AfD: Landesvorsitzende rufen zur Geschlossenheit auf – Pretzell unterliegt Renner

Nach dem Parteitag der NRW AfD  in Essen hagelt es die übliche Kritik aus der Einheitspresse. Besonders “erschreckend” sei, dass einer vom äußerst rechten Rand mehr Applaus als der Landesvorsitzende bekommen habe.

Martin renner photoMartin Renner – Platz 1 auf der Landesliste NRW / Foto –  Metropolico.org

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Gemeint ist Martin Renner, der von der “sozialistischen Versiffung” des Staates, von Bürgern als “Systemsklaven” sprach und die Erinnerung an die Grauen des Nationalsozialismus  “Schuld-Kult” nannte. Das alles habe mit “bürgerlicher Mitte” gar nichts mehr zu tun – so die Einheitskritiker, nicht jedoch ohne hämische Freude über die derzeitig tobenden Flügelkämpfe in der Partei, die immer noch zu hoch in den Umfragen liegen würde.

Anders dagegen fällt die Bewertung bei Compact aus, die Stimmung in der AfD habe sich gegen die Ausgrenzer und Spalter gedreht, heißt es unter der Schlagzeile AfD-Sensation: Herbe Niederlage für Pretzell. Renner wurde auf den 1. Platz der Landesliste NRW gewählt, für den Landesvorsitzenden eine deutliche Blamage.

Unterdessen rufen die Landesvorsitzenden der AfD in einer gemeinsamen Erklärung zu Geschlossenheit auf, darunter auch Björn Höcke, dem ein Parteiausschlussverfahren eröffnet wurde.

Liebe Mitglieder, Förderer und Mitstreiter der Alternative für Deutschland,

die letzten Wochen waren innerparteilich von scharfen Diskussionen um die Ausrichtung der Partei und um einzelne Personen geprägt.
Damit haben wir uns von unserer eigentlichen historischen Aufgabe, dem politischen Gegner entschlossen und gemeinsam die Stirn zu bieten und glaubwürdige Politik für unser Vaterland zu gestalten, ein Stück entfernt.
Der Bundesvorstand hat nun die Bewertung der aktuellen Personaldiskussion in die Hände der Schiedsgerichte gelegt.

Angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen und dem Beginn des Bundestagswahlkampfs gilt es daher jetzt, den Bürgern und Wählern unsere Positionen auf der Grundlage des basisdemokratisch beschlossenen Grundsatzprogramms glaubhaft und mit voller Entschlossenheit zu vermitteln und unseren erfolgreichen Weg in die Parlamente fortzusetzen.
So werden wir mit den erforderlichen Mehrheiten unserer konservativen und patriotischen Stimme die Geltung verschaffen, die wir brauchen, um die Politik in Deutschland positiv zu verändern.
Das sind wir uns selbst, aber vor allem unseren Kindern und Enkeln schuldig!

Wir, die Landesvorsitzenden bzw. Landessprecher, rufen alle Mitstreiter dazu auf, den Blick nunmehr nach vorne zu richten, im gemeinsamen Kampf gegen die Altparteien die Reihen zu schließen, in den Veranstaltungen klare Kante zu zeigen, an Infoständen den Dialog mit den Wählern entschlossen zu führen und auf Demonstrationen und Kundgebungen Einigkeit und Stärke zu zeigen.

Es gilt den Wählern unmissverständlich aufzuzeigen, dass nur die AfD bereit und in der Lage ist, die gefährliche Einflussnahme des Islam in Deutschland, die Fortsetzung der verschwiegenen Eurokrise, die mangelnde Bekämpfung der Altersarmut, die weitreichenden Auswirkungen der fatalen Asylpolitik und viele weitere Fehlentwicklungen zu thematisieren und im Sinne unserer Bürger eine alternative Politik anzubieten.

Liebe Mitglieder, Förderer und Mitstreiter der Alternative für Deutschland,
wir sind die Stimme der deutschen Bürger – greifen wir gemeinsam an!

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6 Kommentare

  1. NRW ist nicht der Bund und eine Schwalbe macht keinen Sommer. Da PP, Storch und Meuthen weiterhin das Sagen haben, hat sich nichts geändert, oder?

    • So ist es und das wissen auch die “Landesvorsitzenden”.
      Ihnen läuft die Zeit und täglich mehr Wähler davon. Eine Partei die schon innerlich nicht dazu bewegt werden kann, das gemeinsame Ziel über persönlciche Animositäten zu stellen taugt nichts.

  2. Die AfD muß sich schnellstens von ihren karrieregeilen Opportunisten trennen, die nur um ihrer persönlichen Karriere halber selbst mit dem Teufel koalieren würden, oder noch schlimmer vielleicht sogar mit den Grünen.

  3. Es müßte doch möglich sein, wie es früher auch bei CDU und SPD, sogar der FDP, war, daß es in der Partei AfD mehrere Flügel -über die doch immer noch bestehenden Gemeinsamkeiten- gibt, die sich arrangieren. Es gibt doch auch im Volke verschiedene Schichten, Haltungen.

    Wenn beide Flügel der AfD sich trennen, kommen sie in die Nähe der 5%!

    Die Volkspartei neuen Typus, das war schon teilweise und Hitlers Erfolgsrezept die NSDAP, aber besonders CDU und SPD der Nachkriegsprägung, haben doch diese Volksschichten vereint, ihre Gegensätze harmonisiert.

    Und Massenpartei wird man nur, wenn man vernünftig das Volk mit Sozialpolitik anspricht, ohne den heutigen perversen Vollkaskostaat beizubehalten. Der Neo-Liberalismus, besonders in seiner kalten Prägung, wird immer ein Minderheitenprojekt bleiben, so sehr er sich auch in ökonomischen Problemlagen als Lösung anbietet.

  4. Bei der deutschen Schmierenjournaille ist es immer noch so:
    Auch negative-Schlagzeilen sind eine nicht zu unterschätzende kostenlose Werbung.
    Eine viertel Seite in der BLÖD ist kaum zu bezahlen. Eine halbe Seite im SPEICHEL ebenfalls nicht.
    Die FAZ ist geanuso teuer.
    Die sicheren AfD – Wähler lassen sich von solcher Negativpresse nicht beeindrucken.
    Sonst wären die Kriminellen der Blockparteien längst auf die jeweiligen Altenteile abgeschoben worden. Stammwähler entscheiden diese Bundestagswahl sowieso nicht.
    Hier werden die Wechselwähler das Zünglein an der Wage sein.

  5. Eine gerechte Reaktion auf den Spalter Pretzell. Doch der Schaden ist zu groß, das Leck kaum zu schließen.

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