AfD kritisiert Einrichtung türkischer Schulen

Foto: palinchak / 123RF Lizenzfreie Bilder

Der Bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming, übt scharfe Kritik an einer möglichen Einrichtung türkischer Schulen in Deutschland:

„Durch die Gespräche mit der türkischen Regierung über die Gründung von türkischen Schulen in Deutschland leistet die Bundesregierung den Offenbarungseid. Anstatt selbstbewusst die deutschen Interessen zu vertreten, will sie sich nun gutgläubig auf einen Kuhhandel mit Ankara einlassen, um so möglicherweise die weitere Schließung deutscher Schulen in der Türkei zu verhindern.

Die Einrichtung türkischer Schulen in Deutschland leistet der Islamisierung des deutschen Bildungswesens Vorschub. Es steht zu befürchten, dass Erdogans islamistische Ideologie zukünftig auch an Schulen auf deutschem Boden gelehrt wird. Angesichts der immer noch großen Probleme bei der Integration der Kinder und Enkelkinder der Gastarbeiter setzt die Bundesregierung das falsche Signal.

Schule und Bildung stehen in Deutschland laut unserem Grundgesetz unter der Kontrolle des Staates. Gemeint ist aber der deutsche und nicht der türkische. Um eine Einflussnahme Erdogans auf die Bildung junger Menschen in Deutschland zu verhindern, muss die Bundesregierung hier dringend umsteuern.“

Was alle Seiten unterschlagen:

Es gibt schon längst türkische Schulen in Deutschland. In der Vergangenheit übte die türkische Regierung Einfluss über die rund 25 Schulen der Gülen-Bewegung und ihre zahlreichen Nachhilfeinstitute aus. Nach dem Bruch zwischen Erdogan und Gülen sucht die türkische Regierung nach neuen Optionen.

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