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Photo by Tim Reckmann | a59.de

 

Die AfD hat ihre Position zu einem möglichen Austritt Deutschlands aus der EU im Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für Politische Bildung kurzfristig geändert. Nach Recherchen der „Saarbrücker Zeitung“ (Montagausgabe) wurde die Aussage „Deutschland soll aus der Europäischen Union austreten“ in den ersten Tagen nach dem Start der Plattform am 3. Mai zunächst noch mit dem Votum „stimme zu“ der AfD zugeordnet. Dies wurde Anfang der Woche geändert in „neutral“.

Die Bundeszentrale bestätigte den Vorgang und wies darauf hin, dass die Parteien selbst bestimmen, welche Antwort auf sie zutrifft. Sie bekämen die Fragen zu diesem Zweck vor der Veröffentlichung des Wahl-O-Maten übermittelt und könnten ihre Zuordnung auch später noch ändern, was die AfD in diesem Fall getan habe. Ähnliches sei früher auch schon bei größeren Parteien vorgekommen, sagte der Präsident der Bundeszentrale, Thomas Krüger, der „Saarbrücker Zeitung“. Krüger: „Das Risiko besteht natürlich darin, dass man die Nutzer irritiert.“

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4 KOMMENTARE

  1. Zeit den Lucke wieder zu holen, um der AFD wenigstens etwas Profil zu erhalten!

  2. Schwach. Die AfD leidet an den gleichen deutschen Krankheiten wie alle anderen

  3. Ob eine Partei echte Opposition ist oder zum System gehört, kann man an der Frage festmachen, ob sie das Betrugsbankensystem (FIAT Money) thematisiert oder nicht. Denn ohne ein Grundlegende Änderung der Spielregeln gibt es keinerlei Möglichkeiten, das System zu verändern.

    Die AfD ist hier eine klare Systempartei, die mit Täuschung die Wählerstimmen am rechten Rand und bei den Benachteiligten abräumen will, ohne eine Politik zu Gunsten diieser Leute zu machen…

    Rechts blinken und dann links abbiegen… Wenn die SPD die Arbeiterverräter Partei ist, dann ist die AfD die Patriotenverräter Partei.

    Die ganze EURO Rethorik war nur billiger Wahlkampfpopulismus, ohne den Willen die Transferspirale zu den Banken wirklich zu brechen.

    Was nun auch nicht verwundert, da ja die AfD von ehemaligen Goldman Sachs Leuten geführt wird, die ja das ganze Chaos in den südlichen Euroländern zu verantworten haben. Stichwort gefälschte und beschönte Staatsbilanzen, um überhaupt in den Euroraum zu kommen.

    Das ist doch super: Da machen die Leute gleich noch dickes Geld indem sie so tun, als wären sie die Opposition zu ihrer früheren Firma, mit der sie vorher dickes Geld gemacht haben.

  4. Hat Genosse Reil gestern bei „Hart aber Fair“ nochmal öffentlich bestätigt. Wie aus der Pistole geschossen kam seine (eingeübte?) Antwort.

    NEIN
    EU-Austritt? Wir? Nein, wir doch nicht…. Wir müssen zwar hier ein wenig was ändern und da ein wenig reformieren, aber so richtig raus? Nee…davon kann keine Rede sein.

    PS
    Es wird übrigens gemunkelt, dass eine Debatte über Massenmigration und Asylmißbrauch der AFD mehr schadet als nutzt. Die Mehrheit der Deutschen ist nämlich weltoffen und tolerant.

    😉

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