Die Polizei rechnet mit 10.000 Teilnehmern bei den Protesten gegen die AfD-Veranstaltung „Zukunft Deutschland.“ Linksextreme haben bereits zu Gewalttaten aufgerufen und auch die SPD bedient sich einer markigen Sprache und benutzt zur Propaganda eine Kippa, um der AfD und ihren Mitgliedern Antisemitismus unter die Weste zu jubeln. Ziemlich dreist, wenn man bedenkt, wo die ehemalige Volkspartei mittlerweile steht und mit welchen Kräften sie sich verbündet hat.

Die Veranstaltung wurde von dem AfD-Politiker und ehemaligen SPD-Mitglied Guido Reil angemeldet.

Die Drohkulisse hat offenbar Wirkung gezeigt, seitens der AfD rechnet man mit deutlich weniger Teilnehmern und hat laut Polizei die Zahlen nach unten korrigiert.

In fast allen Tageszeitungen wird sehr einseitig berichtet, die geplanten Blockaden – immerhin eine Straftat, u. U. Landfriedensbruch – als Aktivismus schöngefärbt. Die meisten Menschen, die gegen die AfD protestieren, schreibt die Berliner Zeitung, würden ja Gewalt ablehnen. Warum aber macht man sich dann Sorgen darüber, ob es am Sonntag friedlich bleibt? Gab es Szenen, wie sie am 1. Mai in Berlin und etlichen linken Demonstrationen üblich sind, jemals bei einer AfD-Veranstaltung oder Pegida in Dresden? Vergessen, welche Seite in Kandel unter den Augen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) Sprengkörper zündete, Anschläge auf die Zugverbindungen verübte und im Anschluss gar einen AfD-Politiker zu Hause „besuchte“?

Bartsch ruft zum Protest gegen AfD-Großdemo auf – Linksextreme kündigen Gewalt an

Wenn nun hier Weimarer Klischees bedient werden, dann ist der größte Teil der Aggressoren fast ausschließlich auf der linken Seite, innerhalb, am Rande, mittendrin und an der Spitze der sogenannten „breiten Bündnisse“ zu finden.