Bin wie hingucker etwas ratlos, was mir das sagen will.
    Unser ehemaliger Außenjjockel ist aber auf jeden fall ein schlechtes Beispiel. Damald konnte er mur Steine werfen. Bei der erstbesten Gelegenheit sorgte er sofort dafür, dass andere mit Kanonen beschosswen und Bomben beworfen werden, wie in Jugoslawien oder Afghanistan. Inzwischen sind die Grünen olivgrün geworden, Fischer ist seiner Lienie also treu geblieben.

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