AfD-Mitglied wirbt für Kirchenaustritt: „Kirche ist erneut zu einer Hure verkommen“

Patrick Andreas Bauer von der Jungen Alternative Main-Taunus ruft in einem Facebook-Video zum Kirchenaustritt auf.

Die Hure Babylon

„Kann es sein, dass Deine Mitgliedschaft gegen Deine eigenen Interessen verstößt?“ fragt er nach der Einleitung „Die schockierende Wahrheit über unsere Landeskirchen“

Weitere Zitate:

  • Die Mehrheit derer, die jetzt zusehen, wird in zwanzig Jahren bereuen, nicht ausgetreten zu sein
  • Die Kirche scheint in Teilen Kernelemente ihrer Überzeugung aufgegeben zu haben
  • Kirchentag: Es geht um Klimaschutz, fairen Handel, Ökostrom, Feminismus und Homosexuellenlobbyismus – es geht um immer mehr Sozialstaat und Umverteilung, um offene Grenzen und unbegrenzte Zuwanderung
  • Die Kirche ist erneut zu einer Hure verkommen
  • Damals zu einer Hure des Papstes, heute zu einer Hure der politischen Korrektheit der Eliten und Altparteien
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8 Kommentare

  1. Ich habe mich in diesem Verein, in den ich leider via Taufe ungefragt hineingesteckt wurde, noch nie wohlgefühlt, schon als Schulkind nicht; ich konnte mit einem imaginären Wesen irgendwo im Nirgendwo noch nie etwas anfangen.
    Meine erste Amtshandlung als ich erwachsen war: Kündigung meiner Mitgliedschaft. Und siehe da: Ich hab’s überlebt.

    Wer glauben will, soll glauben. Aber dazu braucht es keinen Papst, keinen milliardenschweren Vatikan, keine Zwangs-Steuerabgaben, keine Protzbauten und vor allem keine Pfarrer, die meinen Politik machen zu müssen statt an der Seite ihrer Gläubigen zu stehen.

    • Mich hat man ungefragt diesen Weihwasserterroristen ausgeliefert und mit 3 habe ich, auf dem Arm meines kath. Vaters eine Ohrfeige bekommen weil ich auf dem selben eingeschlafen bin. Später habe ich den Schulpfaffen mit unzähligen Fragen gequält die er mit einem gequälten „Geheimnis des Glaubens“ quittierte. Ich sagte Ihm das er Unfug studiert hatte und nichts weiss – er gab mir tolle Noten. Folglich bin ich nach damaliger Gesetzeslage mit 14 zum örtlichen Katholiban ins Rathaus marschiert und habe meinen Austritt aus voller Überzeugung verkündet und unterschrieben. Zuhause habe wie erwartet ein paar Ohrfeigen bekommen und wurde mit den Worten: „Jetzt bist du ein Heide und kommst später nicht auf den Friedhof“ fast aus dem Familienbund verstoßen, die ich mit einem müden „mir doch egal, cool“ quittierte und meinen Auszug verkündete, was aber leider noch ein paar Jahre zu früh war.
      War die beste Entscheidung meines Lebens, als Nebeneffekt habe ich niemals Pfaffensteuer bezahlt und den Buddhismus studiert, ich betrachte mich als Menschen mit christlichem Bewusstsein, Verständnis und Handeln, und bin immer wieder über die Dummheit vieler verwundert die ein uraltes Märchenbuch wörtlich auslegen.

      • Nachtrag; Vergessen zu erwähnen das ich mir den väterlichen Hieb natürlich in der Kirche eingefangen habe.

  2. Volle Zustimmung!
    Was Ulrich von Hutten damals den korrupten Pfaffen der Kirche zugerufen hat, kann man 1 zu 1 auch auf die heutige „Protestantische“ Kirche übertragen:
    „Hebet euch weg von den reinen Quellen, ihr unreinen Schweine! Hinaus mit
    euch aus dem Heiligtum, ihr verruchten Krämer! Berührt nicht länger mit den
    oft entweihten Händen die Altäre … Das Maß ist voll. Sehet ihr nicht, dass die
    Luft der Freiheit weht?“
    Vgl.:

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/01/05/luthers-rebellion-und-die-protestanten-heute/

  3. Die Institution Kirche verlangte schon immer folgsame Unterwürfigkeit. Die Bibel wurde zu einer Art Gesetzeswerk des Handelns im Leben bestimmt. Die Folgsamkeit hatte immer einen Standort: Folgsamkeit gegenüber Obrigkeiten, gegenüber der Macht; „Damals zu einer Hure des Papstes, heute zu einer Hure der politischen Korrektheit der Eliten und Altparteien“ drückt genau diese Tatsache aus.

    Die Institution Kirche „erzieht“ uns zu dummen Schafen, die dem Leithammel hinterher laufen. Wir leben aber in Zeiten der Aufklärung, (noch) in Zeiten des Wissens und in diesen Zeiten ist unreflektiertes Handeln tötlich!

    P.S.: seit mehr als 50 Jahren gehöre ich der Institution Kirche nicht mehr an – und das ist gut so!

  4. Es war immer so, es wir auch immer so bleiben:

    Flüsternd nahm der Fürst den Bischof beim Arm:
    „Halt du sie dumm, ich halt sie arm.“

    Das ungebrochene Erfolgsprinzip jeder Religion:
    Angst den Menschen machen um Willfährigkeit und Kritiklosigkeit zu erreichen.

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